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NBA

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Donnerstag, 15. Februar 2007, 17:55

Celtics beenden Negativserie

Während Dallas weiter von Sieg zu Sieg eilt, verlieren die Phoenix Suns mehr und mehr an Boden. Bei den Seattle Supersonics gab es die höchste Saisonniederlage für die Suns. Derweil darf in Boston mal wieder gejubelt werden, gelang gegen die Milwaukee Bucks doch endlich wieder ein Erfolg.

Zunächst sorgte Phoenix durch eine Siegesserie in der NBA für Schrecken, jetzt folgte die dritte Niederlage in Serie. Das Team aus Arizona blamierte sich bei den Seattle Supersonics mit 90:114, was zugleich die höchste Saisonniederlage bedeutete. Ohne den weiterhin an der Schulter verletzten Spielmacher Steve Nash fehlte der Topscorer. Damit verlieren die Suns allmählich den Anschluss an den nunmehr souveränen Tabellenführer Dallas Mavericks. Phoenix ist trotzdem mit 39 Siegen noch zweitbestes Team der NBA, hat mittlerweile aber vier Spiele weniger gewonnen als Ligaprimus Dallas.

Bei der Siegermannschaft des deutschen Assistenztrainers Detlef Schrempf war Ray Allen mit 31 Punkten bester Werfer. Aber auch Nick Collison hatte mit seinen 10 Defensiv- und 5 Offensivrebounds sowie 22 Punkten großen Anteil am Erfolg der Seattle Supersonics.

Grund zum Jubeln gab es endlich wieder bei den Boston Celtics. Nach 18 Niederlagen in Serie gelang ihnen der 13. Sieg. Überragender Mann beim 117:97-Heimerfolg gegen die Milwaukee Bucks war Spielmacher Paul Pierce mit 32 Punkten. Entsprechend groß war die Freude bei Bostons Trainer Glenn "Doc" Rivers: "Meine Spieler hüpfen in der Kabine wie kleine Jungs. Dieser Sieg ist eine ganz große Erleichterung."

In Detroit riss unterdessen eine andere Serie: Die Pistons kassierten nach sieben Siegen in Folge wieder eine Niederlage. Der Meister von 2004 unterlag den San Antonio Spurs 81:90, thront aber weiter an der Spitze der Central Division.

kicker.de

22

Donnerstag, 15. Februar 2007, 17:58

Nowitzki vor der Krönung
München - Dallas ist die Nummer eins der NBA. Dirk Nowitzki ist der beste Mann der Mavericks. Kein Wunder also, dass der Deutsche als Top-Favorit auf den MVP-Titel gilt.

Dirk Nowitzki liefert 25,2 Punkte, 9,5 Rebounds und 3,3 Assists im Schnitt
Vorschau Dirk Nowitzki liefert 25,2 Punkte, 9,5 Rebounds und 3,3 Assists im Schnitt
Das meinen zumindest die Experten auf der offiziellen Seite der NBA: Nowitzki rutsche jetzt im MVP-Power-Ranking an die erste Stelle.
Nowitzki - bester Spieler der besten Liga der Welt: Dirkules steht vor seiner Krönung!
Dabei sticht der 28-Jährige aus der Riege der NBA-Stars heraus. Weil er anders ist.
So startete der Sportartikel-Hersteller "Nike" zuletzt unter dem Titel "Die Wiedergeburt" eine großangelegte Marketing-Kampagne.

Nowitzki fehlt beim Stelldichein der Stars
Zehn Superstars von Steve Nash über LeBron James bis Kobe Bryant laufen im TV-Spot stilgerecht in weißen Designeranzügen über eine Flughafen-Landebahn und posieren für eine Schuhlinie.
Nowitzki tritt darin nicht auf - obwohl die Nummer 41 ebenfalls beim Sport-Riesen unter Vertrag steht.
Der deutsche Nationalspieler nicht im Kreis der ganz Großen des Basketball-Sports? Ein Bild, das zu seinen neun NBA-Jahren - was zumindest die öffentliche Wahrnehmung in den USA betrifft - passt.

"Popularitätswettbewerb" NBA
So ist der 28-Jährige zwar zweifellos der beste Spieler beim mit Abstand besten Team der Liga und spielt auf absolutem MVP-Niveau, dennoch bekam er von den Fans bei der Wahl für die Starting Five der Western Conference für das All-Star Game am Sonntag auf der Forward-Position weniger Stimmen als Kevin Garnett (Minnesota) und Tim Duncan (San Antonio).
Zwei Spieler, deren Qualitäten unbestritten sind - genauso unbestritten ist jedoch auch, dass Nowitzki in dieser Saison leistungsmäßig noch höher anzusiedeln ist.
Nur: Im "Popularitätswettbewerb" NBA geht es häufiger mehr um die Außenwirkung und den Ruf als um die Leistung. Und dies gilt nicht nur bei den Fans, sondern mit Abstrichen auch bei den Journalisten.

Kein Respekt für Nowitzki?
"Viele Leute respektieren ihn nicht genug", sagt beispielsweise sein Co-Star bei den Mavs, Josh Howard. "Wenn man bedenkt, wie Dirk das Team geprägt hat, hätte er der MVP in den letzten zwei Jahren sein müssen."
Die über 120 stimmberechtigten Journalisten aus Amerika und Kanada wählten den langen Blonden in den vergangenen beiden Spielzeiten aber jeweils "nur" auf Rang drei.
"Jeder weiß, dass er gut ist. Aber weiß das jemand außerhalb von Nord-Texas wirklich zu schätzen? Interessiert es jemanden überhaupt, was Nowitzki tut?", fragt die Tageszeitung "Fort Worth Star-Telegram" mit viel Sarkasmus.
Nicht nur die Experten auf der offiziellen NBA-Seite, auch andere Medien sehen in dem Deutschen mittlerweile den Favoriten für den begehrtesten Individualpreis. Der MVP-Titel nach Deutschland? Nach Gala-Leistungen wie zuletzt in Milwaukee (38 Punkte, elf Rebounds, acht Assists) ein realistisches Szenario.
Keine Lust auf Schokolade und Joghurt
Nowitzki selbst hält sich wie gewohnt aus solchen Diskussionen heraus. Und auch, häufiger in TV-Spots aufzutreten, um bei Fans und Journalisten besser in Erinnerung zu bleiben, lehnt er ab.
"Mich interessiert es nicht wirklich, ob ich im Fernsehen auftauche oder nicht", sagt er. Auf mediale Dauerpräsenz wie bei Boris Becker zu dessen aktiver Zeit hätte er keine Lust.
"Dieses ganze Schokolade und Joghurt essen im Fernsehen nimmt mir einfach zu viel Zeit", sagt Nowitzki. "Ich möchte einfach meine Ruhe haben und zum Beispiel im Sommer in Deutschland die Zeit genießen."

