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rainy day

Super-Malocher

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Samstag, 12. Juli 2008, 22:08

Nachrichten allgemein

TIVAL DER PKK-JUGEND
"Wir töten die deutschen Geiseln nicht"

Von Ferda Ataman, Köln

Staffellauf mit politischer Botschaft: Tausende PKK-nahe Jugendliche feierten in Köln ein Sportfest zu Ehren ihrer Helden. Sie fühlen sich von Deutschland verraten, für viele ist militanter Widerstand die einzige Lösung - und die Entführung der deutschen Bergsteiger nur Mittel zum Zweck.


Köln - Sie spielen Fußball, Tischtennis und laufen 100 Meter um die Wette - doch die Tausenden Jugendlichen treibt nicht der Sportgeist zum jährlichen Mazlum-Dogan-Festival ins Kölner Südstadion. Die jungen Kurden schwenken gelbe Fahnen mit dem Bild von Abdullah Öcalan, dem Anführer der PKK und Kurdistan-Fahnen, eine gelbe Sonne auf den grün-gelb-roten Farben ihres Volkes. Das Rahmenprogramm ist Sport - der Anlass Politik.


Umso mehr seit drei deutsche Bergsteiger am Berg Ararat im äußersten Osten der Türkei von der PKK verschleppt wurden. Ob es richtig war, die Touristen zu entführen? "Teils, teils", sagt die blondierte Kölnerin Mizgin auf dem Sportfest, "denen wird ganz sicher nichts getan". Davon sind alle auf dem Kurdenfestival überzeugt. "Wir töten die nicht", sagt etwa der Gymnasialschüler Erdem. "Das ist nur ein politisches Zeichen, damit alle bemerken, dass es uns gibt."

MEHR ÜBER...
PKK Kurden Roj TV Abdullah Öcalan Komalen Ciwan
zu SPIEGEL WISSEN
Wenn es so ist, ein gefährliches Signal mit Vorwarnung. SPIEGEL-Informationen zufolge haben PKK-Kader die Bundesregierung schon Ende Juni und damit gut eine Woche vor der Entführung der drei deutschen Alpinisten vor "negativen Konsequenzen" ihrer Kurdenpolitik gewarnt. Der Exekutivrat der "Vereinigten Gemeinschaften Kurdistans", nach dem in der Türkei inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan so etwas wie die zweithöchste Instanz im Kampf der Kurden, hatte die "Merkel-Regierung" in der Botschaft aufgefordert, ihre "feindlichen Politik gegen das Kurdische Volk und seine Befreiungsbewegung" aufzugeben. Die deutsche Regierung trage sonst "alle entstehenden negativen Konsequenzen".

Kurz darauf hatte zudem die türkische Polizei an das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet, in kurdischen Kreisen innerhalb der Türkei herrsche Unruhe. Möglicherweise könne es zu Anschlägen und Entführungen kommen. Das BKA schickte am 2. Juli Fernschreiben an die Innenministerien der Länder: Man habe Informationen erhalten, dass Anschläge und Entführungen in der Türkei künftig nicht ausgeschlossen werden könnten.


Auch Innenstaatssekretär August Hanning bestätigt, dass es schon vorher Hinweise aus der Türkei gegeben habe: "Wir müssen uns möglicherweise auch im Inland auf eine neue Gefahrenlage einstellen." Inzwischen appellierte Kanzlerin Angela Merkel in der "BamS" eindringlich an die Kidnapper, die Deutschen freizulassen. Erpressen lasse sie sich aber nicht.

Vor einem Monat hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble dem kurdischen Fernsehsender Roj-TV (mehr...) ein Betätigungsverbot erteilt. Zwar können die Kurden in Europa und in Asien den Sender trotzdem über Satellit empfangen - seine Lizenz hat er in Dänemark, das Hauptstudio in Brüssel. Doch die Kurden auf dem Sportfest betrachten das Verbot als Höhepunkt der "Repressalien" gegen die Kurden in Deutschland. Sie halten Protestplakate gegen das Senderverbot hoch, die vorher ausgeteilt wurden.


