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FCBayern

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Samstag, 9. Januar 2010, 09:51

Afrika Cup

Schock für die togolesische Nationalmannschaft. Zwei Tage vor Beginn des Afrika-Cups (10. bis 31. Januar) geriet das Team in einen schwerwiegenden Zwischenfall.

Die ölreiche Region in der nordangolanischen Provinz Cabinda gilt als gefährlich, weil dort Rebellen seit geraumer Zeit für Unabhängigkeit kämpfen. Nach Informationen der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa bekannte sich die Rebellen-Organisation "Befreiungsfront für die Unabhängigkeit von Cabinda (FLEC)" zu dem Angriff.

Nach Angaben des französischen TV-Senders Infosport sollen dabei mehrere togolesische Fußballer verletzt worden sein. "Ein Fahrer wurde getötet und neun Mitglieder der Delegation einschließlich zweier Spieler wurden verletzt", sagte Verbands-Mitglied Willy Dogbatse der Nachrichtenagentur afp. "Bei den anderen Verletzten handelt es sich um Mitglieder der sportlichen, administrativen und medizinischen Abteilung." Togos Star Emmanuel Adebayor blieb nach Angaben seines englischen Klubs Manchester City unversehrt. Auch Aston Villa teilte mit, dass Moustapha Salifou unverletzt sei.

"Wir hatten gerade die Grenze überquert, nachdem wir die Formalitäten hinter uns gebracht haben. Alles war gut, wir waren von Polizei umringt. Dann brach Maschinengewehrfeuer aus", erklärte der 30-jährige Angreifer vom FC Nantes. "Wir wurden mit automatischen Waffen wie Hunde beschossen und haben uns 20 Minuten lang unter unseren Sitzen versteckt gehalten", fügte er hinzu.

Bei den verletzten Spielern soll es sich laut Dossevi unter anderem um Torhüter Kodjovi Obidale vom französischen Amateurklub GSI Pontivy und Verteidiger Serge Akakpo vom rumänischen Verein Vaslui handeln. "Einer von ihnen wurde von einer Kugel in den Rücken getroffen, der andere in die Niere", erklärte Dossevi der französischen Nachrichtenagentur afp. Akakpos Verein teilte mit, der 22-Jährige sei von zwei Kugeln getroffen worden und habe viel Blut verloren. Er sei aber nicht in Lebensgefahr. Mittlerweile wurden die Verletzten in ein Krankenhaus in Cabinda zur weiteren Behandlung gebracht.

Togos Stürmer Emanuel Adebayor kam dagegen mit dem Schrecken davon. Er sei aufgrund der schrecklichen Geschehnisse erschüttert, aber unverletzt, erklärte am Abend sein Verein, Manchester City. Wie es Assimiou Toure von Bayer Leverkusen geht, war nicht bekannt. Die Verantwortlichen des Werksklubs versuchten zunächst vergeblich, Informationen aus erster Hand zu bekommen. "Wir haben versucht, Kontakt herzustellen, was uns bis jetzt nicht gelungen ist", sagte Bayers Pressesprecher Dirk Mesch dem Sportinformationsdienst am Freitagabend.

Togo, WM-Teilnehmer 2006 in Deutschland, soll am kommenden Montag mit dem Spiel gegen den deutschen WM-Gruppengegner Ghana in den Afrika-Cup starten. Ob das nach den heutigen Geschehnissen möglich sein wird, ist derzeit offen. Möglicherweise wird Togo auf einen Start bei dem Turnier verzichten. "Wir wollen nicht bei diesem Afrika-Cup spielen. Wir denken an unsere Teamkollegen. Von Kugeln getroffen zu werden, wenn man zum Fußball spielen kommt, ist widerlich", sagte Dossevi. Alaixys Romao vom französischen Erstligisten Grenoble Foot forderte gar eine komplette Absage des Turniers: "Wenn es möglich ist, sollte man das ganze Turnier boykottieren. Warum nicht gleich alle Spiele absagen. Wir wollen jedenfalls nur zurück nach Hause."