"Er überzeugt mit Ehrlichkeit"
Sein Klubbesitzer Mark Cuban stärkt ihm den Rücken. "Dirk sticht aus der Masse mit seiner Einstellung hervor", sagt der 49-Jährige.
"Beispielsweise hätte er natürlich in die Startformation des All-Star-Teams gehört, aber manchmal ist es besser, wenn man seinem Typ treu bleibt. Er überzeugt mit Ehrlichkeit, und das wird sich am Ende durchsetzen." Ein zumindest versteckter Seitenhieb auf perfekt kommerzialisierte Spieler wie James oder Bryant.
Und TV-Experte Doug Collins ist sich sicher: "Wenn Nowitzki sein Team zum Meistertitel führt, wird er alle anderen in den Schatten stellen." Starter im All-Star Game oder MVP-Auszeichnung hin oder her.

Haruka Gruber/sport1.de

23

Freitag, 16. Februar 2007, 13:16

Superstars werfen sich warm
Mit den Duellen Nowitzki gegen McGrady und James gegen Bryant wurden die Basketballfans in der NBA am Donnerstag auf das All-Star-Wochenende in Las Vegas eingestimmt. Die Mavericks können mit einem guten Gefühl in die viertägige Pause gehen. Nowitzki & Co. setzten sich in einem spannenden texanischen Duell bei den Houston Rockets mit 80:77 durch und feierten den neunten Sieg in Folge. Cleveland zwang die Lakers mit 114:108 in die Knie.

Mit 26 Punkten war Dirk Nowitzki in Houston einmal mehr bester Werfer seines Teams. Bei den Rockets überzeugte Tracy McGrady, mit dem Nowitzki am Sonntag beim All-Star-Game in Las Vegas zusammen in der Auswahl der Western Conference stehen wird, mit 27 Punkten und zehn Rebounds. Die Niederlage gegen den souveränen NBA-Spitzenreiter konnte er damit allerdings nicht abwenden.

Gleichwohl waren die Gastgeber den Mavericks ebenbürtig. Dallas erwischte zwar den besseren Start und führte nach neun Minuten mit 21:12. Dann schlich sich jedoch der Schlendrian beim Team von Coach Avery Johnson ein, das sich acht Fehlwürfe in Serie leistete. Houston kam wieder heran und ging sogar mit 25:21 in Führung. Fortan konnte sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen, was vor allem in der ersten Halbzeit daran lag, dass es die Rockets verstanden, Nowitzki fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Der Würzburger brachte es bis zur Pause nur auf acht Punkte.

"Wir haben versucht, ihre Offensive einzuschränken und dabei besonders auf Dirk geachtet", sagte ein zufriedener McGrady bei der 45:38-Halbzeitführung. "Unsere Körpersprache hat mir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gefallen", kritisierte hingegen Dallas-Trainer Johnson: "Wir mussten ganz einfach aggressiver werden." Im zweiten Spielabschnitt steigerte sich Nowitzki dann und lieferte sich mit McGrady ein packendes Duell.

Terry wird zum Matchwinner
Die entscheidenden Punkte erzielte jedoch keiner der beiden Superstars, sondern Jason Terry. Einen 74:77-Rückstand drehte der 29-Jährige mit den letzten sechs Zählern der Partie zum 80:77-Erfolg der Mavericks. "Das sind so diese Abende, an denen du lange Zeit einfach nichts triffst und trotzdem musst du es immer wieder versuchen, bis das Ding letztlich reingeht", meinte Terry, der vor seinem furiosen Finale lediglich drei Punkte erzielt hatte.

Dallas, das seine drei Auswärtsspiele innerhalb von fünf Tagen allesamt gewann, führt die Liga souverän vor den Phoenix Suns an, die fünf Spiele weniger gewonnen haben.

"King James" sticht Kobe aus
In der zweiten Begegnung des Abends stellte Clevelands LeBron James bereits All-Star-Form unter Beweis. Beim 114:108 seiner Cavaliers bei den Los Angeles Lakers erzielte "King James", der bei der Internetabstimmung zum All-Star-Game die meisten Stimmen (2,516049) erhielt, 38 Punkte und entschied damit das Duell der Superstars gegen Kobe Bryant (34 Punkte) für sich.

Für die Lakers war es die fünfte Pleite in Folge, eine längere Niederlagenserie hat Coach Phil Jackson in seiner illustren Trainerkarriere in der NBA bisher noch nicht erlebt. Hinter den Detroit Pistons (32:19) hat Cleveland nach gut der Hälfte der Saison mit 31:22 Siegen nun die zweitbeste Bilanz der Eastern Conference.

kicker.de

24

Freitag, 16. Februar 2007, 14:52

Das intressiert doch gar keinen
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RWO Tobi

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25

Freitag, 16. Februar 2007, 18:14

Zitat

Original von Mr. X
Das intressiert doch gar keinen


Gut das du für das ganze Forum sprechen kannst! :ma:

Mich z.B. intressiert es. Also bleib mal locker:rolleyes:
:dhalter: :Schal: :applaus: RWO forever :applaus: :Schal: :dhalter:

26

Sonntag, 18. Februar 2007, 13:20

Superstars werfen sich warm

Mit den Duellen Nowitzki gegen McGrady und James gegen Bryant wurden die Basketballfans in der NBA am Donnerstag auf das All-Star-Wochenende in Las Vegas eingestimmt. Die Mavericks können mit einem guten Gefühl in die viertägige Pause gehen. Nowitzki & Co. setzten sich in einem spannenden texanischen Duell bei den Houston Rockets mit 80:77 durch und feierten den neunten Sieg in Folge. Cleveland zwang die Lakers mit 114:108 in die Knie.

Mit 26 Punkten war Dirk Nowitzki in Houston einmal mehr bester Werfer seines Teams. Bei den Rockets überzeugte Tracy McGrady, mit dem Nowitzki am Sonntag beim All-Star-Game in Las Vegas zusammen in der Auswahl der Western Conference stehen wird, mit 27 Punkten und zehn Rebounds. Die Niederlage gegen den souveränen NBA-Spitzenreiter konnte er damit allerdings nicht abwenden.

Gleichwohl waren die Gastgeber den Mavericks ebenbürtig. Dallas erwischte zwar den besseren Start und führte nach neun Minuten mit 21:12. Dann schlich sich jedoch der Schlendrian beim Team von Coach Avery Johnson ein, das sich acht Fehlwürfe in Serie leistete. Houston kam wieder heran und ging sogar mit 25:21 in Führung. Fortan konnte sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen, was vor allem in der ersten Halbzeit daran lag, dass es die Rockets verstanden, Nowitzki fast vollständig aus dem Spiel zu nehmen. Der Würzburger brachte es bis zur Pause nur auf acht Punkte.

