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Sportsfreund

unregistriert

21

Freitag, 29. September 2006, 07:33

So schade es für den deutschen Fußball ist: Den Schalkern habe ich das gestern richig gegönnt. Wer so viel erreichen will und so wenig wirklich erreicht, macht sichirgendwann nurnoch lächerlich. Und die Einnahmen aus der Gruppenphase waren - mal wieder - längst verplant, bevor man sie sicher hatte. Bei dieser Art des Wirtschaftens freue ich mich schon darauf, Schalke demnächst in der Regionalliga wiederzusehen. Aber wahrscheinlich unterschätze ich die Blindheit des DFB vor den großen Vereinen.

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22

Freitag, 29. September 2006, 09:42

Ohhhhhhhh wie ist das schoen! 8--)

DeBu82

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23

Freitag, 29. September 2006, 11:12

Wie Sportsfreund schon sagte, im Falle des Gelsenkirchener Asivereins, Geld verplanen was jetzt nicht da ist ! Und dann dieses Interview Geschwafel von Müller und Trainerwurst Slomka...Göttlich ! ;-)!-

Und mit etwas Sarkasmus betrachtet hat sich der Fall Asamoah von selbst geklärt !

Das Berliner Spiel war auch an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten, einzig das Leverkusen-Spiel hat Spaß gemacht an einem wieder mal einmaligen Tag des deutschen Amateurfussballs...
You can fool some people sometimes...
...but you can`t fool all the people all the time. (Bob Marley)

KHUJAND

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24

Freitag, 29. September 2006, 12:27

nun hat sich das thema Asa und die national elf erledigt...
;) :applaus:
"RWO unkaputtbar"

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25

Freitag, 29. September 2006, 16:54

Und die junge Mannschaft der Eintracht, mit ihren vielen jungen Spielen, erreicht dagegen überlegen die Gruppenphase :D...Zwei zusätzliche UEFA-Cup Spiele die ich besuchen werde...
:dhalter:Grüße aus Südhessen :dhalter:

26

Freitag, 29. September 2006, 16:58

Der GC hat es natürlich auch problemlos geschafft :) Bekommen die einen schwedischen Zweitligisten in der ersten Runde zugelost ... 3:0 und 5:0 ...
Gruß,
Pelle

27

Samstag, 30. September 2006, 11:22

Frankfurt und Leverkusen weiter

Der Donnerstag gestaltete sich aus Sicht der Bundesligisten äußerst gemischt: Eintracht Frankfurt (2:2 bei Bröndby IF) konnte sicher die Gruppenphase des UEFA-Pokals erreichen, Bayer Leverkusen tat sich beim 3:1 gegen den FC Sion lange schwer. Schalke (1:3 beim AS Nancy) und Hertha BSC (0:1 bei Odense BK) mussten dagegen die Segel streichen.

Für Hertha BSC war der Traum vom UEFA-Pokal deutlich früher ausgeträumt als geplant. Nach einem schon enttäuschenden 2:2 im Heimspiel setzte es beim dänischen Klub Odense BK eine 0:1-Niederlage - die Gruppenphase findet damit ohne die Berliner statt.

Zwar war die Mannschaft von Trainer Falko Götz zu Beginn optisch überlegen, verpasste jedoch erste gute Möglichkeiten. Im weiteren Spielverlauf tat sich der Bundesligist immer schwerer, den stark defensiv eingestellten und auf Konter lauernden Gegner in Verlegenheit zu bringen. Das Aus für die Hertha kam dann in der 62. Minute: Ihr bis dahin ungeprüfte Schlussmann Fiedler ließ einen Freistoß von Bechara Oliveira abprallen, Mads Timm war zur Stelle und staubte aus kurzer Distanz ab. Die Berliner agierten an diesem Nachmittag zu einfallslos und waren nicht mehr in der Lage, das Spiel noch einmal zu drehen.

Schalke-Aus in Nancy - Asamoah mit Beinbruch
Auch der FC Schalke 04 musste schon in der ersten Runde des UEFA-Pokals die Segel streichen. Nach einem knappen 1:0-Erfolg im Hinspiel setzte es beim AS Nancy eine bittere 1:3-Niederlage. Nach einem Eckball in der 18. Minute stimmte die Zuordnung in der Schalker Abwehr nicht und Andre Luiz nutzte die Situation gnadenlos zum 1:0 aus. Nur sieben Minuten später erhöhte Curbelo frei vor Rost auf 2:0. Nach Dias Treffer zum 3:0 in der 70. Minute schien bereits alles gegen die Schalker gelaufen zu sein, aber Kapitän Bordon nutzte eine Verwirrung im Strafraum der Franzosen und konnte auf 1:3 aus Sicht der Slomka-Elf verkürzen. Doch die Schlussoffensive der Gelsenkirchener blieb ohne Erfolg, das eine noch fehlende Tor zur Gruppenphase blieb ihnen verwehrt.

Besonders bitter für Schalke: Der zur Halbzeit eingewechselte Asamoah musste nach einem Foul von Diakhaté mit einem Bruch des linken Schien- und Wadenbeins nach einer guten Stunde Spielzeit wieder vom Feld und wird den Königsblauen mehrere Monate fehlen.