"Ja", sagt Yüksel mit Blick auf die Tribünen, "wir sind sehr unzufrieden mit der Entscheidung des Bundesinnenministers". Tatsächlich weiß jeder der Anwesenden auf den Fest genau, welche Entscheidung Yüksel meint. Dass die Bundesregierung inzwischen gezielter gegen die PKK-Aktivisten und ihre Vereine vorgeht, die in der Europäischen Union als Terrororganisation gilt, ist den Kurden in Deutschland keineswegs entgangen. Die Reichweite der PKK-Medien ist groß. Umso wütender sind sie über das Verbot von Roj-TV, auf Deutschland, auf den Innenminister.

"Die Deutschen wissen nicht, was wirklich abgeht"

Der Sender ist den 500.000 Kurden in Deutschland womöglich wichtiger, als Schäuble geahnt hat. Offenbar konsumieren viele Kurden das tägliche Programm. "Roj-TV ist die einzige Stimme, die wir haben", sagt Sportler Azad, seine goldene Kurdistankette glänzt im Sonnenlicht. "Und wir wollen unsere Sprache im Fernsehen hören können". Bei Mahabat, einer 29-jährige Frau aus Salzgitter, läuft den ganzen Tag zu Hause nicht anderes. "Nur dort erfahren wir, was wirklich mit unserem Volk geschieht", sagt die Arbeitslose.

Für die kurdische Jugend gibt es jedes Jahr das "Jugend-, Kultur- und Sportfestival" im Gedenken an ihren Märtyrer Mazlum Dogan, das laut Verfassungsschutz von Vereinen der PKK-Jugend Komalen Ciwan organisiert wird. Das nordrhein-westfälische Innenministerium weiß um die Bedeutung der Veranstaltung, zu der 6000 Kurden erwartet wurden. Der Sprecher des Mitorganisators "Verband der Studierenden aus Kurdistan" Sores Yüksel wiegt ab, "das Fest ist überhaupt nicht besonders politisch".

Die Aussage widerspricht dem Eindruck, den man auf der Veranstaltung bekommt: Laut trommelnde Teilnehmer auf der Tribüne rufen "Biji serak Apo" - "es lebe der Führer Abdullah Öcalan", im kurdischen Volksmund Apo genannt. Er sitzt seit Jahren in einem türkischen Gefängnis.

"Wir sind hier, weil unser Märtyrer vor 40 Jahren für uns gestorben ist", ruft der 16-jährige Schüler Veysi Arisli aufgebracht. Seine Freunde korrigieren ihn: "Nein, das war vor 26 Jahren", sagt Azad, 18, aus München. Das türkische Militär habe ihn verhaftet und gefoltert - "und seinen Kopf rasiert", fügt ein Umherstehender ein. Flugblätter mit seinem Foto werden verteilt, darauf steht "Widerstand heißt Leben".

Ihre Kölner Freundin Mizgin schüttelt traurig den Kopf: "Dass wir als Terroristen angesehen werden ist absurd", sagt die 33-Jährige. "Klar sind wir alle hier PKK-nah", Mizgin zeigt in die Stadionmenge. "Aber die Deutschen wissen eben auch nicht, was da unten wirklich abgeht." Die Kurden im Südstadion sind sich einig: Die deutschen Medien, die deutsche Politik ist auf der Seite der Türkei. Also gegen das kurdische Volk. Zwar sei Gewalt nicht die richtige Lösung für den Kampf der Kurden um Anerkennung - "aber was besseres fällt mir ehrlich gesagt auch nicht ein", sagt Mizgin.

Quelle: Spiegel

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Samstag, 12. Juli 2008, 22:27

Bahn Unfall

BAHN-UNFALL
Staatsanwalt bezweifelt Notbremsung als Grund fürs Entgleisen

Der ICE 518 wäre in Köln auch ohne Notbremsung entgleist. Das ist nach Informationen des SPIEGEL der Stand der Ermittlungen. Demnach ragten schon vor dem Unfall Metallteile aus der defekten Achse. Bahnreisende müssen sich am Wochenende auf massive Verspätungen einstellen.

Hamburg - Die Entgleisung des ICE 518 am Mittwoch im Kölner Hauptbahnhof hängt nach derzeitigem Stand der Ermittlungen offenbar nicht mit der kurz zuvor erfolgten Notbremsung des Zugs zusammen. "Das war nicht die Ursache der Entgleisung", sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld dem SPIEGEL.