Von den Turnierverantwortlichen gab es bisher nur widersprüchliche Aussagen zu dem Thema. Zunächst wurde nur von einem geplatzten Reifen gesprochen, danach hatte man keinerlei Kenntnis von diesem Vorfall. Der angolanische Minister Antonio Bento Bembe, der für die Region Cabinda zuständig ist, verurteilte den Anschlag hingegen als "terroristischen Akt".

Blatter erwartet einen "genauen Bericht"

Am Abend schaltete sich der Fußball-Weltverband ein. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter erwartet vom afrikanischen Verband CAF einen "genauen Bericht" über den Terror-Anschlag auf den Bus der togolesischen Nationalmannschaft am Freitagabend. Die FIFA erklärte in einer Stellungnahme, dass sie mit dem CAF-Präsidenten Issa Hayatou in engem Kontakt stehe und einen genauen Bericht über die Situation haben wolle. Blatter erklärte seine Solidarität mit der togolesischen Nationalmannschaft.

Quelle:kicker.de

ich bin geschockt..schon eine krasse sache :shock:
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Emscherstern

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Samstag, 9. Januar 2010, 14:21

http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/i…en-spieler.html

dem spieler von lev geht s wohl gut wenn man das überhaupt sagen kann nach dem man beschossen worden ist
Alles wird gut und der rest kuschelt sich weg

Eisbaer

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Samstag, 9. Januar 2010, 20:09

Habe es heute morgen im Kicker gelesen - ziemlich schockierend......Fahrer tot, 2 Spieler angeschossen.......Pogo in Togo
Fuerza RWO!

Troll77

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Samstag, 9. Januar 2010, 22:02

Habe es heute morgen im Kicker gelesen - ziemlich schockierend......Fahrer tot, 2 Spieler angeschossen.......Pogo in Togo


Es gibt vermutlich schon drei Todesopfer! Der Assistenztrainer und der Pressesprecher des Teams sind gestorben. Kodjo Samlan, der für Togos Mannschaft zuständige Sprecher der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF: „Abolo Amelete und Stanislas Ocloo sind um vier Uhr am frühen Morgen verstorben.“

Quelle

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kicker

Togo sagt Teilnahme ab

Es sollte das Fußballjahr für den afrikanischen Kontinent werden. Doch kurz vor dem Beginn des Afrika-Cups am Sonntag ist ein ganzer Kontinent im Schockzustand. Nach dem blutigen Anschlag auf den Teambus der togolesischen Nationalmannschaft steht der gesamte Afrika-Cup infrage. Der togolesische Minister und Regierungssprecher Pascal Bodjona teilte am Samstagabend mit, dass der Verband die Mannschaft zurückziehe.


Weiter gehts hier
"Wir werden dieses Jahr den Pokal gewinnen. Da geht es nicht um Leben und Tod, sondern um mehr."
Mike Terranova 17/04/18



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Samstag, 9. Januar 2010, 22:02

Habe es heute morgen im Kicker gelesen - ziemlich schockierend......Fahrer tot, 2 Spieler angeschossen.......Pogo in Togo


2 tot..fahrer+co-trainer...togo spiele nicht beim afrika cup
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Higbert

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Sonntag, 10. Januar 2010, 08:54

In Afrika ist halt nichts sicher aber es mußte ja unbedingt eine WM dorthin.
****Es ist nicht immer leicht RWO Fan zu sein aber es ist eine Sache vom Herzen..!!!****



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Sonntag, 10. Januar 2010, 15:22

In Afrika ist halt nichts sicher aber es mußte ja unbedingt eine WM dorthin.


richtig!
es ist auch nicht sehr clever mit einen reisebus durch ein gebiet zu fahren, in dem seit jahren schon aufstände sind.