Frankfurt problemlos weiter
Nach einem klaren 4:0 im Hinspiel war das Weiterkommen für Eintracht Frankfurt fast nur noch Formsache. Auch im Rückspiel konnten die Hessen in Führung gehen: Nach einer Ecke von Weissenberger köpfte Vasoski unbedrängt zum 1:0 für die Funkel-Elf ein (7.). Zwar gelang den Dänen durch einen Freistoß von Ericsson in der 21. Minute der Ausgleich, doch nach dem Pausentee dauerte es erneut nur sieben Minuten, ehe erneut Vasoski und erneut nach Vorarbeit von Weissenberger das 2:1 erzielen konnte. Nach gut einer Stunde Spielzeit hämmerte zwar Thomas Rasmussen aus 28 Metern den Ball zu einem sehenswerten Treffer und dem erneuten Ausgleich ins Netz, doch der Einzug in die Gruppenphase war den Frankfurtern nicht mehr zu nehmen.

Auch Leverkusen nach Steigerung weiter
Am Abend konnte schließlich auch Bayer Leverkusen sich für die Gruppenphase qualifizieren, wenn auch mit viel Mühe. Nach einer ersten Halbzeit mit vielen vergebenen Torchancen steigerte sich die Skibbe-Elf nach der Pause und wurde durch Voronins Führungstreffer nach Vorarbeit von Rolfes in der 62. Minute belohnt. Dramatisch wurde es dann in der 75. und 76. Minute: Zuerst glich Fernandes für die Schweizer aus, doch Ramelow führte die Leverkusener praktisch im Gegenzug auf die Siegerstraße zurück. Die Gäste dezemierten sich in der Schlussphase selbst: Reset sah in der 80. Minute Gelb-Rot, Kali zog in der 81. Minute im Strafraum gegen Voronin die Notbremse und flog mit Rot vom Platz. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Schneider sicher zum 3:1-Endstand.

Das "Aus" in der ersten Runde kam auch schon für den Red Bull Salzburg mit dem deutsch-italienischen Trainerduo Lothar Matthäus und Giovanni Trapattoni. Nach dem 2:2 im Hinspiel setzte es beim englischen Vertreter Blackburn Rovers ein 0:2. Benny McCarthy (32.) und David Blentley (56.) besiegelten die Pleite des Tabellenführers der österreichischen Bundesliga.

Nach einer dramatischen Schlussphase ist auch der achtmalige französische Meister Olympique Marseille ausgeschieden. Das Team von Vize-Weltmeister Franck Ribery blamierte sich bei Mlada Boleslav aus Tschechien und verlor trotz zweimaliger Führung 2:4. Radim Holub (81.) und Tomas Sedlacek (90.) sorgten für den Sieg der Gastgeber.

Das 3:0 von US Palermo gegen West Ham United wurde von Ausschreitungen im Vorfeld der Partie überschattet, nach denen 21 englische Hooligans festgenommen wurden. Beim Hinspiel (0:1) hatten West-Ham-Anhänger die italienischen Gäste mit hunderten von T-Shirts mit dem Aufdruck "Mafia" provoziert und so die Stimmung aufgeheizt.

CA Osasuna, in der Champions-League-Qualifikation am Hamburger SV gescheitert, zitterte sich durch ein 0:0 (Hinspiel 2:2) gegen Trabzonspor (Türkei) in die Gruppenphase.

kicker.de

28

Samstag, 30. September 2006, 11:27

Asamoah: OP gut verlaufen

Schwarzer Tag für den FC Schalke 04: Die Königsblauen verloren nicht nur 1:3 beim AS Nancy und schieden damit schon in der 1. Runde des UEFA-Pokals aus. Darüberhinaus erlitt Nationalspieler Gerald Asamoah einen Schien- und Wadenbeinbruch und fällt wohl mehrere Monate aus. Asamoah wurde inzwischen operiert.

Der WM-Teilnehmer war beim Stande von 2:0 für die Franzosen eingewechselt worden, war jedoch nach nur zwanzig Minuten nach einer Attacke seines senegalesischen Gegenspielers Pape Diakhate verletzt vom Platz getragen und durch Lövenkrands ersetzt worden.

Wegen eines Bruches des linken Schien- und Wadenbeins musste Asamoah noch in Nancy operiert werden. Bei dem einstündigen Eingriff durch Professor Daniel Molé wurde ein Nagel eingesetzt worden, um den glatten Bruch zu richten. Dies teilten die Schalker am Freitag mit. "Die Operation ist gut verlaufen", sagte Schalkes Clubarzt Thorsten Rarreck, der bei dem Eingriff dabei war.

Asamoah wird nun noch einige Tage in Frankreich bleiben. Dem Stürmer droht nun eine monatelange Pause, mit einer Rückkehr auf den Platz ist erst zur Rückrunde wieder zu rechnen.

kicker.de

gute besserung blondie! ;)
@schalkekritiker: keiner mag uns, schei$$ egal!

29

Samstag, 30. September 2006, 11:29

Hamburgs Finalchancen steigen
Kopenhagen hat seine Bewerbung um die Ausrichtung des UEFA-Cup-Endspiels 2009 zurückgezogen. Damit sind Hamburgs Chancen auf den Zuschlag erheblich gestiegen. Mitbewerber Kopenhagen zog seinen Antrag am Donnerstag zurück, da es bei der Renovierung des Parken-Stadions wegen Streitigkeiten zwischen den Arena-Eigentümern und den lokalen Regierungsbehörden zu Verzögerungen kommen wird.