Warten auf den nächsten Zug (in Köln): Bahn überprüft 61 ICE-3-Züge
Die Deutsche Bahn AG hatte zuvor erklärt, das Fahrpersonal habe den Zug mit einer Notbremsung gestoppt, um eine drohende Gefahr abzuwenden. Tatsächlich hatten sich Zugreisende nach ersten Vernehmungsergebnissen der Staatsanwaltschaft offenbar bereits kurz hinter Frankfurt beim Zugpersonal über verdächtige Geräusche beschwert - eine Fahrstunde von Köln entfernt. Ein Fahrgast soll sich sogar noch beim Aussteigen in Siegburg, also gut 15 Fahrminuten vor Köln, beim Zugpersonal gemeldet haben.

Die Notbremse im Zug des Typs ICE 3 wurde nach Erkenntnissen der Ermittler gezogen, weil im Kölner Hauptbahnhof bereits Metallteile der kaputten Achse herausstanden und über Gleise und deren Verschraubungen schleiften. Experten der Technischen Hochschule Aachen wurden von der Justiz mit der Untersuchung der gebrochenen Achse beauftragt.

Die Bahn will sich wegen des laufenden Verfahrens derzeit nicht zu Einzelheiten äußern, versichert aber, den Vorfall zügig und rückhaltlos aufklären zu wollen. Der Zugtyp ist das Flaggschiff der Bahnflotte und fährt bis zu 300 Stundenkilometer schnell, beispielsweise auf der Strecke zwischen dem Frankfurter Flughafen und Köln.

Bahnreisende müssen sich auch am Wochenende wegen der Inspektion der ICE-3-Züge auf starke Behinderungen im Schienenverkehr einstellen. Durch den Einsatz von Ersatzzügen würden nur rund 60 Prozent der Fahrten mit dem ICE 3 bedient, sagte eine Bahnsprecherin. Erst am Montag soll sich der Verkehr weitgehend normalisieren. Stark betroffen ist der Verkehr aus dem Ruhrgebiet über Köln und Frankfurt nach München beziehungsweise Stuttgart sowie die ICE-Verbindung von Frankfurt nach Paris. Bereits am Freitag hatte es massive Behinderungen im Reiseverkehr gegeben, insbesondere im süddeutschen Raum.

Quelle: Spiegel
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Toll...ich muss nächsten Freitag nach München...Fahrkarte für ICE (zum glück ohne Sparpreis=Keine Zugbindung) schon vor 2 Monaten gekauft...die DB hat erstmal eine Reservierrungssperre bis zum 18. angeordert...find ich gut. Da Freitags die Züge eh schon aus allen nähten platzen. Da wird man in Duisburg noch ne gute Chance auf einen Sitzplatz haben,wenn nur 25% des Zuges reserviert ist... :-/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sturmspitze« (12. Juli 2008, 22:28)


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Montag, 4. August 2008, 07:13

Alexander Solschenizyn (†) ist tot

Er setzte den Opfern des Stalin-Terrors ein monumentales Denkmal
Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn ist tot
Die Literaturwelt trauert um einen ihrer ganz Großen.

Alexander Solschenizyn, russischer Literaturnobelpreisträger, ist nach Angaben seiner Familie am Sonntag um 21:45 Uhr deutscher Zeit im Alter von 89 Jahren an plötzlichem Herzversagen in seinem Haus in Moskau gestorben.

Der weltweit geschätzte Schriftsteller und Historiker hatte sich seit Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen lassen. Bis zu seinem Tod habe der Autor des weltberühmten Romans „Der Archipel Gulag“ über den Stalin-Terror trotz seiner langen Krankheit aktiv gearbeitet, heißt es.

Alexander Solschenizyn wurde am 11. Dezember 1918 in Kislowodsk im Nordkaukasus geboren. Er studierte Mathematik und Physik, zog als Hauptmann der Roten Armee in den Zweiten Weltkrieg. 1945 brachten ihn Briefe mit abfälligen Bemerkungen über Josef Stalin für neun Jahre in die Mühlen von Straflager und Verbannung.