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Higbert

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Sonntag, 10. Januar 2010, 16:41

richtig!
es ist auch nicht sehr clever mit einen reisebus durch ein gebiet zu fahren, in dem seit jahren schon aufstände sind.
Ich glaube dass diese Gebiete zu häufig sind um sie alle zu umfahren!
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Montag, 11. Januar 2010, 07:14

Angola verschenkt den Sieg

Mit einer Schweigeminute begann das Eröffnungsspiel des Afrika-Cups zwischen Angola und Mali, auch nach dem Schlusspfiff verstummten die Fans des Gastgebers nach einem unglaublichen Spiel. Elf Minuten vor dem Ende führte Angola mit 4:0, verschenkte aber noch den sicher geglaubten Sieg und musste sich mit einem 4:4 begnügen.

Heftig umstritten war die Veranstaltung nach dem Terrorangriff auf das togolesische Fußball-Team, am Sonntag wurde die erste Partie des Afrika-Cups dennoch angepfiffen. Lange schien es, als sollte die Mannschaft des portugiesischen Trainers Manuel Jose nach dem Drama um Togo einen Traumstart in das Turnier hinlegen, am Ende gab es aber lange Gesichter beim Gastgeber.

Flavio, der zweimal per Kopf aus kurzer Distanz zur Stelle war, sorgte vor 50 000 Zuschauern in der Hauptstadt Luanda für die 2:0-Pausenführung. Nachdem Gilberto zweimal im Strafraum zu Fall gebracht wurde und er selbst sowie Manucho per Elfmeter das Ergebnis in die Höhe schraubten, glaubte niemand mehr an eine Wende in dieser Partie.

Auch nicht nach dem 1:4 durch Barcas Seydou Keita, der den Ball nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus über die Linie drückte. Doch spätestens mit dem Treffer von Sevillas Frederic Kanoute (88.) schlichen sich immer mehr Unsicherheiten bei den Angolanern ein. Keita gelang in der Nachspielzeit vom hinteren Fünfmetereck das 3:4, ehe Moustapha Yattabare (90.+4) auch noch das 4:4 markierte und damit die Partie auf den Kopf stellte.

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Ich hab die Überschrift des Threads etwas geändert.So kann jetzt hier auch alles rein,was zum Afrika Cup zählt!
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Eisbaer

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Dienstag, 12. Januar 2010, 02:10

3 Tote, 7 Verletzte nun.......
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Dienstag, 12. Januar 2010, 06:38

Afrika-Cup: Drogba & Co. treffen das Tor nicht

Malawi watscht Algerien ab

Mit zwei Überraschungen endeten die Partien beim Afrika Cup am Montag. Die Favoriten erlitten Rückschläge, die Underdogs freuten sich über Achtungserfolge. Burkina Faso trotzte der Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba ein torloses Remis ab. Gar eine 0:3-Niederlage leistete sich Algerien gegen Außenseiter Malawi. Unterdessen wurde Togo wegen der Abreise nach dem Terroranschlag offiziell disqualifiziert.

Drogba & Co. treffen das Tor nicht

Bei dem Überfall auf die togoische Nationalelf durch Mitglieder der Rebellenorganisation FLEC an der Grenze des Kongos zur Exklave Cabinda wurden am Freitag drei Delegationsmitglieder getötet, zudem gab es mehrere Verletzte. Togos Präsident Gilbert Houngbo ordnete daraufhin die Rückkehr der Mannschaft an. Hoffnungen auf einen späteren Turniereinstieg zerschlugen sich, am Montag wurde Togo wegen Nichtantretens disqualifiziert.

In der Gruppe B spielen nun noch die beiden WM-Teilnehmer Elfenbeinküste und Ghana sowie Burkina Faso. Im ersten Duell trafen die Ivorer auf Burkina Faso. Zwar war das Team um Kapitän und Superstar Didier Drogba die überlegene Elf mit einem Ballbesitz von über 70 Prozent, doch das Tor treffen wollten die Westafrikaner nicht. Auf Seiten Burkina Fasos kam der Hamburger Jonathan Pitroipa über die komplette Spielzeit zum Einsatz, der ehemalige Wehen Wiesbadener Madi Saidou Panandetiguiri wurde eingewechselt.

