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Dienstag, 13. Januar 2009, 07:17

Handball allgemein

Nicht nur was für oder gegen das Winterloch !

Freitag geht es los. Der Weg zur Titelverteidigung:

Das Eröffnungsspiel bestreiten aber Gastgeber Kroatien und Südkorea. Das DSF überträgt am Freitag, 16. Januar, ab 20.15 Uhr LIVE.

Die Deutsche Mannschaft beginnt mit dem schweren Spiel gegen die Russen am Samstag live bei RTL zu sehen:

Wir werden eine neue sehr junge Truppe sehen, mit Außenseiterchancen.



Gruppe C
17.01.2009
Mazedonien - Tunesien -:-
Polen - Algerien -:-
Deutschland - Russland 26 : 26
18.01.2009
Algerien - Mazedonien -:-
Russland - Polen -:-
Tunesien - Deutschland 24 : 26
19.01.2009
Deutschland - Algerien 32 : 20
Polen - Mazedonien -:-
Russland - Tunesien -:-
21.01.2009
Mazedonien - Deutschland 23 : 33
Polen - Tunesien -:-
Algerien - Russland -:-
22.01.2009
Mazedonien - Russland -:-
Deutschland - Polen -:-
Tunesien - Algerien -:-
Viva La ReWOlucion !
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »ElPresidente« (21. Januar 2009, 19:20)


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Dienstag, 13. Januar 2009, 09:09

UPDATE mit einigen INFO´S zur WM und dem deutschen Kader

DERWESTEN.DE



Vor der Handball-Weltmeisterschaft in Kroatien regiert die Ungewissheit. Deutschland reist als Titelverteidiger an, doch in Heiner Brands Team fehlen viele Goldgewinner von 2007. Nun droht auch Michael Kraus auszufallen.

Deutschlands Handball-Nationalmannschaft muss sich an nichts Neues gewöhnen – kaum steht ein Großturnier an, wird sie wieder vom Verletzungspech begleitet. Ausgerechnet Spielmacher Michael Kraus, nach dem Ausscheiden von Markus Baur der einzige Mittelmann von Weltformat, verletzte sich vor der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft in Kroatien bei der mit 17:28 verpatzten Generalprobe in Spanien an der Wade. Der Lemgoer droht zumindest für die Auftaktpartie am Samstag gegen Russland (17.30 Uhr/RTL live) auszufallen.

Nicht nur deshalb weigert sich Bundestrainer Heiner Brand beharrlich, irgendeine Prognose abzugeben. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das ist realistisch” – diese Aussage wiederholt Brand gebetsmühlenartig. Sein Team ge-höre bei dieser 21. Weltmeisterschaft, die am Freitag mit der Partie des Gastgebers Kroatien gegen Südkorea beginnt, „sicher nicht zu den Favoriten”. Brand nennt Kroatien, Olympiasieger Frankreich, Europameister Dänemark, auch Spanien. Seine Mannschaft sei „nur auf dem Papier” Titelverteidiger. Zu radikal sei der Umbruch, den er nach dem verpatzten olympischen Turnier in Peking eingeleitet hatte; dorthin war sein Team mit Goldhoffnungen angereist, doch es kam mit einem ernüchternden neunten Platz heim.
17 Spieler nominiert

Mit 17 Spielern reist Heiner Brand nach Kroatien, die genaue Besetzung hängt noch vom Gesundheitszustand von Michael Kraus ab. „Das können die 17 Spieler sein, die mit in Spanien waren, oder auch noch Michael Haaß, der dann für Sven-Sören Christophersen in den Kader rutschen würde”, sagte Brand. Haaß wäre auf der Mittelposition Ersatzmann oder gegebenenfalls Entlastung für Kraus.