Zu seinen wichtigsten Werken gehört sein Sachbuch „Der Archipel Gulag“ (1973), in dem er mit Tausenden von Beispielen die stalinistische Gewalt in der Sowjetunion darstellte. Der literarische Angriff auf das Sowjetsystem brachte ihm 1974 die Verhaftung und Ausweisung ein.

„Ein Wort der Wahrheit überwindet die ganze Welt“, fasste der Autor seine tief religiös geprägte Überzeugung 1974 in der verspäteten Nobelpreisrede zusammen.

Nach seiner Ausbürgerung lebte der kritische Autor von 1976-1994 in den USA, kehrte dann in seine Heimat zurück.

Alexander Solschenizyn Alexander Solschenizyn, russischer Literaturnobelpreisträger, ist am Montag (Ortszeit) im Alter von 89 Jahren in Moskau gestorbenFoto: dpa 1/12
Erst im vergangenen Jahr ehrte der frühere russische Präsident und heutige Ministerpräsident Wladimir Putin Solschenizyn mit dem russischen Staatspreis. Millionen von Menschen verbänden den Namen des in der Sowjetzeit als Dissident verfolgten Autors „mit Russlands Schicksal selbst“, sagte Putin damals bei der Preisverleihung im Kreml.

Den Preis in der Kategorie „humanitärer Einsatz“ nahm Solschenizyns Frau Natalja stellvertretend entgegen. In einer Videobotschaft sagte ein gebrechlich wirkender Solschenizyn damals, er sei „geschmeichelt von der Aufmerksamkeit“ für sein Werk. Er hoffe, dass die von ihm gesammelten historischen Zeugnisse „in das Bewusstsein und die Erinnerung meiner Landsleute eindringt“, sagte er in der Videobotschaft weiter. „Unsere bittere nationale Erfahrung kann uns noch immer helfen bei einer möglichen Wiederkehr einer instabilen sozialen Lage, sie wird uns warnen und vor zerstörerischen Zusammenbrüchen bewahren.“

Seit 2006 wird an einer Gesamtedition von Solschenizyns Werken gearbeitet, 2010 soll sie komplett sein.

Quelle: bild.de
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4

Montag, 4. August 2008, 09:07

etwas hoffentlich Erfreuliches !

etwas hoffentlich Erfreuliches !


http://www.shortnews.de/start.cfm?id=721071
" Ironie setzt immer Geist voraus.......beim Gegenüber "










5

Montag, 4. August 2008, 09:18

RE: etwas hoffentlich Erfreuliches !

Zitat

Original von herjemine
etwas hoffentlich Erfreuliches !


http://www.shortnews.de/start.cfm?id=721071


Ob diese Meldung erfreulich ist, liegt im Auge des Betrachters. Ich persönlich kann die Leute verstehen, die sich nicht im Laden eine völlig überteuerte CD kaufen wollen, wenn man diese kostenlos im Internet downloaden kann. Allerdings muss die Musikindustrie auch irgendwie ihr Geld verdienen. :-/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »QIP« (4. August 2008, 09:19)


6

Mittwoch, 6. August 2008, 00:13

Der Westen.de Wuppertaler Schwebebahn kollidiert mit Kran

Wuppertaler Schwebebahn kollidiert mit Kran
Nachrichten, 05.08.2008,
Wuppertal. Eine voll besetzte Schwebebahn ist in Wuppertal am Dienstag mit einem Kran zusammengestoßen. Die 32 Fahrgäste mussten anschließend von der Feuerwehr über Drehleitern aus der Bahn geholt werden. Nach Angaben der Polizei wurde der LKW-Fahrer schwerverletzt.

Möglicherweise habe der eine oder andere Passagier einen Schock erlitten, sagte ein Verkehrsmeister der Schwebebahn. Nach Angaben der Betriebsleitzentrale wurde dabei der gesamte Boden der Bahn aufgeschlitzt. Der Sachschaden beträgt demnach 100.000 Euro.