In der ersten Hälfte schnürten die Ivorer Burkina Faso phasenweise am eigenen Strafraum ein. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie, klare Torchancen blieben Mangelware. Auch Drogba konnte sich nicht mehr in Szene setzen. Allerdings hatte der Chelsea-Angreifer auch Pech, als ihm in der Anfangsphase ein Strafstoß verwehrt wurde. Die Bundesliga-Legionäre Arthur Boka (VfB Stuttgart) und Guy Demel (Hamburger SV) kamen nicht zum Einsatz.

Malawi watscht Algerien ab

Gar ein 0:3 (0:2)-Debakel erlebte Algerien gegen Malawi. Die Bundesliga-Legionäre Karim Ziani (VfL Wolfsburg) und Karim Matmour (Borussia Mönchengladbach) standen in der angolanischen Hauptstadt Luanda in der Startelf und sollten auf den Außenbahnen für Druck sorgen. Allerdings konnten beide in der Offensive keine Akzente setzen. Ziani kam über die komplette Spielzeit zum Einsatz, Matmour wurde nach einer Stunde ausgewechselt.

Zwar hatte Algerien mehr Spielanteile, doch in der Defensive präsentierte sich der WM-Teilnehmer alles andere als sattelfest. Und Malawi, das sich erst zum zweiten Mal überhaupt für die kontinentalen Titelkämpfe qualifizieren konnte, nutzte die Lücken in der Abwehr der Nordafrikaner eiskalt aus. Russel Mwafulirwa (17.), Bryson Kafoteka (35.) und Davi Banda (48.) schossen die Südostafrikaner mit 3:0 in Front.

Die Partie war damit bereits entschieden. Malawi verwaltete das Ergebnis und ließ Algerien nun mehr Platz. Das Team von Trainer Rabah Saadane kam zwar noch zu einigen guten Einschussmöglichkeiten, doch ein Tor wollte nicht mehr gelingen.

Am Dienstag wird in der Gruppe C Titelverteidiger Ägypten mit der Partie gegen Nigeria in das Turnier eingreifen. Zudem stehen sich Mosambik und Benin gegenüber.

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Dienstag, 12. Januar 2010, 19:38

ägypten gegen nigeria gewonnen..war ein nettes spiel
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Donnerstag, 14. Januar 2010, 06:52

Gabun gelingt die Sensation

Im Abendspiel standen sich Sambia und Tunesien gegenüber. Für Tunesien reichte es nach schwacher erster Hälfte nur zu einem Remis. Zuvor gab es den nächsten Paukenschlag beim Afrika-Cup! Gabun gewann gegen WM-Teilnehmer und Turnierfavorit Kamerun sensationell mit 1:0. England-Legionär Cousin brachte den Außenseiter vor dem Wechsel in Führung, die auch sechs Minuten Nachspielzeit überstand.

Der nächste Fehlstart eines Mitfavoriten ist perfekt. Kamerun unterlag dem krassen Außenseiter Gabun 0:1 (0:1) und steht damit in Gruppe D vor der nächsten Partie bereits unter Druck. Daniel Cousin erzielte in Lubango den Siegtreffer für die Mannschaft des früheren französischen Nationalspielers Alain Giresse, die sich erstmals seit zehn Jahren wieder für den Afrika-Cup qualifiziert hatte.

So hatte der frühere Bundesligaprofi Rigobert Song auf Kameruner Seite bei seinem Rekord wenig Grund zur Freude. Der ehemalige Verteidiger des 1. FC Köln machte mit seinem Einsatz die achte Teilnahme beim Afrika-Cup perfekt und stieg damit zum alleinigen Rekordhalter auf.

Bei den Kamerunern, die in der Schlussphase vergeblich auf den Ausgleich drängten kam ab der 64. Minute auch der Freiburger Bundesligaprofi Mohamadou Idrissou zum Einsatz. Zuvor hatte Webo aus kurzer Distanz noch die Chance auf den Ausgleich, scheiterte aber mit seinem Kopfball am Keeper. Insgesamt kam einfach zu wenig inspirierendes, um Gabun vor große Probleme zu stellen. In der Nachspielzeit landete sogar noch ein Schuss des Außenseiters am Querbalken.

