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M.

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Freitag, 31. Juli 2009, 23:24

NRZ 01.08. RWO: Über Speldorf ans große Geld

RWO: Über Speldorf ans große Geld
Rot-Weiß Oberhausen, 31.07.2009, Redaktion, 0 Kommentare, Trackback-URL
Oberhausen. RWO nimmt die Favoritenrolle am Sonntag in der MSV-Arena im Derby gegen den NRW-Ligisten gerne an.
„Die Festlegung der Trikotfarben ging sehr schnell.” Bei der Aufzählung der gemeinsamen Vorbereitung für das DFB-Pokalspiel gegen den Nachbarn RW Oberhausen (So. 14.30 Uhr, MSV-Arena) ist Ingo Pickenäcker, Manager des NRW-Liga-Aufsteigers VfB Speldorf, schnell durch. Was für Außenstehende wie ein Glückslos wirkt, ist für die Verantwortlichen des Mülheimer Klubs ebenso wie für die des Zweitligisten genau das Gegenteil.

Dabei hat es die Mülheimer vermutlich noch etwas ärger getroffen. Nach dem Gewinn des Niederrheinpokals gegen RW Essen und dem damit verbundenen „größten Erfolg der Vereinsgeschichte”, wie Speldorfs Vorsitzender Klaus Wörsdörfer sagt, wurde in der Nachbarstadt fleißig geträumt. „Gegen Dortmund spielen wir auf Schalke und umgekehrt”, hatte sich Wörsdörfer bereits vorgenommen. Mit einem attraktiven Gegner, vielen Zuschauern und dem ohnehin garantierten Fernsehgeld von 113 000 Euro sah die Zukunft rosarot für Speldorf aus.

RWO nur im Gästeblock

Der Gegner: VfB Speldorf
Der in Oberhausen wohnende und aus seiner Trainerzeit bei Sterkrade 06/07 hier noch bestens bekannte Dirk Wißel hat mit dem VfB Speldorf eine überaus erfolgreiche Saison hinter sich. Nicht nur der Sieg im Niederrheinpokal mit dem schon jetzt fast legendären 3:2-Sieg bei RW Essen, auch der Aufstieg in die NRW-Liga, der früheren Oberliga, war für den Verein mehr als wichtig. Mit Kevin Corvers und Senad Beric hat er zwei Spieler aus der Jugend von Adler Osterfeld im Kader, von denen zumindest Corvers gute Chancen auf einen Einsatz in der Startelf hat. Ansonsten macht Wißel aus der Aufstellung noch ein Geheimnis.
Doch dann das. Das Fernsehgeld kommt zwar wirklich, doch überaus viele Zuschauer werden den hohen Eintritt in der MSV-Arena nicht zahlen, Derby hin oder her. Im Vorverkauf wurden etwa 4500 Karten abgesetzt und mit viel mehr rechnen beide Teams morgen nicht wirklich. Das liegt auch daran, dass für RWO-Fans lediglich der Gästeblock mit 1200 Stehplätzen zur Verfügung steht. „Das hat der MSV so entschieden, weil man mit einigen Duisburger Anhängern gerechnet hat, die den VfB unterstützen”, erläutert Pickenäcker. Doch da der MSV nun fast zeitgleich in Erfurt antritt, wird die Zahl der VfB-Unterstützer aus Duisburg überschaubar bleiben.

Das Mitleid aus Oberhausen hält sich dabei in Grenzen. Hier wird kein Hehl daraus gemacht, dass das Verhältnis beider Klubs noch nie das Beste war. RWO-Manager Günter Bruns etwa bezeichnet seine Trainerzeiten in Speldorf als „nicht gerade prickelnd.” Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass mit Pickenäcker nun ein ehemaliger Mannschaftskollege aus Gladbacher Zeiten beim VfB das sportliche Sagen hat. So sind Bruns die Speldorfer Probleme egal, er schaut lieber auf seinen Klub. Und dort gilt das Derby auch nicht gerade als Traumlos, aber „Burghausen wäre schlimmer gewesen”, wie RWO-Trainer Jürgen Luginger meint.


RWO gegen Speldorf im März 2007. Foto: Kerstin Bögeholz Nicht nur, weil die Anreise deutlich kürzer ist. Auch sportlich ist es eine – vorsichtig ausgedrückt – machbare Aufgabe, so dass es finanziell für RWO wieder reizvoll ist. Denn mit dem Erreichen der zweiten Runde fließen etwa 237 000 Euro auf das Konto der „Kleeblätter”. Geld, das im Etat nicht verbucht ist und somit ein lukratives Zubrot wäre.

Nicht im Vorbeigehen
Aber nicht nur deshalb ist es für Luginger wichtig, seine Jungs zu vollster Konzentration zu ermahnen. „Es wäre zwar kindisch, die Favoritenrolle nicht anzunehmen, aber das heißt nicht, dass wir die Sache im Vorbeigehen meistern können”, warnt der Ex-Profi vor Überheblichkeit. Die Gefahr sieht Bruns weniger. „Viele aus unserer Mannschaft haben ja vor zwei Jahren auch noch in der Oberliga gespielt und wissen, was in den Köpfen der Speldorfer vorgeht. Da geht keiner mit halber Kraft rein”, ist sich Bruns sicher.

Tritt das ein, steht laut Luginger der Sieger der Partie schon fest. „Wenn wir unser Potenzial auf dem Platz abrufen, kommen wir eine Runde weiter.” Und Bruns ergänzt: „Wir haben die besseren Fußballer und die bessere Mannschaft. Wenn wir das Tempo von Anfang an hochhalten, dann dürfte es für Speldorf sehr schwer werden, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen.”

Personell dürfte Luginger den Spielern das Vertrauen schenken, die schon zuletzt erste Wahl waren. Lediglich die defensive Position auf der linken Seite scheint offen, wo sich Daniel Embers und Heinrich Schmidtgal gleichermaßen Hoffnungen machen dürfen.

***RWO egal was kommt!***



RWO Flo

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2

Samstag, 1. August 2009, 02:33

Ob der Seher hier auch was von Angst oder so SIEHT ..... :O

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