Die Konkurrenten des Hamburger WM-Stadions sind damit nur noch das Ramat-Gan-Stadion in Tel Aviv und das Nationalstadion von Bukarest.

Allerdings könnte die Hansestadt auch schon 2008 Schauplatz des Finales werden. Für dieses Jahr müsste man sich erneut gegen die Arena in Tel Aviv sowie das City-Stadion von Manchester und die Sükrü-Saracoglu-Arena in Istanbul durchsetzen.

Die Entscheidung fällt am 4./5. Oktober in Ljubljana.

kicker.de

30

Samstag, 30. September 2006, 11:30

"Steht auf, wenn Ihr Männer seid"
Beim FC Schalke 04 knirscht's nicht nur im Gebälk, mittlerweile ist so richtig Feuer unterm Dach bei den "Königsblauen". Am Freitag tauchte (Krisen-)Manager Andreas Müller in der Spielerkabine auf und stauchte das Team gemeinsam mit Trainer Mirko Slomka nach dem schmachvollen Aus im UEFA-Cup mit dem 1:3 in Nancy gehörig zusammen.

Nach den Turbulenzen um die vorübergehende Suspendierung Asamoahs, der "Maulwurf"-Affäre und der von Kapitän Marcelo Bordon zusätzlich angeheizten Dauerdiskussion um die angeblich zerstrittene Mannschaft folgte nun beim Tabellen-Vierten der französischen Meisterschaft der sportliche und finanzielle Rückschlag. "Der Auftritt der Mannschaft ist unerklärlich", sagen Manager Andreas Müller und Trainer Mirko Slomka unisono.

"Die Spieler haben das Vertrauen verspielt mit dieser indiskutablen Leistung", will sich Müller nicht mehr schützend vor die Mannschaft stellen, sondern distanziert sich sogar vom Team. Immerhin: Die Auswirkungen der Pleite sind noch nicht absehbar. Sicher ist, dass dem klammen Revierklub rund drei Millionen Euro fehlen, die als Einnahme aus der Gruppenphase fest eingeplant waren.

Nun steht Schalke, in der Bundesliga immerhin auf Rang zwei notiert, der Gang am Sonntag in die BayArena nach Leverkusen bevor. Dort muss Trainer Slomka bekanntlich auf Offensivmann Gerald Asamoah verzichten, der sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hat. "Steht auf, wenn Ihr Männer seid", appelliert Müller, der eine Trainerdiskussion um Slomka gar nicht erst aufkommen lassen möchte, eindringlich an die Ehre der Spieler.

kicker.de

31

Samstag, 30. September 2006, 12:38

Müllers Forderung ans Team: Steht auf, wenn ihr Kerle seid!

Beim Rückblick auf die Partie gegen Nancy forderte Andreas Müller eine klare und dauerhafte Kursänderung der Mannschaft ein.
Bei seiner Analyse griff Müller ein drastisches Zitat von Nationalspieler Kevin Kuranyi auf: "Kevin hat gesagt, diese Leistung kotze ihn an - mich auch", stellte der 43-Jährige fest. "Natürlich kann man feststellen, dass wir die große Chance zum 1:0 hatten, uns ein reguläres Tor aberkannt wurde, es eine Rote Karte gegen Diakhate hätte geben müssen - aber das hilft uns nicht weiter. Wir müssen die Fehler bei uns suchen."

Vor allem beanstandete Müller, dass die Knappen der Aggressivität der Franzosen wenig bis nichts entgegen setzen. "Wir haben Nationalspieler, die viele internationale Schlachten geschlagen, in der Champions League und im UEFA-Cup in der vergangenen Saison gezeigt haben, dass sie es können: Da muss ich als Kerl aufstehen und mich wehren. Aber ich habe gestern nur zwei, drei Jungs gesehen, die sich mächtig gegen die Niederlage gestemmt haben", schimpfte der Manager. "Wir haben eine gute Ausgangsposition in einer Halbzeit weggeworfen. Das darf Schalke mit so einer Mannschaft nicht passieren. Hier muss sich jeder überprüfen. Von uns werden sie dabei jede Hilfestellung bekommen."

Sein Anliegen fasste Müller in einem Appell mit Anlehnung an den berühmten Schalker Fan-Gesang zusammen: "Steht auf, wenn ihr Kerle seid! Die Jungs können Fußball spielen, fighten, alles, worauf es ankommt. Ich erwarte, dass sie genau das in den kommenden Wochen zeigen, denn sie wissen, dass sie großen Mist gebaut haben."

Bei dieser Gelegenheit nahm Müller Stellung zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausscheidens. "Wir haben die Gruppenphase eingeplant, aber unsere finanzielle Lage ist stabil. Die Einnahmen waren vor allem in der Frage wichtig, ob wir uns für die kommende Saison mit Topleuten verstärken können. Das geht jetzt nur, wenn wir in der Bundesliga und im DFB-Pokal erfolgreich sind", sagte Müller. "In erster Linie schmerzt mich der sportliche Imageverlust."

schalke04.de

32

Samstag, 30. September 2006, 12:41

Des einen Leid ist des anderen Freud
Berlin - Bei den Schulden auf Champions-League-Niveau, sportlich nicht einmal mehr im Uefa-Pokal:

Die Bundesligisten Schalke 04 mit 120 und Hertha BSC Berlin mit 49 Millionen Euro Verbindlichkeiten haben sich den Luxus geleistet, mit schwachen bis katastrophalen Leistungen auf internationalem Parkett ihre Chancen auf wichtige Zusatzeinnahmen zu verspielen.
Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt hingegen, die den Einzug in die Gruppenphase schafften, profitieren nun davon.