"Wir haben versucht, ihre Offensive einzuschränken und dabei besonders auf Dirk geachtet", sagte ein zufriedener McGrady bei der 45:38-Halbzeitführung. "Unsere Körpersprache hat mir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gefallen", kritisierte hingegen Dallas-Trainer Johnson: "Wir mussten ganz einfach aggressiver werden." Im zweiten Spielabschnitt steigerte sich Nowitzki dann und lieferte sich mit McGrady ein packendes Duell.

Terry wird zum Matchwinner

Die entscheidenden Punkte erzielte jedoch keiner der beiden Superstars, sondern Jason Terry. Einen 74:77-Rückstand drehte der 29-Jährige mit den letzten sechs Zählern der Partie zum 80:77-Erfolg der Mavericks. "Das sind so diese Abende, an denen du lange Zeit einfach nichts triffst und trotzdem musst du es immer wieder versuchen, bis das Ding letztlich reingeht", meinte Terry, der vor seinem furiosen Finale lediglich drei Punkte erzielt hatte.

Dallas, das seine drei Auswärtsspiele innerhalb von fünf Tagen allesamt gewann, führt die Liga souverän vor den Phoenix Suns an, die fünf Spiele weniger gewonnen haben.

"King James" sticht Kobe aus

In der zweiten Begegnung des Abends stellte Clevelands LeBron James bereits All-Star-Form unter Beweis. Beim 114:108 seiner Cavaliers bei den Los Angeles Lakers erzielte "King James", der bei der Internetabstimmung zum All-Star-Game die meisten Stimmen (2,516049) erhielt, 38 Punkte und entschied damit das Duell der Superstars gegen Kobe Bryant (34 Punkte) für sich.

Für die Lakers war es die fünfte Pleite in Folge, eine längere Niederlagenserie hat Coach Phil Jackson in seiner illustren Trainerkarriere in der NBA bisher noch nicht erlebt. Hinter den Detroit Pistons (32:19) hat Cleveland nach gut der Hälfte der Saison mit 31:22 Siegen nun die zweitbeste Bilanz der Eastern Conference.

kicker.de

27

Sonntag, 18. Februar 2007, 16:36

Platz drei für Nowitzki

Am Vorabend des NBA-All-Star-Games hieß es für die Zuschauer im Glücksspielparadies Las Vegas: Showtime! Drei-Punkte-Wettbewerb, Dunking-Contest, Geschicklichkeitskurs - eine kurzweilige Angelegenheit. Aus deutscher Sicht interessierte natürlich vor allem, ob Dirk Nowitzki seinen Titel von der Dreier-Linie verteidigen konnte. Konnte er nicht - Platz drei sprang in der Finalrunde für den Würzburger raus.

Jason Kapono vom amtierenden NBA-Champion Miami Heat war diesmal aus der Distanz nicht zu stoppen. Nahezu traumwandlerisch verwandelte der 2,03-Meter-Forward die Bälle, meist ohne den Ring überhaupt zu berühren. Fünf mal fünf Bälle mussten die Athleten pro Runde verwandeln, aus je fünf verschiedenen Positionen. Der jeweils letzte Wurf einer Fünferrunde zählte jeweils doppelt - "Money Ball" nennt man das in den USA.

Kapono lief in der Finalrunde heiß und holte 24 der 30 möglichen Punkte. Damit stellte er den Rekord des früheren Dreier-Spezialisten Mark Price ein. Kaponos Finalgegner hießen Gilbert Arenas und Dirk Nowitzki. Der Star der Washington Wizards lieferte eine starke Vorstellung im Finale ab (17), die freilich nicht an die Galashow des Siegers heranreichen konnte. Nowitzki, der sich mit 20 Punkten in der Vorrunde für das Finale qualifiziert hatte und dafür mit stehenden Ovationen und "Dirk, Dirk"-Rufen belohnt wurde, fand in der Endrunde seinen Rhythmus nicht. Nur neun Punkte waren es am Ende - Platz drei.

Spektakuläres gab es wieder im Dunking-Wettbewerb zu bestaunen. Bostons Gerald Green überzeugte die Jury um Michael "Air" Jordan am meisten. Die drei am höchsten bewerteten Dunks gingen auf das Konto des Guards - einmal holte der 2,03-Meter-Mann sogar die Maximalpunktzahl 50, sprich: jeweils zehn Zähler von den fünf Juroren. Und so hatte Titelverteidiger Nate Robinson das Nachsehen - mit 91:80 ging das Duell der beiden Sprungwunder an Green, der vor allem mit einem "Windmühlen-Dunk" zum Abschluss die Leute von den Sitzen riss.
Vielseitigkeitskünstler Wade

Das war noch nicht alles am Samstag im "Thomas & Mack Center" von Las Vegas. Miamis Superstar Dwyane Wade, MVP der letztjährigen Finals, gewann den Geschicklichkeitswettbewerb, "PlayStation Skills Challenge" genannt, indem die Athleten auf einem Parcours und unter Zeitdruck ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen müssen. Diverse Pässe, Würfe, Dribblings - Wade war hier wie schon im Vorjahr in Houston nicht zu schlagen. Die Finalrunde durchquerte Wade in 26,4 Sekunde, Vize-Champion Kobe Bryant benötigte 45,8 Sekunden. Clevelands LeBron James sowie New Orleans' Chris Paul scheiterten im Vorkampf.

Ein echtes Basketball-Spiel - neben einem Celebrity-Game, an dem Schauspieler wie David Arquette sowie Sportstars wie NFL-Running-Back LaDainian Tomlinson (San Diego Chargers) teilnahmen - ist ebenfalls Bestandteil im Samstagsprogramm. Wie schon in den vergangenen vier Jahren behielten die Sophomores, NBA-Profis im zweiten Jahr, die Rookies, also die Ligadebütanten. Mit 155:114 geriet das Ganze für die Rookies sogar zum Debakel. David Lee ragte aus dem Siegerteam heraus. 30 Punkte, alle 14 Würfe aus dem Feld verwandelt - ein perfekter Abend für den Profi der New York Knicks, der zudem elf Rebounds einsammelte und vier Assists verteilte. Die MVP-Krone war ihm somit sicher. Chris Paul ragte mit 17 Assists und neun Steals ebenfalls heraus.

Das absolute Highlight des Wochenendes ist dann in der Nacht von Sonntag auf Montag (MEZ) das NBA-All-Star-Game. Dirk Nowitzki geht dann für den Westen aufs Parkett. Dieses Spiel findet erstmals in der Geschichte der Liga in einer Stadt ohne NBA-Team statt.

kicker.de

28

Montag, 19. Februar 2007, 12:03

Der Westen dominierte

Das 56. All-Star-Game der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wurde zur klaren Angelegenheit für die Auswahl der Western Conference um Dirk Nowitzki. Am Sonntagabend (Ortszeit) entschieden die Besten aus dem Westen in Las Vegas das alljährliche Spektakel aus Show und Sport gegen das Team der Eastern Conference mit 153:132 Punkten zu ihren Gunsten.