Brand ist ja ohnehin für seine Zurückhaltung vor großen Turnieren bekannt, zu oft schon haben ihm Verletzungen wichtiger Profis einen Strich durch seine Rechnungen gemacht. Natürlich müssen die teils angeschlagenen Stammkräfte im Rückraum, neben Kraus auch Pascal Hens (HSV Hamburg) und Holger Glandorf (HSG Nordhorn), das harte Programm mit maximal zehn Spielen in 16 Tagen irgendwie überstehen.
Baur ist optimistisch

Nicht nur Markus Baur, der zurückgetretene Kapitän der Weltmeistermannschaft von 2007, glaubt daran, dass die stark verjüngte Mannschaft „an einem guten Tag” jeden Gegner schlagen könne. „Viele sehen die Sache zu schwarz. Wir haben einen exzellenten Trainer, vielversprechende Talente und immer noch einige gestandene Spieler im Team.” Baur weiß um den seltsamen Charakter der anstehenden Weltmeisterschaft: Es wird ein Turnier des Übergangs, was viele Unwägbarkeiten mit sich bringt. Die Schiedsrichter-Gilde beispielsweise formiert sich neu, was oft die Qualität mindert. Und nicht nur Brand, auch andere Trainer nutzen den Beginn der olympischen Periode zu einem Neuaufbau.

Die russische Nationalmannschaft etwa, erster deutscher Gegner am Samstag im kleinen Städtchen Varazdin, tritt nicht nur mit einem neuen Trainer an, nachdem die Legende Wladimir Maximow nach den Olympischen Spielen in Peking demissionierte. Auch der beste Individualist, Linksaußen Eduard Koksharov, verzichtet auf einen Einsatz. Der zweite Hochkaräter in der deutschen Gruppe, Vize-Weltmeister Polen, muss ebenfalls ohne seinen wichtigsten Profi auskommen: Regisseur Grzegorz Tkaczyk will sich künftig auf seinen Klub Rhein-Neckar-Löwen konzentrieren.

Diese Personalien zeigen die große Chance, die trotz des Umbruchs vor den Deutschen liegt: Sollte der Weltmeister gegen Russland und Polen gewinnen und auch die Außenseiter aus Algerien, Tunesien und Mazedonien niederringen, stünde das Tor zum Halbfinale plötzlich ganz weit offen. In der Gruppe D nämlich wartet mit Dänemark nur ein Team der allerhöchsten Güte.
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3

Samstag, 17. Januar 2009, 19:08

Was ein brüller.

Zum Spiel: spannend. Am Anfang 4 Tore vorsprung. und am Ende wurde es super knapp.

Der Schiedsrichter haben aber zu viel druchgehen lassen. In der Luft wurd immer geschubst, aber durchgehend.


26:26 Naja hätte schlimmer kommen können.
"Einige Leute denken, Fußball sei eine Sache auf Leben und Tod. Ich mag diese Haltung nicht. Ich kann denen versichern, dass es viel ernster ist als das."- Bill Shankly

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Samstag, 17. Januar 2009, 19:12

Zitat

Original von helfersyndrom
Was ein brüller.

Zum Spiel: spannend. Am Anfang 4 Tore vorsprung. und am Ende wurde es super knapp.

Der Schiedsrichter haben aber zu viel druchgehen lassen. In der Luft wurd immer geschubst, aber durchgehend.


26:26 Naja hätte schlimmer kommen können.


Am Ende aber einen 5 Tore Vorsprung (25:20) zu verspielen ist schon bitter.

5

Samstag, 17. Januar 2009, 19:14

Das stimmt schon. Aber hatten wir da nicht auch dann noch in der letzten 5 Minuten einen Mann draußen?
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Samstag, 17. Januar 2009, 19:30

Gegen russland einen punkt zu holen das ist schon sehr stark meiner meinung nach :mein:
[:

7

Samstag, 17. Januar 2009, 20:47

Ich findes auch okay! War halt hart umkämpft!
Naja ein Sieg wär schöner gewesen! Aber noch ist nichts verloren!
Sie haben meiner Meinung nach auch eine solide Leistung gezeigt!
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Sonntag, 18. Januar 2009, 09:26

Siege gegen Tunesien und Mazedonien sollten reichen für Platz 3 :mein:
Quo vadis RWO?Der Anfang vom Ende begann im Februar 2011

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Sonntag, 18. Januar 2009, 13:16