Bruchhagen lacht sich ins Fäustchen
"Das Aus der anderen deutschen Klubs ist gut für uns, weil der Pott mit den Fernsehgeldern jetzt durch weniger Mannschaften geteilt wird", sagte Frankfurts Vorstands-Chef Heribert Bruchhagen nach dem 2:2 (1:1) seiner Mannschaft bei Bröndby IF.
Bruchhagen spekuliert auf einen noch etwas üppigeren Betrag als die bislang erhofften 2,5 Millionen Euro.
Nach dem 4:0 im Hinspiel war das Weiterkommen für die Eintracht nur noch Formsache.
Innenverteidiger Aleksandar Vasoski brachte die Gäste zweimal in Führung (6., 52.), Martin Ericcson (20. ) und der Ex-Rostocker Thomas Rasmussen (66.) glichen jeweils aus.

Völler: "Hoffe, dass das der Befreiungsschlag war"
Bayer Leverkusen hatte etwas mehr zu tun, ehe der Einzug in die Gruppenphase feststand. So drohte sogar das Aus, als Gelson Fernandes (75.) die Leverkusener Führung durch Andrej Woronin (62.) ausglich, was Sion nach dem torlosen Remis im Hinspiel gereicht hätte.
Doch Kapitän Carsten Ramelow (76.) erzielte schon im Gegenzug Leverkusens erneute Führung. Bernd Schneider machte per Foulelfmeter alles klar (86.).
Der Erfolg war wichtig, weil nach vier Bundesliga-Spielen ohne Sieg schon Unruhe unterm Bayer-Kreuz herrschte.
"Ich hoffe, dass das nun der Befreiungsschlag war", sagte Sportdirektor Rudi Völler im Hinblick auf die kommende Partie gegen Schalke am Sonntag.

Hoeneß: Kaum finanzieller Schaden
Bei Hertha waren sie bemüht zu betonen, dass sie in zwei Spielen besser waren als Odense BK.
Dennoch stehen die Dänen in der nächsten Runde, die dank eines Tores von Mads Timm (62.) nach einem Patzer von Torhüter Christian Fiedler 1:0 (0:0) siegten.
Das reichte nach dem 2:2 im Hinspiel, das Hertha mit zwei weiteren Patzern tatkräftig mitgestaltet hatte.
Doch der finanzielle Schaden sei gering, weil es für die Berliner wegen der geringen Zuschauerresonanz so oder so nichts zu verdienen gebe im Uefa-Pokal und man nicht mit Extraeinnahmen kalkuliert habe, betonte Manager Dieter Hoeneß.
Trotzdem gab Hoeneß zu: "Die Mannschaft befindet sich im Lernprozess. Das Ausscheiden ist ein Rückschlag."

sport1.de

33

Dienstag, 3. Oktober 2006, 13:18

Die Gruppen:

Gruppe A: AJ Auxerre, Glasgow Rangers, Partizan Belgrad, AS Livorno, Maccabi Haifa.
Gruppe B: Bayer Leverkusen, FC Brügge, Besiktas Istanbul, Dinamo Bukarest, Tottenham Hotspur.
Gruppe C: FC Sevilla (TV), AZ Alkmaar, Slovan Liberec, Grasshoppers Zürich, SC Braga.
Gruppe D: FC Parma, RC Lens, SC Heerenveen, CA Osasuna, Odense BK.
Gruppe E: Feyenoord Rotterdam, FC Basel, Wisla Krakau, Blackburn Rovers, AS Nancy.
Gruppe F: Ajax Amsterdam, Sparta Prag, Espanyol Barcelona, Austria Wien, SV Zulte-Waregem.
Gruppe G: Panathinaikos, Paris St. Germain, Rapid Bukarest, Hapoel Tel Aviv, Mlada Boleslav.
Gruppe H: Newcastle United, Celta Vigo, US Palermo, Fenerbahce Istanbul, Eintracht Frankfurt.
Gruß,
Pelle

34

Dienstag, 3. Oktober 2006, 13:37

Bayer trifft auf Berbatov

Mit Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen halten lediglich zwei Vertreter die deutschen Fahnen in der Gruppenphase des UEFA-Cups hoch. Die Hessen treffen bei ihrem ersten Europapokal-Auftritt seit elf Jahren in der Gruppe H auf Newcastle United, Celta Vigo, US Palermo und Fenerbahce Istanbul. Die Schützlinge von Michael Skibbe bekommen es in Gruppe B mit dem FC Brügge, Besiktas Istanbul, Dinamo Bukarest und Tottenham Hotspur zu tun.

Das in der Bundesliga nach sechs Spieltagen noch ungeschlagene Team von Friedhelm Funkel erreichte die Gruppenphase über den Erfolg gegen Bröndby IF (4:0, 2:2).