Beim ersten Sieg für den Westen seit 2004 - dem 22. insgesamt - stand Dirk Nowitzki, der zum sechsten Mal nacheinander beim Treffen der besten Basketballer der Welt dabei war, in der Startformation. Der Würzburger erzielte in seinen 16 Minuten Spielzeit neun Punkte.

Bei der ersten Veranstaltung der Gala außerhalb der Heimat eines NBA-Clubs verlangten Ticket-Händler Kartenpreise von bis zu 20000 Dollar für die besten Sitze. Der Ort des Show-Spektakels freilich hätte kein besserer sein können als Las Vegas, die Heimat des Show-Business. "Ich denke, wir hatten ein bisschen Vegas-Flair in unserem Spiel und ich hoffe, den Fans hat's gefallen", meinte ein begeisterter Shawn Marion vom Siegerteam, bei dem Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers mit 31 Zählern der beste Korbjäger war. Bryant wurde nach der Partie auch zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt. Nach 2002 war es für ihn die zweite Auszeichnung dieser Art in seiner Karriere. Bei der Ost-Auswahl war LeBron James von den Cleveland Cavaliers mit 28 Punkten bester Schütze. Bei beiden Teams kamen jeweils alle zwölf Akteure zum Einsatz.

"Die Leute sind hergekommen, um eine Show zu erleben und die haben sie bekommen", zeigte sich auch Verlierer Shaquille O'Neal rundum zufrieden. Dabei geriet der Auftritt der NBA-Stars zunächst fast zur Nebensache. Schon das Vorprogramm lieferte Unterhaltung vom Feinsten: Mit reichlich Prunk und Prominenz wie den Zauberkünstlern Siegfried und Roy, Entertainer Wayne Newton und Las Vegas Bürgermeister Oscar Goodman dauerte es genauso lange wie das anschließende sportliche Spektakel. Und in der Halbzeitpause sorgten Christina Aguilera und Toni Braxton bei ihrem viel umjubelten Auftritt für musikalische Untermalung.

Weitere Musikgrößen wie Beyonce, Puff Diddy und Prince oder auch Schauspieler Adam Sandler sahen zusammen mit 15690 weiteren Zuschauern ein Match, das mit einem neuen Punkterekord in die NBA-Geschichte eingeht. Zusammen erzielten beide Mannschaften in dem Duell, das seit seiner Erstauflage als Hommage an den Offensiv-Basketball gilt, diesmal 285 Zähler - soviel wie nie zuvor in der regulären Spielzeit. Nur im Jahr 2003 wurden mehr Körbe erzielt, als der Westen den Osten mit 155:145 besiegte. Doch damals wurde das Spiel erst nach zweimaliger Verlängerung entschieden.

Bereits am Samstag wurden die Basketball-Fans mit zahlreichen Show-Einlagen von ihren Idolen begeistert. Dabei konnte Dirk Nowitzki im Duell der besten Drei-Punkte-Werfer seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen und kam auf Rang drei. Neuer König der Distanzschützen wurde Jason Kapono von Meister Miami Heat. Den Wettbewerb mit der meisten Action, den so genannten Slam Dunk Contest, gewann Gerald Green von den Boston Celtics.

kicker.de

29

Montag, 19. Februar 2007, 23:02

Super Dirk Nowitzki

30

Mittwoch, 21. Februar 2007, 13:21

Suns-Sieg bei Nash-Comeback

Die Phoenix Suns konnten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gestern Abend gegen die Los Angeles Clippers endlich wieder punkten. Mit dem 115:90 ist das Team um Topstar Steve Nash in die Erfolgsspur zurückgekehrt und nimmt nun wieder Kurs auf Platz eins der Nordamerikanischen Basketball-Liga NBA.

"Vielleicht ist es gut für uns, dass wir ein bisschen leiden mussten", zeigte sich Shawn Marion nach dem Sieg erleichtert. Vor allem das Comeback des Kanadiers Steve Nash verhalf den Phoenix Suns dazu, die Negativserie zu beenden. Dieser musste wegen einer Schulterverletzung vier Spiele zwangsweise pausieren und konnte auch beim NBA-All-Star-Game am Sonntag in Las Vegas nicht auflaufen.

Die Rückkehr in das Team der Suns war ein voller Erfolg. Nash glänzte vor allem mit Zuspielen und kam neben 13 Punkten auch auf zwölf Assists. "Ich war ein wenig eingerostet, aber ich habe mich durchgebissen", sagte Nash, der seine rechte Schulter im zweiten Durchgang mit einem Wärmekissen behandeln ließ. "Er kam und hielt den Ball im Spiel", sah Shawn Marion im Comeback von Nash das Erfolgsgeheimnis des Teams aus Arizona. Nutznießer war Amare Stoudemire, der mit 31 Zählern erfolgreichster Werfer bei Phoenix war. Die Suns sind mit 40 Saisonsiegen weiter zweitbestes Team der Liga mit vier Siegen weniger als Tabellenführer Dallas Mavericks.

Seattle und Washington erfolgreich
Die Seattle Supersonics konnten zuhause punkten und finden nach dem dritten Sieg in Folge langsam den Anschluss. Das Team des deutschen Assistenztrainers Detlef Schrempf gewann gegen die Memphis Grizzlies mit 121:105. Eine beachtliche Leistung brachte hier Rashard Lewis mit 34 Punkten.

Bester Werfer des Abends war Gilbert Arenas. Der 25-Jährige erzielte beim 112:100-Heimsieg seiner Washington Wizards gegen die Minnesota Timberwolves 38 Punkte. Damit ist seine Mannschaft Zweiter in der Eastern Conference.

kicker.de

31

Freitag, 23. Februar 2007, 13:32

Miami ohne Chance in Dallas

Ohne ihren verletzten Superstar Dwyane Wade hatten die Miami Heat nichts zu bestellen. Angeführt von einem gewohnt starken Dirk Nowitzki (31 Punkte, 11 Rebounds) bezwangen die Mavericks den Champion bei seinem ersten Auftritt in Dallas seit dem Triumph in den NBA-Finals im vergangenen Juni am Donnerstag mit 112:110 und feierten ihren zehnten Sieg in Folge.

Bereits zur Pause zog Dallas bis auf 23 Punkte davon, im Schlussviertel betrug der Vorsprung zwischenzeitlich sogar 32 Zähler. Nach der geglückten Revanche für die Finalniederlage im vergangenen Jahr haben die Mavericks nun 31 ihrer letzten 33 Begegnungen gewonnen und sind in der Geschichte der NBA erst das vierte Team, dem binnen einer Spielzeit gleich drei Serien von mindestens zehn Siegen in Folge gelang.