Quelle DHB.de

Deutschlands Handballer haben ihre erste Aufgabe bei der Weltmeisterschaft 2009 nur zum Teil erfolgreich gelöst. In Varazdin erreichte das Team von Bundestrainer Heiner Brand am Samstag gegen Rekordolympiasieger Russlands wie bei den Olympischen Spielen in Peking ein 26:26 (15:14)-Unentschieden. Erst in der letzten Minute gab der Weltmeister den möglichen Erfolg noch aus der Hand. Morgen geht es weiter gegen Tunesien, den WM-Vierten von 2005 mit dem mächtigen Shooter Wissem Hmam. RTL überträgt ab 16.45 Uhr live.

Ob Christian Sprenger dabei mitwirken kann, ist jedoch fraglich. Der Rechtsaußen verdrehte sich in der 18. Minute das rechte Knie, musste Stefan Schröder weichen und wird heute Abend noch in Varazdin untersucht. Die erste Diagnose deutet auf einen Innenbandriss hin.

„Vorher hätte ich eingeschlagen, wenn mir jemand einen Punkt angeboten hätte, aber nach dem Spielverlauf ist das Unentschieden nicht zufriedenstellend“, sagte Brand in einer ersten Analyse. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt. In der letzten Minuten sind wir leider benachteiligt worden.“ Statt eines Freiwurfes für Pascal Hens und der damit verbundenen Chance zum 27:25 entschieden die dänischen Referees auf Ballbesitz Russland, das im Gegenzug eine Doppelstrafe gegen Torsten Jansen (Siebenmeter und zwei Minuten) herausholte und ausglich. „Trotzdem hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Wir haben am Ende leider den Kopf verloren“, meinte Hens. „Wir müssen jetzt einfach weitermachen. Das Turnier hat gerade erst angefangen. Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, obwohl das nach dem verschenkten Punkt nicht einfach ist.“

Torwart Johannes Bitter, der seiner Mannschaft in zahlreichen Phasen den Rücken gestärkt hatte, sagte: „Wir können stolz sein. Es hatten uns nicht viele zugetraut, dass wir Russland so lange im Griff haben. Aber die letzten zehn Minuten mit 1:6 zu verlieren, ist bitter. Das war ein Déjà-vu-Erlebnis – wir kennen das von den Olympischen Spielen. Wenn unsere Abwehr weiter so gut steht, werden wir noch viele Punkte holen.“

Überzeugend begann das deutsche Team, führte dank Holger Glandorf (in seinem 100. Länderspiel Kapitän) und Pascal Hens sowie einer zunächst stabilen Abwehr nach sieben Minuten mit 4:0. Von Aktion zu Aktion gewannen die Russen jedoch an Sicherheit und störten erfolgreich den von Martin Strobel geleiteten Spielaufbau. Mitte der ersten Halbzeit löste Linksaußen Dominik Klein auf der Mitte den jungen Lemgoer Mittelmann ab, doch das reichte nicht, um die russische Führung zu verhindern.

Der harte Abwehrstil und die hartnäckige Kritik des russischen Trainers Nikolay Chigarev führten zu drei Zeitstrafen und einer damit verbundenen dreifachen Unterzahl des Gegners. Das schnell und konsequent herausgespielte 15:12 (28.) hätte das DHB-Ensemble fast vor der Pause wieder verzockt – mit einer Siebenmeter-Parade gegen Vitaly Ivanov rettete Johannes Bitter einen knappen Vorsprung.

In der zweiten Halbzeit kontrollierte die deutsche Nationalmannschaft das Geschehen über weite Strecken. Der immer stärker werdende Bitter gab aus dem Tor Sicherheit, der aufs Feld zurückgekehrte Strobel (19:17) traf ebenso wie Lars Kaufmann (20:18). Der bis auf einen verworfenen Siebenmeter treffsichere Torsten Jansen erhöhte mit einem Dreher auf 22:19 (46.) - und Michael Müller hielt das Team im rechten Rückraum als Glandorf-Vertreter mit seinen Toren zum 23:19 und 24:20 auf Kurs.