Leverkusen hingegen setzte sich gegen den Schweizer Vertreter FC Sion durch (0:0, 3:1). Die Schützlinge von Michael Skibbe bekommen es in Gruppe B mit dem FC Brügge, Besiktas Istanbul, Dinamo Bukarest und Tottenham Hotspur zu tun. Dort spielt seit dem Sommer unter anderem der Ex-Leverkusener Torjäger Dimitar Berbatov.

"Ich gehe davon aus, dass durch die Gruppenphase rund eine Million für uns übrig bleibt", rechnet Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen hoch. Die erste Runde habe einen Reingewinn von "rund 500.000" erbracht.

Dieses Geld müssen Schalke und die Hertha nach dem Aus abschreiben. Ebenso wie die Punkte für die Fünfjahreswertung. Dort lauert die größte Gefahr, einen weiteren Platz zu verlieren, allerdings nicht von den Teams aus Portugal, sondern viel eher von den drei Teams aus Bukarest, Steaua, Dinamo und Rapid.

Die "Knappen" schieden gegen den französischen Verteter AS Nancy (1:0, 1:3) aus, die Berliner scheiterten an Odense BK aus Dänemark (2:2, 0:1).

In der Gruppenphase des UEFA-Cups streiten sich 40 Teams in acht Fünfergruppen um 24 Tickets für die Zwischenrunde im Februar 2007. Dabei treten die Gegner in den einzelnen Gruppe je zweimal zu Hause und zweimal auswärts an.

Die ersten drei Klubs qualifizieren sich für die nächste Runde. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld dann durch die acht Gruppendritten der Champions League. Die verbliebenen 32 Teams ermitteln ab der Zwischenrunde im K.o-System die beiden Teilnehmer für das Finale am 16. Mai 2007 in Glasgow.

kicker.de

35

Dienstag, 3. Oktober 2006, 13:38

Starke Gegner für Frankfurt und Leverkusen
München - Schwere Gruppen für die deutschen Uefa-Cup-Teilnehmer! Besonders Eintracht Frankfurt hat eine Hammergruppe erwischt.

Bayer Leverkusen darf sich auf ein Wiedersehen mit Dimitar Berbatov freuen, denn Bayer trifft in der Gruppe B auf die Tottenham Hotspurs.
Mit Besiktas Istanbul wartet ein weiterer Hochkaräter auf das Team von Michael Skibbe. Die weiteren Gegner für die Werkself sind der FC Brügge und Dinamo Bukarest.

Für Frankfurt kommt es noch dicker
Eintracht Frankfurt wird schwer kämpfen müssen, um die Gruppenphase zu überstehen.
Mit Newcastle, Celta de Vigo, US Palermo und Fenerbahce Istanbul warten in der Gruppe H durchweg schwere aber auch attraktive Gegner auf die Mannschaft vom Main.
Gegen wen die besden deutschen Vertreter daheim bzw. auswärts antreten müssen, gab die Uefa noch nicht bekannt.

sport1.de

36

Dienstag, 3. Oktober 2006, 14:58

Leverkusens Gegner
Das sind Leverkusens Gegner in der Gruppenphase des UEFA-Cups ...

FC Brügge
Der 1891 gegründete Traditionsklub hat den Schwung aus der Meistersaison 2005 ein wenig verloren. In der laufenden Spielzeit rangiert der 13-malige Champion unter Neu-Trainer Emilio Ferrera ebenso nur auf Rang drei wie schon zum Abschluss der vergangenen Saison. Brügges Erfolge auf internationaler Ebene liegen bereits geraume Zeit zurück. Unter dem österreichischen Erfolgstrainer Ernst Happel gelang 1976 der Einzug in das UEFA-Cup-Finale, zwei Jahre später unterlagen die Belgier im Finale des Landesmeister-Pokals dem FC Liverpool.

Tottenham Hotspur
Beim Duell gegen den Londoner Traditionsklub kommt es zu einem Wiedersehen mit dem langjährigen Bayer-Torjäger Dimitar Berbatow. Der bulgarische Nationalspieler wechselte vor der Saison für 15,7 Millionen Euro zum ehemaligen Klub von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Neben Berbatov stehen auch Stars wie der Niederländer Edgar Davids oder der Ire Robbie Keane an der White Hart Lane unter Vertrag. Nachdem Tottenham in der vergangenen Saison nur knapp die Champions League verpasst hatte, belegen die "Spurs" derzeit nur Rang 14 in der Premier League.

Dinamo Bukarest
Der rumänische Pokalsieger führt momentan die Liga mit zehn Siegen aus zehn Spielen souverän an. Trainer Mircea Rednic setzt dabei fast ausschließlich auf einheimische Spieler. In der ersten UEFA-Cup-Runde setzte sich der 17-malige Landesmeister gegen den griechischen Vertreter AO Xanthi mit zwei Siegen und insgesamt acht Treffern (4:1 und 4:3) durch.

Besiktas Istanbul
Das Team um den deutschen Abwehrspieler Mustafa Dogan spielt in der türkischen Liga trotz des Pokalsieges in der vergangenen Saison nur die dritte Geige hinter den Stadtrivalen Galatasaray und Fenerbahce. Ein großes Missverständnis war die Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Ailton. Nach einem Streit mit Trainer Jean Tigana und der Kurz-Visite beim Hamburger SV wurde der Brasilianer für 300.000 Euro zum serbischen Rekordmeister Roter Stern Belgrad verscherbelt.

kicker.de

37

Dienstag, 3. Oktober 2006, 15:00

Funkel: "Wahnsinnig tolle Gruppe"
So sehen Beteiligte von Frankfurt und Leverkusen die Auslosung zur Gruppenphase des UEFA-Cups ...