"Es war ein Spiel, das Spaß machte. Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir vielleicht das ausgeglichenste Team der Liga sind", sagte Nowitzki, der elf seiner 17 Wurfversuche verwandelte und von der Freiwurflinie fehlerfrei blieb. Neben dem Würzburger überzeugten bei den "Mavs" auch Jason Terry (21), Jerry Stackhouse (18) und Devin Harris (17).

Miami kam in der Offensive ohne Wade, der aufgrund einer Schulterverletzung eventuell den Rest der Saison ausfallen wird, überhaupt nicht zur Entfaltung. Beste Werfer waren Shaquille O'Neal und James Posey mit jeweils 17 Zählern. Das erste Duell beider Teams in dieser Saison hatte Dallas am 21. Januar in Miami mit 99:93 ebenfalls für sich entschieden. Mit einer Bilanz von 45:9 bleiben die Mavericks das beste Team der NBA.

kicker.de

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Samstag, 24. Februar 2007, 19:05

Chicago gut in Schuss

Jede Menge Action am Freitag in der NBA. Zwölf zum Teil brisante Spiele gingen über die Bühne. Während Ligaprimus Dallas nicht im Einsatz war, gewannen die Phoenix Suns mit 116:104 in Minnesota. Ebenfalls im Westen übersprang Utah die Hürde Denver mit 114:104. Im Osten gehörten Chicago, New Jersey, Detroit und Toronto zu den Siegern. Die meisten Punkte machte Kobe Bryant (38) beim 122:96 der Lakers gegen Boston.
Setzten eine Duftmarke im Osten: Die Bulls Deng, Gordon und Wallace (v.l.) besiegte Washington am Freitag glatt.

13 von 23 Würfen verwandelte der All-Star-MVP, fünf Dreier gelangen dem Ausnahmekönner gegen die Celtics, die im dritten Viertel den Anschluss verloren und nach wie vor zum Bodensatz der Liga gehören.

27 Punkte und 14 Rebounds steuerte Shawn Marion zum Erfolg der Suns in Minnesota bei. Damit gelang Phoenix die Revanche für die Niederlage am 29. Januar, die damals gleichbedeutend mit dem Ende einer Siegesserie von 17 Spielen war. Seit Steve Nash wieder fit ist, läuft es beim Team aus dem sonnigen Arizona wieder. Der Kanadier verteilte 15 Assists und half kräftig mit beim dritten Sieg der Suns in Reihe. Kevin Garnett belegte einmal mehr seine Ausnahmestellung bei den "T-Wolves". Mit 28 Punkten und 19 Rebounds ragte der Franchise-Player aus dem mittelmäßigen Team deutlich heraus.

Die Chicago Bulls sind im Osten gut in Schuss. Das Topspiel gegen die Washington Wizars ging mit 105:90 an den Altmeister. Kirk Hinrich zeigte sich äußerst vielseitig am Freitag. Mit 20 Punkten, acht Rebounds und zwölf Assists war er wichtigster Mann bei den Bullen, die seit dem All-Star-Break ungeschlagen sind. Luol Deng sammelte gleich 32 Punkte (Karriererekord!), 16 davon im Schlussabschnitt. Die 36 Zähler von Gilbert Arenas auf der Gegenseite reichten nicht. "Alles was sie versuchten, hat geklappt", meinte ein enttäuschter Arenas nach dem Spiel. Beide Teams sind klar auf Play-off-Kurs.

Kidd & Carter glänzen
Die New Jersey Nets dürften froh darüber sein, dass die Routiniers Jason Kidd und Vince Carter in dieser Woche vor Schließung des Transferfensters nicht noch weggetauscht wurden. Beide zeigten beim 109:96 gegen Sacramento eine starke Leistung. Kidd lieferte sein 84. Karriere-Triple-Double ab, Carter holte 26 Zähler und elf Rebounds.

Die Utah Jazz sind auf dem besten Weg zum ersten Division-Titel seit 2000, als noch "Stockalone" - John Stockton und Karl Malone - als geniales Duo das Team aus dem Mormonenstaat von Sieg zu Sieg führte. Gegen den Gruppenrivalen Denver kehrten Deron Williams und Carlos Boozer nach ihren Verletzungen für die Jazz aufs Parkett zurück. Youngster Williams holte 26 Punkte und 14 Assists, Boozer kam auf zehn Zähler beim 114:104-Erfolg in der Mile-High-City. Mit 9,5 Spielen führt Utah vor Denver, das in den beiden Superstars Carmelo Anthony (36 Punkte) und Allen Iverson (33) seine gewohnten Protagonisten hatte.

kicker.de

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Sonntag, 25. Februar 2007, 18:23

Nowitzki verpasst Triple-Double

Auf dem Weg zur möglichen Auszeichnung als wertvollster Spieler (MVP) der regulären Saison eilt Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks in der NBA weiterhin von Sieg zu Sieg. Beim 115:95-Erfolg über die Denver Nuggets lieferte der Würzburger erneut eine Galavorstellung ab und verpasste das erste Triple-Double seiner Karriere - dreistellige Werte in drei Statistiken - mit 31 Punkten, elf Rebounds und acht Assists nur knapp.

"Wir haben es versucht, aber es hat nicht geklappt", meinte Mitspieler Jason Terry. "So etwas muss aus dem Spiel heraus passieren. Ich habe Dirk aber gesagt, dass ich ihm garantiere, dass er so ein Triple-Double noch schafft, bevor wir das hier beendet haben", sagte der Guard. Dies sieht auch Trainer Avery Johnson ähnlich: "Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Einer wie Dirk hätte es längst verdient." Mit einer Bilanz von 46:9 Siegen führen die Mavericks die NBA weiterhin souverän an.

Die Nuggets, die in Carmelo Anthony (34 Punkte) den erfolgreichsten Werfer des Abends in ihren Reihen hatten, stellten Nowitzki & Co am Samstag zunächst allerdings auf eine harte Probe, lagen nach dem ersten Viertel in Führung (33:29) und hielten die Partie bis zum Schlussabschnitt offen. Dann drehten die Mavericks jedoch auf und fuhren dank eines 27:16-Endspurts den elften Erfolg in Serie ein. Im heimischen American Airlines Center haben die "Mavs" seit 19 Spielen nicht mehr verloren.

"Es gab keinen Bereich, in dem sie nicht gut gespielt haben", attestierte Denvers Allen Iverson, der selbst auf 26 Punkte kam, den Texanern, allen voran Nowitzki, eine starke Leistung. Zweitbester Werfer der "Mavs" war Josh Howard mit 27 Zählern. Seine Knöchelverletzung aus der Partie gegen Miami behinderte ihn offenbar nicht mehr.

Den Nuggets, die nach dem Auswärtsspiel in Utah erst um 4.30 Uhr morgens in Dallas eingetroffen waren, steht nach der vierten Niederlage in Folge weiter ein spannendes Rennen um die Play-off-Tickets im Westen bevor. Im Moment würde es zu Platz acht reichen, der Denver in der ersten Runde der Play-offs wohl weitere Duelle mit Dallas bescheren würde.