Nach Angaben der Betriebsleitzentrale stand der Kran auf einem Lastwagen und lud Baumaterial ab, als er um 17.11 Uhr mit der Schwebebahn kollidierte. Dieser habe dort eigentlich nicht arbeiten dürfen. Der Betrieb der Traditionsbahn musste am Dienstag vorübergehend eingestellt werden. Er sollte jedoch noch am Abend wieder aufgenommen werden. Die nach Angaben der Betriebsleitzentrale «erheblich beschädigte» Bahn wurde ins Depot zurückgeschoben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.

"Für uns ist das ein schweres Unglück», hieß es aus der Betriebsleitzentrale. Viele Unglücke gab es in der 100-jährigen Geschichte nicht. 1999 war beim schwersten Unglück in der Geschichte der weltberühmten Bahn fünf Menschen ums Leben gekommen und 45 weitere verletzt worden. Ein Schwebezug war im morgendlichen Berufsverkehr entgleist und in die Wupper gestürzt. Ursache war eine Metall-Kralle, die bei den Bauarbeiten an der Schiene vergessen worden war. Es war der bislang einzige schwere Unfall der Bahn. (afp)

Quelle:http://www.derwesten.de/nachrichten/2008…059/detail.html

Bilderstrecke: http://www.derwesten.de/nachrichten/nach…ml?resourceId=0

Video:http://www.derwesten.de/nachrichten/im-w…936/detail.html
Heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder, keine Frage!


7

Donnerstag, 7. August 2008, 10:52

CCC Freedom Stick:
Gegen Internetzensur

Von Alexander Cyliax am 7. August 2008 um 10:25 Uhr Kommentare (0)

Der Chaos Computer Club schickt mit dem Freedom Stick einen kinderleicht anzuwendenden Schlüssel gegen systematische Internetzensur ins Rennen. Für Olympiade-Berichterstatter ein wertvolles Tool.
Freedom Stick des CCC gegen die Zensur
Another hole in the wall: Der Freedom Stick vom CCC

Zwar bieten VPN (Virtual Private Network)-Installationen, die quasi eine eigene, verschlüsselt “getunnelte” Internetverbindung in die Heimat darstellen, für viele Journalisten eine gute Möglichkeit, während der olympischen Spiele ihrer Tätigkeit nachzugehen. Doch gerade freie Journalisten haben selten die Infrastruktur und das Knowhow, um ein VPN einzurichten. So bleibt auch nach der “Auflockerung” der Internetzensur in China für manche Olympia-Berichterstatter ein fader Beigeschmack. Mit dem vom “Freedom Stick” geht der Berliner Chaos-Computerclub gegen digitale chinesische (und andere) Mauern vor.

Der handliche 2GB-Stick beherbergt dabei ein von selbst startendes Programm, welches die Internetverbindung über Tor- bzw. Proxyserver schickt und somit einen Zugang zum “normalen” Internet auch aus dem chinesischen Olympiapressezentrum möglich macht.

Die dabei eingesetzte Software ist der TorBrowser, welcher auch hier in der CCC-Fassung des Freedom Sticks heruntergeladen werden kann. Besonders technisch unbedarfte Journalisten werden dabei von der Einfachheit des Programms begeistert sein, die Einrichtung gelingt selbst
Techniklaien.

Quelle: http://neuerdings.com/2008/08/07/ccc-fre…sur/#more-13661

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Samstag, 11. Oktober 2008, 10:36

Österreichs Rechtspopulist Jörg Haider tot

Der österreichische Landeshauptmann und Rechtspolitiker Jörg Haider ist tot. Er starb in der Nacht zum Samstag bei einem schweren Verkehrsunfall.

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist am frühen Samstagmorgen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der Vorsitzende des rechtsgerichteten Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) kam laut Polizei in einem Ort nahe Klagenfurt mit seinem Auto beim Überholen von der Straße ab und prallte gegen einen Betonpfeiler. Anschließend habe sich das Auto überschlagen, berichtet die Polizei. Die Fahrerin des überholten Wagens habe den Unfall gemeldet.

Haider war allein in seinem Dienstwagen, einem VW Phaeton, unterwegs. Er erlitt schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich und starb noch am Unfallort. Laut Polizei hatte der 58-Jährige keine Überlebenschance.