Bayer Leverkusen
Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer): "Sportlich haben wir eine sehr attraktive Gruppe mit starken Gegnern bekommen. Deshalb sehen wir das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn es werden natürlich sehr enge Spiele. Wir freuen uns besonders auf das Wiedersehen mit Dimitar Berbatow bei Tottenham Hotspur. Insgesamt sind wir aber optimistisch, dass wir die nächste Runde erreichen."

Eintracht Frankfurt
Friedhelm Funkel (Trainer): "Das ist eine wahnsinnig tolle Gruppe. Wir freuen uns auf diese super Spiele, können viel lernen. Wir werden versuchen, den ein oder anderen Großen zu ärgern."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender): "Wir sind hochzufrieden, weil wir überwiegend geographisch gut zu erreichende und renommierte Gegner zugelost bekommen haben. Sportlich gesehen haben wir eine klare Außenseiterchance."

Michael Thurk: "Eine Hammer-Gruppe, in der jede einzelne Begegnung zu einem Fußballfest werden wird. Ich freue mich total auf diese Gegner."

kicker.de

38

Dienstag, 3. Oktober 2006, 15:36

Frankfurts Gegner
Das sind Frankfurts Gegner in der Gruppenphase des UEFA-Cups ...

Newcastle United
Der 1892 gegründete Klub gewann in seiner Vereinsgeschichte bislang einen europäischen Titel: 1969 besiegten die Magpies (Elstern) im Finale des Messepokals, dem Vorgänger des UEFA-Cups, Ujpest Budapest 6:2. Die erfolgreichsten Zeiten des Klubs aus dem Nordosten Englands liegen allerdings noch länger zurück. In den ersten 32 Jahren des vergangenen Jahrhunderts gewann Newcastle viermal die englische Fußball-Meisterschaft (1905, 1907, 1909, 1927) und dreimal den FA-Cup (1910, 1924, 1932). Die letzten nationalen Titel gab es in den 50er Jahren, als United noch dreimal im Pokal-Wettbewerb triumphierte (1951, 1952, 1955).
Nach dem Wiederaufstieg in die Premier League Mitte der 90er Jahre wurde das Team mit dem früheren Hamburger Bundesliga-Profi Kevin Keegan als Trainer zweimal Vizemeister. Star in der aktuellen Mannschaft ist Nationalstürmer Michael Owen.

Celta Vigo
Der Klub aus der Region Galicien hat in den 83 Jahren seit der Vereinsgründung (1923) bisher weder international noch national einen großen Titel errungen. Dreimal stand man im spanischen Pokal-Finale (1948, 1994, 2001), wo die Celtinas (Kelten) aber jeweils unterlagen. Der größte Erfolg war das Erreichen der Champions League im Jahr 2003.
In der "Königsklasse" musste sich Celta Vigo erst im Achtelfinale dem FC Arsenal geschlagen geben. Nicht so gut lief es in der Saison 2003/04 in der Primera Division, als der Klub als Tabellen-Vorletzter abstieg. Ein Jahr später gelang jedoch der sofortige Wiederaufstieg. Als Sechster der vergangenen Saison zog die Mannschaft um die ehemaligen Bundesligaspieler Diego Placente (Leverkusen) und Fernando Baiano (Wolfsburg) in den UEFA-Cup ein.

US Palermo
Der Verein aus der sizilianischen Hauptstadt wurde bereits 1898 gegründet, hat aber bis heute keinen großen Titel gewonnen. Seit 2004 spielt US Palermo wieder in der Serie A — nach vorheriger 32-jähriger Abstinenz. In der vergangenen Saison schied der Klub im Achtelfinale des UEFA-Cups gegen Schalke 04 aus, beendete die Saison national auf dem fünften Tabellenplatz und zog wieder in den Europapokal ein. In den Reihen der Sizilianer spielen in Christian Zaccardo und Andrea Barzagli auch zwei aktuelle Weltmeister.

Fenerbahce Istanbul
Als Nachfolger von Christoph Daum übernahm der frühere brasilianische Weltmeister Zico nach der WM im Juli das Traineramt bei dem türkischen Traditionsklub von 1907. Fenerbahce wurde insgesamt 16-mal nationaler Meister und viermal Pokalsieger.
Große internationale Titel kann der Klub bislang dagegen nicht vorweisen. Als aktueller Vizemeister nahm das Team im August an der Qualifikation zur Champions League teil, scheiterte dort jedoch an Dynamo Kiew. Nach einem guten Saisonstart ist Fenerbahce momentan Tabellenzweiter der ersten türkischen Liga.

kicker.de

39

Sonntag, 22. Oktober 2006, 13:18

Nur ein Punkt für die Bundesliga

Leverkusen ergatterte zum Auftakt in Brügge beim 1:1 einen Punkt. Frankfurt verlor in der schweren Gruppe H mit 1:2 gegen Palermo, wobei der Siegtreffer für die Sizilianer erst in der Schlussphase fiel. Blackburn gewann in Krakau, Tottenham kam zu einem 2:0 bei Besiktas und Austria Wien wurde von Zulte-Waregem mit 1:4 abgekanzelt. Auch Espanyol siegte auswärts - 2:0 bei Sparta Prag.

