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Macabros

Meister

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41

Dienstag, 23. Oktober 2012, 10:59

Zitat

Profi-Radsport ist tot...das war er aber auch vor diesem "Skandal" schon lange. Wenn man sieht das die ersten neun der Tour 2005 in den Folgejahren mit Doping zu tun hatten, dann fragt man sich schon was sich der UCI von dieser Aktion verspricht. Statt irgendwelche Denkmäler einzureissen sollte man sich lieber darauf konzentrieren das aktuelle Fahrerfeld so sauber wie möglich zu halten. Daher wirkt das alles eher nach einer persönlichen Abrechnung mit Armstrong aus welchen Gründen auch immer.
Das ist doch relativ klar, Armstrong war nun mal der König der Tour de Farce und hat dadurch, das er jahrelang nicht erwischt wurde und allen offen ins Gesicht gelogen hat, die UCI absolut lächerlich gemacht. Das die jetzt zurückschießt kann ich sogar nachvollziehen. An eine abschreckende Wirkung glaub ich nicht mehr, da auch nach Tourausschlüssen und Sperren munter weiter gedopt wurde ( und wahrscheinlich noch wird)
" Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft" ( Jean-Paul Sartre)

rosenborg

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42

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 19:17

ich weiß noch nicht, was ich schlimmer finden soll: dass armstrong nachträglich alles aberkannt bekommt, ohne jemals positiv getestet worden zu sein oder die tatsache, dass es offensichtlich auch heute nicht möglich ist bei alten proben etwas nachzuweisen.
***Wer a sagt, muss nicht auch b sagen. man kann auch feststellen, dass a falsch war***

tux96

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43

Freitag, 26. Oktober 2012, 09:05

Hier ein Artikel von Peter Singer:

Zitat

Ist Doping falsch?

Jedes Jahr, wenn die Tour de France über die Bühne geht, kommt es regelmäßig zu Diskussionen über Doping im Sport.
...
Nachdem Veranstaltungen wie die Tour de France zur Farce werden, präsentierte der Bioethik-Professor Julian Savulescu eine radikale Lösung. Savulescu, Arzt und Bioethiker sowie Leiter des Uehiro Centre for Practical Ethics der Universität Oxford, tritt für eine Freigabe leistungssteigernder Substanzen ein. Er ist dafür, dass Athleten nehmen dürfen was sie wollen, solange ihre Gesundheit dadurch nicht in Gefahr ist.

Statt Dopingkontrollen schlägt Savulescu vor, dass man sich auf messbare Anzeichen dafür konzentriert, ob ein Athlet mit der Einnahme von Präparaten seine Gesundheit gefährdet.
...
Das Problem liegt allerdings nicht bei den Athleten, sondern bei uns. Wir feuern sie an. Wie applaudieren ihnen, wenn sie gewinnen. Und ungeachtet wie eklatant der Dopingkonsum auch sein möge, wir verfolgen die Tour de France weiterhin. Vielleicht sollten wir einfach den Fernseher abschalten und uns auf unsere eigenen Fahrräder schwingen.


Den vollständigen Artikel gibt es hier: http://www.project-syndicate.org/comment…g-wrong-/german
Becher unter unsren Füßen, zechen soweit die Leber reicht,
unsere Stadt das schräge O. unser Bierstand RWO, ja so ist es und so wird es immer sein.
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tux96

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44

Dienstag, 30. Oktober 2012, 08:35

Nettes Eigentor :-D

Zitat

Hölzerne Symbolik

29.10.2012 · Die Strategen des Internationalen Radsportverbandes haben sich für die Rad-WM in Florenz ein Symbol ausgedacht, das die Szene treffend beschreibt: Pinocchio.


http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sp…k-11943111.html
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