Der viermalige Afrika-Cup-Sieger Kamerun darf sich nun in den Spielen gegen Tunesien und Sambia keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Katongo vergibt Siegchance

Im zweiten Spiel des Tages bahnte sich schnell die nächste Überraschung an. Sambia ließ Tunesien in den Anfangsminuten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und attackierte den Gegner früh. Tunesien, mit Hannovers Profi Karim Haggui in der Abwehr, ließ Sambia zu viel Platz und der wurde genutzt. In der 19. Minute war Mulenga durch und schob aus neun Metern zur 1:0-Führung ein.

Es dauerte, bis sich Tunesien endlich regte, dann war's aber gleich erfolgreich. Msakni zog energisch in den Strafraum und legte mustergültig für Dhaouadhi auf, der den Ball nur noch zum 1:1 (40.) einschieben musste. Es war der Weckruf für Tunesien, das urplötzlich das Kommando bis zum Pausenpfiff übernahm.

Und auch nach dem Wechsel war Tunesien zunächst das bessere Team. In der 51. Minute hatte erneut Dhaouadhi freie Bahn, scheiterte mit seinem Schuss aus sechs Metern aber am sambischen Keeper. Aber auch Sambia befreite sich wieder und hatte seine Chancen, offenbarte im Abschluss aber erhebliche Schwächen. So traf beispielsweise Mulenga in der Schlussphase der Partie nur das Außennetz und der Bielefelder Chris Katongo köpfte in aussichtsreicher Position kläglich daneben.

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Freitag, 15. Januar 2010, 06:46

Angola macht den nächsten Schritt

Algerien hat durch einen 1:0-Erfolg gegen Mali im zweiten Gruppenspiel seine Hoffnungen auf das Erreichen des Viertelfinals am Leben erhalten. Matchwinner für den WM-Teilnehmer war Halliche, der einen Ziani-Freistoß zum Siegtor einköpfte. Auch Angola darf vom Viertelfinale träumen. Nach dem 4:4 zum Auftakt ließ sich der Gastgeber die Führung diesmal nicht mehr nehmen und siegte am Ende verdient mit 2:0 gegen Malawi.

Lange Gesichter gab es nach dem 4:4 zum Auftakt, als Angola einen 4:0-Vorsprung gegen Mali noch verspielte und sich mit einem Remis begnügen musste. Der Gastgeber wusste sich aber zu rehabilitieren und siegte beim zweiten Auftritt gegen Malawi völlig verdient mit 2:0.

Einer unterhaltsamen ersten Hälfte mit einer Großchance für Angola durch Mateus C. Alberto und einem sehenswerten Hackentrick von Malawis Wadabwa fehlten lediglich die Tore. Die erzielte die Elf des Gastgebers kurz nach der Pause. Flavio versenkte per Kopf eine Linksflanke im rechten Toreck - sein drittes Turniertor, zum dritten Mal per Kopf!

Mit der Führung im Rücken blieb Angola nicht nur das bestimmende Team, sondern legte durch Manucho in der 54. Minute nach. Der profitierte von einem Fehler von Kapitän Mponda und bedankte sich frei vor Torwart Sanudi mit dem 2:0. In der Folge kontrollierte das Team von Manuel José de Jesus die Partie und ließ sich im Gegensatz zum Spiel gegen Mali nicht mehr den Sieg aus der Hand nehmen. Angola übernimmt mit dem Erfolg die Tabellenführung in der Gruppe A.

Algerien meldet sich zurück

Erneut standen mit Karim Matmour (Mönchengladbach) und Karim Ziani (Wolfsburg) zwei Bundesliga-Legionäre in der Startelf Algeriens. Bochums Antar Yahia dagegen gehörte nicht zum Kader.