Überragender Brand hält Clippers auf Kurs
Auf einen Platz in der Endrunde schielen auch die Los Angeles Clippers und die Golden State Warriors. Im direkten Duell der beiden Teams aus Kalifornien behielten die Clippers am Samstag mit 103:90 die Oberhand. Mann des Abends war Center Elton Brand, der auf 31 Punkte, 12 Rebounds und insgesamt acht geblockte Würfe (persönliche Bestmarke!) kam.

Ihre Tickets für die Play-off fest gebucht haben dürften die San Antonio Spurs und die Utah Jazz, in der Western Conference derzeit die Ränge drei und vier einnehmen. Am Samstag hielten sich beide Teams schadlos. Die Spurs ließen Seattle beim 102:71 nicht den Hauch einer Chance, Utah fertigten die Boston Celtics mit 105:87 ab.

In der Eastern Conference bauten die Toronto Raptors ihren Vorsprung an der Spitze der Atlantic Division auf fünf Spiele aus. Bester Werfer beim 93:76 gegen die Charlotte Bobcats war einmal mehr All-Star Chris Bosh mit 24 Punkten.

kicker.de

34

Montag, 26. Februar 2007, 13:40

New Jersey siegt im Derby

Keine Frage, die Suns fahren gerne in den Osten. Angeführt vom überragenden Amare Stoudemire fuhr Phoenix in Atlanta am Sonntag im 13. Auswärtsspiel bei Teams aus der Eastern Conference den 13. Sieg ein. Weniger erfreulich lief der Abend für Ben Wallace. Bei seiner Rückkehr nach Detroit unterlag er mit Chicago knapp. Für die New York Knicks gab es im Prestigevergleich mit den New Jersey Nets wieder einmal nichts zu holen.

Vince Carter war der Mann des Abends im Derby in East Rutherford. Mit 40 Punkten, neun Rebounds und acht Assists führte er die Nets vor allem im zweiten Durchgang fast im Alleingang zum wichtigen 101:92-Erfolg, mit dem New Jersey seinen Vorsprung auf den Lokalrivalen in der Atlantic Divison auf zwei Spiel ausbaute. Derzeit belegen die Nets in der Eastern Conference den achten und damit den letzten Platz, der noch zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Mit einer Bilanz von 27:30 liegen sie gleichauf mit den Orlando Magic, die gegen die Houston Rockets eine 93:97-Heimpleite kassierten. Champion Miami (27:28) bezwang Cleveland auch ohne seinen verletzten Superstar Dwyane Wade mit 86:81 und ist ebenfalls auf Play-off-Kurs.

Nicht minder überragend als die Vorstellung von Carter war der Auftritt von Amare Stoudemire beim 115:106 seiner Phoenix Suns bei den Atlanta Hawks. Mit 43 Punkten und 16 Rebounds dominierte der Center auf dem Parkett. Bei all ihren 13 Auswärtstrips zu Teams aus der Eastern Conference fuhren die Suns bislang Siege ein - Auswärtsspiele in Indiana (Dienstag) und Philadelphia (Mittwoch) stehen noch aus. In der Geschichte der NBA gelang es bisher noch keiner Mannschaft, alle Auswärtsspiele bei Teams aus der jeweils anderen Conference als der eigenen zu gewinnen.

Keinen schönen Empfang bereitete das Publikum in Detroit Rückkehrer Ben Wallace, der erstmals seit seinem Wechsel nach Chicago im Sommer mit den Bulls im Palace gastierte. "Big Ben" wurde bei jedem Ballkontakt ausgebuht. Wallace schien es zu gefallen, denn er stachelte die Zuschauer sogar dazu an, ihren Unmut noch lauter zu äußern. "Ich weiß wie laut die Fans im Palace werden können, also wusste ich, dass sie es noch besser konnten", sagte der Center, der die Partie mit sechs Punkten, acht Rebounds und vier Assists beendete.

Mit seinen alten Kollegen verstand Wallace sich weiterhin prächtig, nach dem Spiel flachste er mit ihnen in der Umkleidkabine der Pistons. "Diese Jungs waren mehr als nur Mitspieler, sie waren meine Freunde. Das hat sich nicht geändert", so "Big Ben". Auf dem Feld ging es zuvor eng zu: Erst 2,2 Sekunden vor der finalen Sirene bescherte Chris Webber den Pistons mit seinem Korb zum 95:93 den Sieg. Mit 21 Punkten erzielte Webber eine persönliche Saisonbestleistung.

kicker.de

35

Dienstag, 27. Februar 2007, 13:11

O'Neal schreibt Geschichte

110:87 hieß es nach dem Match der Dallas Mavericks gegen die Atlanta Hawks. Damit konnten die "Mavs" ihren Vereinsrekord in der nordamerikanischen Profiliga NBA auf 20 Heimsiege in Folge ausbauen und das nicht zuletzt aufgrund der starken Leistung von Topscorer Dirk Nowitzki, der mit 27 Punkten erheblichen Anteil am Sieh hatte.

Nicht nur zuhause sind die "Mavs" scheinbar absolut unschlagbar. Dallas ging in den letzten 52 Spielen 47 Mal als Sieger vom Platz. Außerdem sind sie erst das vierte Team in der NBA-Geschichte, das während einer Spielzeit drei Siegesserien von zehn oder mehr Begegnungen aufzuweisen hat.

"Dallas ist so stark, sie haben so viele Waffen, dass sie dich immer irgendwie besiegen." Auch Hawks-Trainer Mike Woodson war sich bewusst, mit welcher Mannschaft es sein Team zu tun hatte. Die Partie gegen das Schlusslicht der Southeast Division stellte demnach keine allzu große Herausforderung für die Erstplatzierten dar. Zwar lagen die Mavericks zu Beginn kurz im Rückstand, doch als Nowitzki das Spiel an sich riss, hatte der Tabellenletzte keine Chance mehr.

Mit 19 Punkten vor der Pause sorgte der Würzburger nahezu im Alleingang für die Vorentscheidung. Dallas machte es seinem Gegner schwer, zumal der Vorjahresfinalist zusätzlich mit sicheren Treffern von der Dreipunktelinie glänzte. Gleich die ersten sechs Würfe landeten im Netz. Dallas steht weiterhin auf Platz eins vor den Phoenix Suns.

Während Nowitzki in Dallas alle Aufmerksamkeit auf sich zog, schrieb Superstar Shaquille O'Neal in New York Geschichte. Grund: Der Center der Miami Heat erzielte bei den New York Knicks seinen 25.000. Karrierepunkt und ist damit der insgesamt 14. Spieler, dem dies gelang. Dennoch verlor Miami 93:99.