In Gruppe A musste der AS Livorno eine 2:3-Niederlage gegen die Glasgow Rangers quittieren. Zwei Treffer von Torjäger und Publikumsliebling Cristiano Lucarelli (34., 90) waren unter dem Strich zu wenig gegen die Schotten. Für die Rangers hatten Adam (27.), Boyd (30. Strafstoß) und Novo (35.) die Weichen schon vor der Pause auf Sieg gestellt.

In der zweiten Begegnung der Gruppe standen sich in Tel Aviv Maccabi Haifa und AJ Auxerre gegenüber. Die Israelis gewannen ihr Heimspiel mit 3:1 und sind damit erster Tabellenführer. Masudi (13.) hatte Haifa in Führung gebracht, Niculae nach knapp einer halben Stunde ausgeglichen (29.). Für die Entscheidung sorgten Boccoli und Colautti mit einem Doppelschlag (56., 58.).

Bayer Leverkusen sicherte sich beim heimstarken FC Brügge einen Punkt. Nachdem die erste Halbzeit recht ausgeglichen verlief und durch Bernd Schneiders schönen Schlenzer zum 1:0 für Bayer gekrönt wurde, gehörte den Belgiern der zweite Abschnitt eindeutig. Doch wollte trotz zahlreicher Großchancen nicht mehr als das 1:1 durch Clement herausspringen. Vor allem Leverkusens Keeper Jörg Butt rettete seinem Team mit einigen Paraden den Auswärtszähler.

Schon am frühen Abend konnte Tottenham Hotspur bei Besiktas Istanbul den ersten Dreier einfahren. Bereits im ersten Abschnitt legten die Londoner durch Hossam Ghaly einen Treffer vor, im zweiten Durchgang erhöhte der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatov auf 2:0. Für den 25-Jährigen, der in der Premier League erst einmal getroffen hat, war es auch im UEFA-Cup der Premierentreffer für seinen neuen Klub.

Titelvertiger FC Sevilla startete in Gruppe C nicht sonderlich erfolgreich. Beim tschechischen Vertreter Slovan Liberec kam die Mannschaft von Trainer Juande Ramos trotz leichter Feldüberlegenheit nicht über ein torloses Remis hinaus.

Besser machte es AZ Alkmaar. Das von Luis van Gaal betreute Team besiegte die Porugiesen von Sporting Braga mit 3:0. Arveladze (37.) sowie Koevermans (75.) und Schaars (82.) in der Schlussphase machten alles klar. Spielfreier Zuschauer war der Grashopper-Club Zürich.

In Gruppe D erreichte mit CA Osasuna gegen Heerenveen ein weiterer spanischer Vertreter ebenfalls nur ein 0:0. Negativer Höhepunkt in Pamplona war die Gelb-Rote Karte für Heerenveens Nilsson kurz vor Schluss (86.).

Für Odense begann die Partie gegen Parma vielversprechend, doch am Ende standen die Dänen mit leeren Händen da. Hansen hatte die Heimmannschaft in Führung gebracht (7.), doch Dessena kurz vor der Pause (41.) und Budan kurz nach dem Wechsel (51.) drehten die Partie zu Gunsten der Italiener.

Im zeitlich ersten Spiel des 1. Spieltags der Gruppenphase gewann Blackburn bei Wisla Krakau mit 2:1. Die Polen gingen zwar in Führung, doch schlugen die Engländer im zweiten Abschnitt noch zweimal zu. David Bentley markierte für die "Magpies" eine Minute vor Spielende den siegbringenden Treffer.

Im zweiten Spiel der Gruppe E teilten sich der FC Basel und Feyenoord Rotterdam beim 1:1 die Punkte. Dadurch hat Blackburn zunächst die Nase vorn, der französische Verteter vom AS Nancy steigt erst am zweiten Spieltag ein.

Für Austria Wien begann das Spiel gegen den belgischen Verteter SV Zulte-Waregem nach Plan. Andreas Lasnik brachte die Österreicher in Führung, doch dann schlug die Stunde von Tim Matthys. Der 22-jährige Belgier traf zwischen der 33. und der 69. Minute dreimal ins Herz der Austria und sicherte so den Überraschungserfolg. Den 4:1-Endstand besorgte Wouter Vandendriessche in der Schlussminute.

Neben Waregem sicherte sich auch Espanyol Barcelona den ersten Sieg in der Gruppe F. Die Katalanen gewannen bei Sparta Prag mit 2:0. Die Tore markierten Luis Garcia in der 17. Minute per Elfmeter und in der 88. Minute legte Riera zum Endstand nach. Ajax Amsterdam, das in der Qualifikation zur Champions League überraschend am FC Kopenhagen scheiterte, war am 1. Spieltag spielfrei.

Auch Panathianikos Athen wurde zum Auftakt seiner Favoritenrolle gerecht. Im Heimspiel gegen Hapoel Tel Aviv fuhren die griechischen Hauptstädter einen 2:0-Erfolg ein, wurden allerdings im zweiten Abschnitt durch ein Eigentor von Tal Chen begünstigt.

Im zweiten Spiel der Gruppe trennten sich Rapid Bukarest und Paris St. Germain in der rumänischen Hauptstadt torlos. Spielfrei war die tschechische Mannschaft FK Mlada Bloleslav.