In Luanda sahen die Zuschauer zunächst eine ausgeglichene Partie. Für den ersten Paukenschlag sorgte dann Ziani, dessen verunglückte Flanke auf dem Querbalken des malischen Tores landete. Zwar kam auch Mali noch auf einen Aluminiumtreffer in der ersten Hälfte, doch die Algerier waren fortan das bestimmende Team.

Und in der 43. Minute ging das Team von Trainer Rabah Saadane in Führung. Einen Ziani-Freistoß köpfte Halliche unbedrängt zum Führungstor ein.

Nach der Pause investierte Mali mehr, konnte sich aber kaum Chancen erarbeiten. Nach einer Stunde wollte Nationalcoach Stephen Keshi den Druck erhöhen und schickte Sevillas Torjäger Kanoute auf das Feld. Doch auch diese Maßnahme sollte sich nicht mehr auszahlen. Algerien brachte den Erfolg über die Zeit und wahrte so die Chance auf das Viertelfinale. Mali dagegen steht nach zwei Partien und nur einem Punkt vor dem Aus.

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Dienstag, 19. Januar 2010, 07:09

Mali siegt - Algerien feiert

Am letzten Spieltag der Gruppe A beim Afrika-Cup feierte Mali ein 3:1 über Malawi. Trotz des Siegs verpasste das Team um die Stars Kanoute (FC Sevilla) und Seydou Keita (FC Barcelona) den Sprung in das Viertelfinale, da im Parallelspiel Gastgeber Angola und Algerien einen Nicht-Angriffspakt schlossen und sich mit einem torlosen Remis trennten. Der eine Punkt reichte beiden Teams jeweils für das Erreichen der K.o.-Runde.

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Das Spiel Angola-Algerien erinnerte mich ganz stark an Deutschland-Österreich. :-/
Beiden war klar,dass ein Remis fürs weiterkommen reicht und so haben sie dann auch gespielt. :thumbdown:
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Donnerstag, 28. Januar 2010, 07:07

Zidan vergreift sich im Ton

Mit der Partie am Donnerstag (20.30 Uhr MEZ) zwischen Algerien und Ägypten steht dem Afrika-Cup in Angola ein mit viel Emotionen belastetes Halbfinale bevor. Die beiden nordafrikanischen Rivalen standen sich bereits in der WM-Qualifikation gegenüber. Dabei kam es in beiden Ländern zu Ausschreitungen. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen vergriff sich Ägyptens Bundesliga-Legionär Mohamed Zidan in der Wortwahl.

"In dem Spiel geht es um Leben und Tod. Für beide Mannschaften ist es wie ein Krieg", sagte der Stürmer von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Montagabend nach Ägyptens 3:1-Viertelfinal-Sieg nach Verlängerung gegen Kamerun.

Die Algerier versuchten dagegen zunächst, die Brisanz aus der Begegnung im angolanischen Benguela zu nehmen. "Es darf nur Sport sein und nichts anderes", sagte Trainer Rabah Saadane.

Algerien und Ägypten standen sich bereits in der 3. Runde der WM-Qualifikation in Afrika gegenüber. In der Gruppe C kam es dabei am 14. November 2009 in Kairo zum entscheidenden Spiel um Platz eins in der Tabelle. Durch den 2:0-Sieg der "Pharaonen" erzwang Ägypten zunächst ein Entscheidungsspiel.

Dieses fand am 18. November auf neutralem Platz in der sudanesischen Hauptstadt Khartum statt. Durch ein Tor von Bochums Yahia siegte Algerien etwas überraschend mit 1:0 und qualifizierte sich so für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli).

Im Anschluss an die Partie kam es in beiden Ländern zu schweren Ausschreitungen. Algerische Fans verletzten in Khartum 21 Ägypter, in Kairo wiederum randalierten rund 2500 ägyptische Anhänger vor der algerischen Botschaft. Auch in Algerien selbst soll es zu Übergriffen gekommen sein. Ägypten zog zeitweise sogar seinen Botschafter aus Algier ab, der Welt-Fußballverband (FIFA) nahm Ermittlungen auf.