Die L.A. Lakers siegten derweil bei den Utah Jazz 102:94.

kicker.de

36

Mittwoch, 28. Februar 2007, 13:11

"Mavs" jagen Bulls-Rekord

Die Dallas Mavericks bleiben das Maß der Dinge in der NBA. Gegen die Minnesota Timberwolves gab es einen weiteren ungefährdeten 91:65-Erfolg. Jetzt wird der Rekord der Chicago Bulls gejagt. Ihnen gelang eine bis heute unerreichte Bilanz: von 55 Spielen konnten sie 50 gewinnen. Dallas fehlen noch zwei Siege.

Bei den Texanern waren es neben Nowitzki, der mit 23 Punkten und 14 Rebounds bester Spieler war, Jason Terry (18 Punkte) und Josh Howard (17 Punkte), die zu überzeugen wussten. Außerdem gelang den Mavs mit dem 13. Erfolg in Serie ein weiterer Rekord: Erstmals in der Geschichte des Vereins beendeten sie einen Monat ohne eine einzige Niederlage. Übrigens stellte auch der Gegner einen Rekord auf, der allerdings weniger Anlass zur Freude gab: mit nur 29,6 Prozent verwandelter Wurfversuche stellten die Timberwolves einen negativen Vereinsrekord auf. Mavericks-Coach Avery Johnson schrieb dies allerdings auch der guten Verteidigungsarbeit seiner Mannschaft zu: "Das war sicher eine unserer besten Defensivleistungen der Saison. Gepaart mit der schwachen Tagesform des Gegners kam es zu diesem überzeugenden Sieg."

Für Minnesota war es bereits die 15 Niederlage in den letzten 21 Partien. Damit haben die Timberwolves als zehnter in der Western Conference wichtigen Boden auf die Play-Off-Plätze eingebüßt. Ricky Davis und Kevin Garnett waren mit jeweils 15 Punkten die erfolgreichsten Schützen für Minnesota.

Suns holen 18 Punkte Rückstand auf

Einen besonderen Kraftakt mussten die Phoenix Suns gegen die Indiana Pacers hinlegen. Im dritten Drittel lagen sie bis zu 18 Punkte hinter Indiana, ehe sie die Partie noch drehen konnten und am Ende mit 103:92 die Nase vorn hatten.

Bei Phoenix ragte Steve Nash mit 25 Punkten und elf Assists ebenso heraus wie Amare Stoudemire, der 23 Punkte erzielte und gleich 18 Rebounds für sein Team sicherte. Auf Seiten von Indiana wusste Jermaine O'Neal mit 28 Punkten und 13 Rebounds zu gefallen, konnte aber das schwache Schlussviertel seines Teams auch nicht verhindern, das mit 30:13 an die Suns ging.

Michael Redd führte die Milwaukee Bucks gegen die Golden State Warriors zum 122:101-Erfolg. Redd erzielte insgesamt 31 Punkte und konnte sechs Dreipunktewürfe verbuchen. Der Topscorer macht sich sogar noch Hoffnungen auf die Play-Offs, wie er nach der Partie zu Protokoll gab, was angesichts des 13. Platzes in der Eastern Conference jedoch unwahrscheinlich erscheint.

kicker.de

37

Donnerstag, 1. März 2007, 07:44

Mit Killer-Miller zum NBA-Titel?

München/Dallas - Einer geht noch - einer geht noch rein. Nachdem die Dallas Mavericks Anthony Johnson letzte Woche zu den Atlanta Hawks transferiert haben, ist ein Platz im Kader vakant.

Bedarf sieht der Trainerstab hauptsächlich unter den Brettern bei den großen und schweren Jungs.
"Unser Fokus ist momentan auf den Frontcourt gerichtet. Die Chancen, dass sich da personell etwas tut, sind größer als beim Backcourt", sagte General Manager Donnie Nelson dem Sportsender "ESPN".
Dabei hinterlässt der zu den Hawks gewechselte Johnson eine Lücke in der Guard-Rotation der Mavericks.
Offenbar macht sich Klub-Besitzer Mark Cuban - abseits der Planungen seiner Coaches - deshalb so seine eigenen Gedanken.
Die "Dallas Morning News" berichtet, dass Cuban selbst einen klangvollen Namen ins Spiel gebracht haben soll: Reggie Miller.

Miller in Wettkampf-Form
Miller, der seine Karriere im Jahre 2005 beendet hatte, wird in den Statistiken immer noch als der beste Drei-Punkte-Schütze der NBA geführt.
Und was noch viel wichtiger ist: Der 2,01 Meter große Scharfschütze soll sich trotz seiner mittlerweile 41 Jahre in hervorragender körperlicher Verfassung befinden.
In 18 Jahren bei den Indiana Pacers erarbeitete sich der Shooting Guard den Spitznamen "Killer-Miller", weil er mit seinem sicheren Händchen aus der Distanz in den entscheidenden Momenten des Spiels für Angst und Schrecken in der gegnerischen Verteidigung sorgte.

Fast 3000 Dreier
2880 Dreier verwandelte Miller in 1389 Saison- und 144 Playoff-Partien und beendete seine Laufbahn mit einem Schnitt von 18,2 Punkten pro Spiel.
Fünf Mal stand Miller im All-Star-Team der Eastern Conference. Nur: NBA-Meister ist er nie geworden.

Diese Chance würde sich bei den Mavericks bieten, denn das Team um den deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki führt die Liga souverän mit 47 Siegen aus 56 Spielen an.
Dallas gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel, den das Team im vergangenen Sommer in der Final-Serie gegen die Miami Heat verpasste.

Mikrofon gegen Ball tauschen
Die "Dallas Morning News" will weiterhin von Headcoach Avery Johnson erfahren haben, dass dieser mit Donnie Nelson verschiedenste Möglichkeiten diskutiere, um eine Lösung für den freien Platz in seinem Team zu finden. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Miller arbeitet zur Zeit als NBA-Experte für den Fernsehsender "TNT".

Pippen vor Comeback?
Und noch ein großer Name geistert durch die NBA. Scottie Pippen will seinen Vorruhestand offenbar beenden.
Allerdings gelten die Los Angeles Lakers als heißester Kandidat auf eine Verpflichtung des 41-jährigen Flügelspielers - und nicht etwa die Mavericks.
"Ich werde Scottie vermutlich kontaktieren. Ich bin mir sicher, dass auch andere Klubs, die ebenso wie wir Verletzungspech haben, an ihm interessiert sind", so Lakers-Coach Phil Jackson, der mit Pippen und Michael Jordan in den 90er Jahren sechs Meistertitel für die Chicago Bulls gewann.