Stressig wurden allerdings die letzten Minuten, weil Deutschland nach dem 25:20 (51.) das erfolgreiche Torewerfen so lange einstellte, dass Russland auf 25:24 verkürzte. Hens brachte mit Macht das 26:24 zustande, doch die Antwort auf den erneuten russischen Anschlusstreffer war nicht erfolgreich: Der sehr hart angegangene Hens bekam keinen Freiwurf, den folgende Gegenstoß konnte Jansen nur auf Kosten eines Siebenmeters und einer Zeitstrafe verhindern. Vasily Filippov vollstreckte sicher – und Glandorfs letzter Versuch ging abgefälscht rechts am Tor vorbei.
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Sonntag, 18. Januar 2009, 13:19

Leider hat es unseren Rechts außen erwischt und mußte Heute schon abreisen. Christian Sprenger hat einen Bänderriss im Knie.

Florian Kehrmann steht als Ersatz zur Debatte

Heiner ruf den Kehrmann an.........
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Sonntag, 18. Januar 2009, 13:21

Heute gehts gegen Tunesien: Eine Interessante Aufgabe. Man wird sehen wer das gestrige Spiel besser verdaut hat. Ich sehe ein Ähnlich spannendes Ende vorraus und wünsche mir einen knappen Sieg.
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Sonntag, 18. Januar 2009, 13:25

Ich denke nicht, dass es ähnlich spannend wie gestern wird. Zwar ist Tunesien kein leichter Gegner, aber sollte angenehmer zu spielen sein als die Russen, die durchweg über 195 waren. Tunesien wird wohl auch mit einer offenen Deckung spielen, daher hoffe ich, dass mit Michael Kraus ein Torgefährlicher Mittelmann auf der Platte steht und mehr Gefahr ausstrahlt.
Ich rechne mit einem Sieg mit 7-8 Toren!
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Sonntag, 18. Januar 2009, 16:02

Zitat

Original von Kehrmann
Ich denke nicht, dass es ähnlich spannend wie gestern wird. Zwar ist Tunesien kein leichter Gegner, aber sollte angenehmer zu spielen sein als die Russen, die durchweg über 195 waren. Tunesien wird wohl auch mit einer offenen Deckung spielen, daher hoffe ich, dass mit Michael Kraus ein Torgefährlicher Mittelmann auf der Platte steht und mehr Gefahr ausstrahlt.
Ich rechne mit einem Sieg mit 7-8 Toren!


war über die leistung gestern richtig überrascht..hätte gedacht es gibt eine niederlage..nach dem spielverlauf bin aber ein wenig entäuscht..denke heute wird es ein knapper sieg..so 2-3 tore..sage mal 29-26 für uns:D
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"Wenn Wahlen irgendwas verändern würden, dann wären sie doch schon längst verboten."

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Sonntag, 18. Januar 2009, 18:19

hz:12-12

der erwartet schwere gegner
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Montag, 19. Januar 2009, 11:01

26:24 , das erwartet schwere Spiel. Heute geht´s weiter :

Mit großer Leidenschaft und dem wiedergenesenen Kapitän Michael Kraus haben sich die deutschen Handballer bei der WM in Kroatien zum ersten Sieg gezittert und damit beste Chancen auf den Einzug in die Hauptrunde.

Einen Tag nach dem 26:26 zum Auftakt gegen Russland kämpfte sich der Titelverteidiger gegen den WM-Elften Tunesien zu einem 26:24 (12:12)-Erfolg.

Schon am Montag können die Deutschen mit einem Sieg gegen Außenseiter Algerien (17.15 Uhr LIVE) die Tür zur Hauptrunde weit aufstoßen.
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Montag, 19. Januar 2009, 19:50

DHB-Team an der Spitze

Die deutschen Handballer haben sich bei ihrem dritten Auftritt bei der Handball-WM in Kroatien am Montag keine Blöße gegeben und gegen Algerien einen klaren 32:20-Erfolg eingefahren. Glanz versprühte die DHB-Auswahl dabei zwar nur selten, doch nach dem Sieg gehen die Brand-Schützlinge als Tabellenführer der Gruppe C in den wohl verdienten Ruhetag. Am Mittwoch geht es dann gegen Mazedonien weiter, das am Montag Vize-Weltmeister Polen überraschte.