Unterwegs zu Geburtstagsfeier der Mutter

"Für uns ist das wie ein Weltuntergang", sagte Haiders Pressesprecher und Stellvertreter als BZÖ-Chef, Stefan Petzner. Haider sei noch auf einer Veranstaltung gewesen und habe nach Hause ins Bärental in der Gemeinde Feistritz im Rosental fahren wollen. Am Wochenende war dort eine große Familienfeier anlässlich des 90. Geburtstages seiner Mutter geplant gewesen, die bereits aus Oberösterreich angereist war. Haider hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter.


Umstrittenster Politiker Österreichs

Durch seine rechtspopulistischen Äußerungen war Haider einer der umstrittensten und international bekanntesten Politiker Österreichs. Seine Partei hatte bei der Parlamentswahl am 28. September überraschend stark abgeschnitten und elf Prozent der Stimmen gewonnen. Haider hatte 1999, auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere, mit seiner FPÖ erstmals die konservative ÖVP überflügelt.

Obwohl Haider damals auf einen Posten in der Regierung unter dem ÖVP-Kanzler Wolfgang Schüssel verzichtete und Anfang 2000 auch den Parteivorsitz niederlegte, kam es zu heftigen Protesten. Die EU-Staaten hielten monatelang bilaterale Sanktionen gegen Österreich aufrecht. 2002 rief er mit einem Besuch beim irakischen Machthaber Saddam Hussein erneut internationalen Protest hervor.

(AP, N24)

Hier der Artikel und das völlig zerstörte Auto Klick
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Mittwoch, 15. Oktober 2008, 19:32

RE: Österreichs Rechtspopulist Jörg Haider tot

Jetzt stellt sich noch heraus, dass Haider sturzbetrunken war bei seinem Unfall. Kann man von Glück sagen, dass er nicht noch andere ins Unglück gezogen hat. Nachdem er nun tot ist, will ich ihm nichts übles hinterwerfen,
doch die Meldung spricht für sich.
http://www.spiegel.de/panorama/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rainy day« (15. Oktober 2008, 19:34)


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Donnerstag, 11. Februar 2010, 07:07

Michael Palme ist gestorben

Der ehemalige ZDF-Sportreporter Michael Palme ist nach kurzer schwerer Krankheit am Mittwoch im Alter von 66 Jahren in Wiesbaden gestorben.
"Michael Palme war Journalist mit Leib und Seele, er hat jahrelang besonders die Fußballberichterstattung im ZDF mitgeprägt. Sein Wort hatte Gewicht und wurde respektiert, auch wenn er manchmal unangenehme Wahrheiten ausgesprochen hat...", würdigte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz Michael Palme.

Der Fußball-Fachmann kam 1963 zum ZDF und war von 1978 an in verschiedenen Funktionen in der Hauptredaktion Sport tätig. Seitdem nahm er als Moderator, Reporter, Interviewer und Kommentator bis zu seiner Pensionierung 2004 an allen Olympischen Sommerspielen sowie Fußball-Welt- und Europameisterschaften teil. Daneben fungierte er zeitweise als Leiter der ZDF-Redaktion "Der Sportspiegel".

Dem großen Publikum war Michael Palme, der Mann mit der markanten Stimme, auch als regelmäßiger Kommentator im "aktuellen sportstudio" bekannt.

2000 wurde Michael Palme mit der "Silbernen Kugel" des Nationalen Olympischen Komitees Deutschlands (NOK) für seine Berichterstattung von den Olympischen Spielen in Sydney ausgezeichnet.

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Mittwoch, 12. Mai 2010, 20:53

Umstrittene Sparvorschläge

Kochs Kriegserklärung an die Jugend

Ein Kommentar von Christian Schwägerl

Politik paradox: Politiker und Banker
haben die Verschuldung der Euro-Staaten über Jahre mit leichter Hand in
die Höhe getrieben. Nun sollen die Schwächsten dafür bluten. CDU-Mann
Roland Koch will Kitas und Schulen das Sparen verordnen - das muss die
Kanzlerin verhindern.


Die Kassen sind leer, Hypo - Real Estate wurde mit 100 Milliarden Steuergeldern gerettet,

Griechenland wurde aus der Schuldenfalle geholfen, die NRW - Wahl ist gelaufen nun wird nachgeschaut, wer die Zeche zahlen soll.