Eintracht Frankfurt musste gegen Palermo eine bittere 1:2-Niederlage einstecken. Die Partie zwischen den Hessen und dem Dritten der Serie A lebte von der Dramatik und den packenden Duellen. Streit brachte die Funkel-Elf in Führung, doch die Sizilianer glichen kurz nach der Pause aus und schlugen durch Weltmeister Zaccardo eiskalt zu. Mit dem 1:2 kassierte die Funkel-Elf ihre erste Niederlage im elften Pflichtspiel der laufenden Saison (Bundesliga, UEFA-Cup, DFB-Pokal).

Newcastle United kam im zweiten Spiel der Gruppe zu einem mühsamen 1:0-Erfolg über Fenerbahce. Es dauerte bis zur 79. Spielminute ehe Sibierski den vielumjubelten Siegtreffer erzielte. Die beiden Spiele in aller Ruhe ansehen konnte sich der spanische Vertreter Celta Vigo, der spielfrei war.

kicker.de

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Sonntag, 22. Oktober 2006, 13:21

Leverkusen erzittert sich einen Punkt

Bayer Leverkusen ist zum Auftakt der Gruppenphase im UEFA-Cup nicht über ein 1:1-Remis gegen den FC Brügge hinausgekommen. Betrachtet man den Spielverlauf, kann die Werkself mit dem Punkt allerdings zufrieden sein, da Brügge das überlegene Team stellte. Schneider hatte Leverkusen mit 1:0 in Front gebracht. Clement glich kurz nach der Pause aus.

Trainer Michael Skibbe nahm im Vergleich zur deutlichen 0:3-Schlappe in der Bundesligabegegnung gegen den VfB Stuttgart drei Änderung vor. Für Castro, Freier und Voronin durften diesmal Madouni, Stenman und Barnetta auflaufen.

Brügges Coach Emilio Ferrera baute sein Team nach dem 1:1 im Ligaspiel beim FC Molenbeek Brüssel auf zwei Positionen um. Leko und Dufer mussten auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen kamen der Ex-Schalker Vermant sowie Daerden zum Einsatz.

Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Teams erst einmal ab. Weder Brügge noch Leverkusen wollten ins offene Messer laufen.

In der 9. Spielminute sahen die 26.000 Zuschauer die erste kleinere Gelegenheit für die Werkself, als Juan in die Spitze sprintete. Torhüter Stijnen eilte aus seinem Kasten und kam gerade noch vor dem Abwehrspieler an den Ball.

Die Belgier waren in den folgenden Minuten das spielbestimmende Team. Bei ihren wenigen Torchancen scheiterten sie aber entweder an der Leverkusener Abwehr oder an Jörg Butt. Zu ihrer bis dahin besten Torgelegenheit kam Bayer in der 23. Minute durch Barnetta. U 21-Nationalspieler Kießling hatte den Schweizer am langen Pfosten gesehen, doch Barnetta kam etwas zu spät und konnte das Spielgerät nur an den Außenpfosten befördern. Im Gegenzug hatten auch die heimstarken Belgier eine sehr guten Einschussmöglichkeit. Zunächst scheiterte Daerden an Butt, den Nachschuss verzog Angreifer Ishiaku.

Als sich das Spiel gerade in einer Phase befand, in der nichts zu passieren schien, schlug Nationalspieler Bernd Schneider zu. Ramelow hatte ein Kopfballduell im Mittelfeld gewonnen, Barbarez leitete gekonnt auf Schneider weiter, der in die Mitte zog und aus 17 Metern ins linke untere Eck abschloss. Mit diesem zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte erwischten die Leverkusener einen schwachen Start. In der 47. Minute nutzte Clement nach einem Eckstoß die Unordnung in der Gäste-Abwehr zum umjubelten Ausgleich. Englebert hatte den Abwehrspieler am rechten Pfosten frei gespielt.

Zwar versuchte die Mannschaft um Kapitän Ramelow Ruhe ins Spiel zu bringen, die Belgier waren aber die gefährlichere Truppe. Insbesondere der agile Nigerianer Ishiaku im Sturmzentrum hatte mehrfach mit Schüssen und einem Kopfball aus zehn Metern die Chance zur Führung. Von Leverkusen war in der Offensive kaum noch etwas Konstruktives zu sehen. Stattdessen drängten die Belgier auf den Führungstreffer. Zunächst rettete Butt bei einem guten Schuss von Daerden, dann rettete er einen Ball, den viele schon hinter der Linie gesehen hatten. Das Spielgerät hatte jedoch nicht mit vollem Umfang die Linie überschritten.

Erst in den Schlussminuten kam Bayer wieder zu offensiven Aktionen. Doch die Kopfballgelegenheiten durch Barbarez und Barnetta wurden von Torhüter Stijnen entschärft. Kurz vor Schluss erlitt Barnetta noch eine blutende Platzwunde, woraufhin er ausgewechselt werden musste. Dann pfiff der griechische Schiedsrichter Kasnaferis die Partie ab.

Leverkusen kann nach dem Spielverlauf mit dem Punkt zufrieden sein. Gerade in der zweiten Hälfte war der FC Brügge hoch überlegen, versäumte aber das Toreschießen. Allein der Nigerianer Ishiaku hätte Leverkusen im Alleingang erledigen können. Am Ende hätte sich das Auslassen der Gelegenheiten fast gerächt.

kicker.de

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