Die FIFA, der afrikanische Kontinentalverband (CAN) sowie WM-Gastgeber Südafrika sehen den Donnerstag mit Sorge entgegen. Denn sollte es zu erneuten Krawallen kommen, dürfte die Diskussion um Sicherheit und Gewalt im Hinblick auf WM wohl wieder aufflammen.

Ägypten will den Hattrick

Rein sportlich wollen sich Zidan und seine Mitspieler nun für das Aus in der WM-Qualifikation revanchieren. "Wir haben die Chance, allen zu zeigen, dass wir es verdient gehabt hätten, zur WM zu fahren. Dieses Spiel ist so wichtig für uns wie ein Finale", sagte der 28-Jährige.

Trotz dieser Aussicht und seiner eigenen brisanten Aussagen wäre Zidan dem Erzrivalen lieber aus dem Weg gegangen. "Ich habe mir Algerien nicht gewünscht", sagte er. "Ein Spiel zwischen uns und ihnen ist mit keinem anderen in der Welt zu vergleichen."

Ägypten hat in Angola die Chance, als erstes Team den Afrika-Cup dreimal in Folge zu gewinnen. Bereits 2006 vor heimischem Publikum und 2008 in Ghana triumphierte das Team von Trainer Hassan Shehata.

Und die Pharaonen gehen als Favorit in die Partie. Sie sind mit sechs Erfolgen nicht nur Rekordsieger beim Afrika-Cup, sondern haben auch seit 16 Spielen in Folge bei den kontinentalen Titelspielen nicht mehr verloren.

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 12:10

Afrika-Cup 2012

Ein Deutscher soll für Sensation sorgen

Es soll ja tatsächlich deutsche Fußball-Fans geben, die sich noch heute, fast sechs Jahre nach der WM 2006, für das hosenlose Maskottchen Goleo schämen.So gesehen haben die Organisatoren des 28. Afrika Cup, der am Samstag beginnt, manches richtig gemacht. Gaguie - der Name ist ein Akronym aus den Gastgeberländern Gabun und Äquatorial-Guinea - ist zwar ähnlich zottelig wie sein deutscher Ahn, doch der tapsige Gorilla trägt immerhin eine Sportbuxe.


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Montag, 13. Februar 2012, 07:30

8:7! Sunzu versetzt Sambia in Ekstase

Der 28. Afrika-Meister musste nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen gefunden werden. Das glücklichere Ende hatte Sambia, das sich bei der dritten Endspielteilnahme nach 1974 (Niederlage gegen Zaire) und 1994 (gegen Nigeria) erstmals die Krone in Afrika aufsetzte. Die als Favorit ins Turnier gestartete Elfenbeinküste blieb ohne Gegentor, wartet aber dagegen nach dem Triumph 1982 in Senegal weiter auf den zweiten Titel.

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Montag, 13. Februar 2012, 09:05

Die ersten 7 Elfer von beiden Seiten waren ja mal völlig unhaltbar :shock: Damit hätten die wohl selbst uns geschlagen...
Mutig ist, wer Durchfall hat und trotzdem furzt.

20

Montag, 13. Februar 2012, 15:42

Habe am Samstag in Frankfurt am Flughafen den sambischen Freund meiner Tochter abholen dürfen. Der Gute ist sowas von Stolz auf sein Land und sein Nationalteam.....

Wenn nix gravierendes passiert, werdet ihr am kommenden Samstag wohl erstmalig eine Sambia-Fahne im NRS sehen - und natürlich ein Nationaltrikot von dort. War in der abgelaufenen Saison auch ein Bericht im Kleeblattecho über die Entwicklungsarbeit vor Ort, die viel mit Fußball zu tun hat und dringend weiterer Förderung bedarf. Habe mich auch deshalb sehr über den Ausgang des Afrika-Cup gefreut.
Es grüßt

Rollieiskrem mit Aufstiegsgeschmack

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rollieiskrem« (14. Februar 2012, 18:30)


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