Hessens Ministerpräsident hat bei Kindern und Bildung Einsparpotential entdeckt.

weiter geht es hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan…,694513,00.html

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Montag, 31. Mai 2010, 15:17

Bundespräsident zurückgetreten

Bundespräsident zurückgetreten!

http://www.ard.de/
Mut steht am Anfang des Handelns. Glück am Ende!


Reviersport Sonntag, 27. April 2014, 09:44: "Wir schreiben das, weil wir sicher sind, unsere Infos stimmen und an der Nummer ist zu 99,9 Prozent was dran."

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13

Montag, 31. Mai 2010, 15:29

Dann kann der Raab ja jetzt das Amt übernehmen ,nachdem er uns in Südafrika zum Weltmeister gemacht hat :ironie: (ich schreibs vorsichtshalber nochmal dazu)
***OLD FAMILY OBERHAUSEN***

KATEGORIE A ! :baseball:


www.psycholove.de

14

Montag, 31. Mai 2010, 15:49

Das ist schon ein Hammer. Da wird aber sicher auch mehr dahinterstecken als nur die Kritik an seinem Interview...

Wulle

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Montag, 31. Mai 2010, 16:01

Erinnert mich alles ein bisschen an den Hollywoodschinken "Der Untergang des Römischen Reiches" von 1964. Zum Schluss wird die Kaiserwürde an den Meistbietenden vertickt. :D
Brennen muss das Herz,
zu den Sternen flogen wir,
in der Hölle schmoren wir,
gestern Glück und heute Schmerz.
RWO, nur du allein,
Neubeginn am Niederrhein,
RWO, nur du allein,
ohne dich kann ich nicht sein.

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16

Montag, 31. Mai 2010, 18:00

Bei mir (und vielen, vielen anderen) hat er mit seiner Ansicht zu einer Steigerungen der Benzinpreise schon komplett "verschissen" (sorry), mit seinen Äußerungen bzw. deutscher Auslandseinsätze hat er dann wohl den Vogel abgeschossen. Für meinen Begriff hat er sich damit so ins Aus katalputiert, dass er als Bundespräsident auch nicht mehr tragfähig gewesen wäre.

Bin allerdings mal gespannt, wer nun sein Nachfolger wird...
Wenn die erste Liebe tot ist, folgt irgendwann die Zweite....

rainy day

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Mittwoch, 30. Juni 2010, 21:56

Hallo Herr Bundespräsident

Nun haben wir ein neues Staatsoberhaupt. Die Nationalhymne wurde soweit ich weiß nicht gesungen in der Bundesversammlung.

Staatsoberhaupt gewählt, Koalition angezählt

Durch drei Wahlgänge hat Schwarz-Gelb Christian Wulff geschleppt -
nun ist er Bundespräsident. Ein Neustart für die Koalition sieht anders
aus, Angela Merkel ist angeschlagen.

Trotzdem, alles Gute für unseren neuen Präsidenten.

Troll77

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18

Mittwoch, 30. Juni 2010, 22:07

Nun haben wir ein neues Staatsoberhaupt. Die Nationalhymne wurde soweit ich weiß nicht gesungen in der Bundesversammlung.


Doch, wurde sie.
"Wir werden dieses Jahr den Pokal gewinnen. Da geht es nicht um Leben und Tod, sondern um mehr."
Mike Terranova 17/04/18



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Mittwoch, 30. Juni 2010, 22:26

Gauck wäre mir lieber gewesen. Der bringt alles mit, was Wulff für dieses Amt fehlt und ist zudem auch bei allen Fraktionen (ausser den Linken - warum nur? :-p ) angesehen. Aber ich seh es positiv: solange Wulff auf diesem Posten festhängt, bleibt er uns wenigstens als Kanzler erspart :D
Mutig ist, wer Durchfall hat und trotzdem furzt.

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20

Mittwoch, 30. Juni 2010, 22:35

Nun haben wir ein neues Staatsoberhaupt. Die Nationalhymne wurde soweit ich weiß nicht gesungen in der Bundesversammlung.


Doch, wurde sie.

Echt ? Vermutlich,

als das Buffet endlich eröffnet wurde !

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Altkanzler, Helmut Schmidt

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