Bundestrainer Heiner Brand nutzte das Duell gegen den krassen Außenseiter, um einigen seiner Startspieler einige Verschnaufpausen zu gönnen. So begann Dominik Klein anstelle von Torsten Jansen auf Linksaußen, Jens Tiedtke ersetzte zunächst Sebastian Preiß am Kreis. Auf der Spielmacherposition begann erneut Martin Strobel. Die Partie begann vor nur rund 1500 Zuschauern zerfahren, es dauerte drei Minuten, ehe Holger Glandorf den ersten Treffer erzielte.

Danach brauchte die deutsche Mannschaft nicht lange, um sich gegen die körperlich klar unterlegenen Algerier abzusetzen. Bei einem Tempogegenstoß kam sogar Abwehrexperte Oliver Roggisch in den Genuss eines seltenen Torerfolgs (21.). Wirkliche Glanzlichter setzte die DHB-Auswahl im ersten Durchgang nur selten. Das Offensivspiel der Brand-Schützlinge wirkte verkrampft, Einzelaktionen oft zu erzwungen. Insgesamt mangelte es an Bewegung. In Bedrängnis kam der Favorit gegen die Afrikaner zwar nicht, der Pausenvorsprung hielt sich mit sechs Toren (16:10) aber noch in Grenzen.

Nach dem Wechsel zog die DHB-Auswahl aber das Tempo an. War Holger Glandorf in der ersten Hälfte mit fünf Toren noch der auffälligste Akteur gewesen, setzte sich nun Torsten Jansen in Szene. Der Linksaußen war als Siebenmeterschütze gewohnt sicher, mit einigen sehenswerten Drehern erfolgreich und mit sechs Treffern bester deutscher Werfer. Jansens Hamburger Vereinskollege Pascal Hens durfte sich derweil ausruhen und kam in der zweiten Hälfte nicht mehr zum Einsatz. So durften auch Bankspieler wie Lars Kaufmann Selbstvertrauen tanken.

Denn auch ohne Hens hatte die deutsche Mannschaft mit zunehmender Spieldauer immer weniger Mühe mit den Algeriern, die ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten Johannes Bitter scheiterten. Auch wenn die DHB-Auswahl ihre Kräfte in der Schlussphase ein wenig schonte, stand am Ende ein komfortabler 32:20-Erfolg, durch den Deutschland sich mit 5:1-Punkten an die Spitze der Gruppe C setzte.

Nach dem Ruhetag geht es am Mittwoch gegen Mazedonien weiter. Die Osteuropäer zwangen am Montag überraschend Vize-Weltmeister Polen, am Donnerstag Abschlussgegner der DHB-Auswahl, in die Knie. So forderte auch Spielmacher Michael Kraus. "Jetzt müssen wir sofort die Konzentration auf das ganz schwere Spiel gegen Mazedonien legen. Die haben Polen geschlagen, da müssen wir gewarnt sein."

kicker.de
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Montag, 19. Januar 2009, 19:55

Ganz überzeugend sah es am Anfang nicht aus. Aber naja fragt ja keiner mehr nach :D
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Montag, 19. Januar 2009, 20:04

Mazedonien hat in der Qualifikation auch Island ausgeschaltet.
Das Spiel wird kein Selbstläufer werden.

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Dienstag, 20. Januar 2009, 08:20

Nun könnte man anfangen zu Taktieren, denn unsere Hauptrundengegner (Gruppe D) spielen auch wie der Hühnerhaufen.
Es könnte ein glückliches Aufeinandertreffen werden und somit steht das Tor zum Halbfinale weit offen.

Mazedonien kommt nach dem Ruhetag genau Richtig. Bei einem weiteren Sieg kann man das Spiel gegen Polen locker angehen lassen.
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Mittwoch, 21. Januar 2009, 18:53

Sieht gut aus bis jetzt!!!
:fah:[B]Auf gehts Oberhausner Jungs!!![/B] :fah:

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