Roland Schekelinski/sport1.de

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38

Donnerstag, 1. März 2007, 21:10

habe gehört Alba Berlin hat gewonnen

hast du dazu ein Pressezitat Felix??
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39

Freitag, 2. März 2007, 13:41

Dallas trotzt "King James"

Die Dallas Mavericks bleiben in der NBA weiterhin das Maß aller Dinge. Wie stark die Texaner derzeit sind, zeigte sich am Donnerstagabend an einer Tatsache: Trotz 39 Punkten von Clevelands Superstar LeBron James, der in der Schlussphase allerdings Nerven zeigte, behielten die Mavericks gegen die Cavaliers am Ende mit 95:92 glücklich die Oberhand und siegten damit bereits zum 14. Mal in Folge.

Richtige Freude wollte bei Dirk Nowitzki, der mit 24 Punkten, elf Rebounds und sieben Assists einmal mehr die besten Statistiken beim Vorjahresfinalisten aufweisen konnte, trotz des Erfolges gegen das zweitstärkste Team der Eastern Conference nicht aufkommen. "Wir können auf diese Leistung nicht stolz sein, auch wenn wir gewonnen haben", konstatierte der Würzburger.

Seine Kritik galt der Inkonsequenz sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive. "Wir hätten das Spiel schon früher für uns entscheiden können, haben dem Gegner aber zu viele Chancen gegeben. Wir waren am Ende der Partie in der Offensive nicht mehr so stark und Cleveland ist immer wieder in Ballbesitz gekommen", bemängelte Nowitzki. Auch wenn die "Mavs" sechs Minuten vor dem Ende mit 89:75 vorne lagen, mussten sie noch einmal zittern. "Sie haben so viele starke Spieler und sind definitiv der Favorit im Westen", lobte Clevelands Superstar LeBron James den NBA-Spitzenreiter aber dennoch.

Mit 39 Punkten legte James zwar eine große Vorstellung aufs Parkett, vergab jedoch in der Schlussphase den möglichen Sieg für die "Cavs". Zunächst patzte "King James" 14 Sekunden vor der Schlusssirene beim Stand von 92:95 zweimal von der Freiwurflinie, dann verfehlte er mit zwei Dreipunktewürfen das Ziel. Kein Wunder, dass James nicht zufrieden war. Sein Team habe zwar gut gespielt, dennoch ärgere ihn die Niederlage, betonte er.

Für Dallas war es der 14. Sieg nacheinander und bereits der 49. der Saison. Doch selbst wenn den "Mavs" am Samstag im Heimspiel gegen die Orlando Magic mit einem weiteren Erfolg ein neuer Vereinsrekord gelingen sollte, hätte das für Dirk Nowitzki nur statistischen Wert. "Für solche Rekorde können wir uns, wenn es in den Play-offs drauf ankommt, nichts mehr kaufen. Deshalb wollen wir uns von Spiel zu Spiel so verbessern, dass wir im Juni Meister werden können", sagte der 28-Jährige, der vor der Begegnung die Auszeichnung zum "Spieler des Monats Februar" in der Western Conference erhalten hatte.

kicker.de

40

Samstag, 3. März 2007, 20:56

Kings halten Lakers in Schach

In einer Neuauflage des Eastern-Conference-Finals der vergangenen Saison behielt Champion Miami Heat am Freitag zu Hause gegen die Detroit Pistons mit 85:82 die Oberhand. Die Los Angeles Lakers unterlagen den Sacramento Kings mit 108:116. Die Phoenix Suns bezwangen die Indiana Pacers glatt mit 115:90. San Antonio, Milwaukee und New York gehörten ebenfalls zu den Siegerteams.

Miami muss auf den an der Schulter verletzten Spielmacher Dwyane Wade verzichten. Altstar Shaquille O'Neal sprang gegen die Pistons in die Bresche und holte insgesamt 31 Punkte - es war das erste Mal seit dem 25. Februar 2006, dass der Heat-Center die 30-er-Marke übersprang. 15 Rebounds und sechs Assists steuerte der 35-Jährige zudem bei und half Miami, das zur Pause schon mit 19 Punkten führte, die Bilanz auf dem Weg in Richtung Play-offs auszugleichen (29:29). Detroit bleibt indes Erster im Osten (36:20).

Die Sacramento Kings (26:32) bangen im Westen um das Erreichen der K.o.-Runde. Die Kalifornier freuten sich daher umso mehr über ihren Erfolg gegen die Lakers. Mike Bibby verwandelte fünf Dreier, holte insgesamt 33 Punkte und war somit Mann des Abends in Los Angeles.

Platz zwei im Westen festigten die Phoenix Suns (45:14) gegen Indiana. Das Team aus Arizona ist somit weiterhin einziger hartnäckiger Konkurrent der Dallas Mavericks. Nash und Stoudemire holten je 23 Punkte. Dritter in der Western Conference ist Ex-Meister San Antonio (40:18). Die "Spurs", sieben Mal in Folge Sieger, gewannen insbesondere dank Manu Ginobili (31 Zähler, 16 davon im dritten Viertel) mit 98:74 gegen Orlando. Sechs Dreier bedeuten Karrierebestwert für den Argentinier. Knapp hinter den Texanern folgen die Utah Jazz (39:19), die durch ein 109:83 gegen Minnesota Anschluss hielten.

Die Houston Rockets (36:22) vermissen ihren Center Yao Ming - nicht. Und zwar dann, wenn "Oldie" Dikembe Mutombo derart unwiderstehlich die Abpraller vom Brett pflückt wie am Freitag gegen die Denver Nuggets. Beim 108:97 holte der 40-Jährige 22 Rebounds - damit ist er ältester NBA-Profi mit 20 oder mehr "Brettern".

Zurück in den Osten: Neben Miami gewannen auch die Milwaukee Bucks. Seit Superstar Michael Redd wieder fit ist, geht es wieder aufwärts mit dem Team. In Toronto holten die Bucks (22:37) den dritten Sieg in Folge, haben aber immer noch einiges aufzuholen. Erfolgsrezept beim Spiel in Kanada: Raptors-Allstar Chris Bosh (14 Punkte)konnte wirksam gebremst werden.

Die New York Knicks (27:33) kämpfen ebenfalls verbissen um einen der ersten acht Plätze im Osten. Das Team aus dem "Big Apple" gewann ohne Crawford, Robinson und Lee am Freitag mit 106:97 gegen Golden State. Stephon Marbury (34) und Quentin Richardson (30) sprangen mit zusammen 64 Punkten in die Bresche.

Washington (32:25) und Chicago (34:27) sind weiter auf Play-off-Kurs. Die Wizards gewannen nach vier Niederlagen hauchdünn mit 93:92 gegen Atlanta. Nach zwölf Spielen Zwangspause kehrte der wiedergenesene Antawn Jamison mit 22 Punkten beeindruckend zurück. Die Bulls dominierten mit 104:93 über die New Orleans/O.C. Hornets, deren "Langer" Tyson Chandler (10 Punkte, 13 Rebounds) bei seiner Rückkehr nach Chicago gnadenlos ausgepfiffen wurde.

kicker.de

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