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goleo

Super-Malocher

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1

Mittwoch, 29. Mai 2019, 00:01

Mitgliederversammlung

Sehr harmonische Mitgliederversammlung mit positiven Signalen. Erst einmal, schön Hajo, das du wieder dabei bist! Danke an Herrn Gieske, Thorsten Binder und Hajo, das ihr unseren RWO weiter zusammenhaltet. Herr Remark im Aufsichtsrat. Das ist doch mal was! CentrO und RWO finden doch noch zusammen. Find ich gut! Neue Gesichter in Vorstand und Aufsichtsrat. Neue Impulse, frischer Wind? Pat Bauder und Terra waren auch dabei. Habe irgendwie ein gutes Gefühl für nächste Saison!

Nebenbei. Tolles RWO-Ebertbad-Ambiente!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »goleo« (29. Mai 2019, 00:08)


2

Mittwoch, 29. Mai 2019, 08:44

Schade fand ich das doch einige Stühle leer geblieben sind. Wenn die Mitgliederzahl von ca. 1200 noch aktuell ist, waren ca. 15% der Mitglieder anwesend.

Ansonsten eine gelungene Veranstaltung. Was jedoch auffällt, das man das Gefühl hat, für alle Gremien gerade eben so die notwendige Kandidatenanzahl zusammen bekommen zu haben.

Zudem würde mich mal interessieren wen Herr Bolten mit den Leuten gemeint hat welche vor drei Jahren angekündigt haben in den AR zu wollen und nun nicht da waren, aus welchen Gründen auch immer.

Ich bin persönlich mit den Besetzungen zufrieden.

Preißler

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3

Mittwoch, 29. Mai 2019, 09:10

Ich bin kein Vereinsmitglied, habe aber trotzdem eine eigene Meinung. Es mag sein, daß die Mitgliederversammlung harmonisch ablief, allerdings scheint mir zu wenig hinterfragt worden zu sein. Vielleicht können einige der Anwesenden hier Klarheit schaffen.

Zitat

"Es gibt keine finanzielle Entwarnung", mahnt Gieske. Bei der EVO gäbe es noch 800 000 Euro Vorgriffe. Die abgelaufene Saison sei noch nicht durchfinanziert. Eine klare Aussage.


Zitat

RWO konnte seine Schulden erneut senken. 300 000 Kredite- größtenteils innerhalb von RWO bei Thorsten Binder und auch der Verlobten von Hajo Sommers, wie Sommers selbst sagt- sind in den 1,4 Millionen enthalten. "Das macht uns keine Angst", sagt Sommers. "Uns macht Angst, die Gehälter zu bezahlen," gibt Sommers zu.


Zitat

Der Etat wird in der nächsten Saison von 2,6 Millionen auf 2,75 Millionen erhöht.


Quelle

Die ersten beiden Punkte bedürfen meiner Meinung nach einer viel größeren Transparenz. Hier sollte besser kommuniziert werden als beim Containerverkauf. Die Angst, Gehälter bezahlen zu können, erinnert mich an "Wattenscheider Verhältnisse" und passt ebensowenig zur Etaterhöhung wie der Vorgriff bei der EVO. So werden Schulden nicht abgebaut, sondern umverteilt. Das scheint unser altes Problem zu sein.
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4

Mittwoch, 29. Mai 2019, 09:21

Ich bin kein Vereinsmitglied, habe aber trotzdem eine eigene Meinung. Es mag sein, daß die Mitgliederversammlung harmonisch ablief, allerdings scheint mir zu wenig hinterfragt worden zu sein. Vielleicht können einige der Anwesenden hier Klarheit schaffen.

Zitat

"Es gibt keine finanzielle Entwarnung", mahnt Gieske. Bei der EVO gäbe es noch 800 000 Euro Vorgriffe. Die abgelaufene Saison sei noch nicht durchfinanziert. Eine klare Aussage.

Und genau aus dem Grund sollte man ein Vereinsmitglied sein. Entschuldige, aber ich kann keine Leute ernst nehmen, die bei so einer wichtigen Mitgliederversammlung nicht mit von der Partie sind, aber dann auf anderen Plattformen sagen, dass ihnen zu wenig hinterfragt wurde. Werdet Mitglied, kommt zu solchen Veranstaltungen und hinterfragt selbst!

Die Saison ist laut den Verantwortlichen noch nicht durchfinanziert, weil man nicht erwarten kann, wie die Saison läuft und wie man das Geld verteilen muss. Sind wir 17. kommen nur 1000 und wir haben viel weniger Geld zur Verfügung und brauchen es aus anderer Tasche, als wenn wir zweiter sind und jedes Heimspiel knapp 3.000 kommen.





Preißler

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5

Mittwoch, 29. Mai 2019, 09:33

@Mojo-2015

Da Du Vereinsmitglied zu sein scheinst, dürfte es dir nicht schwerfallen, mir bei der Ausräumung aller meiner angeführten Bedenken zu helfen ;) .
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6

Mittwoch, 29. Mai 2019, 09:48

Bedenkungen Nummer 1 dürfte ich ja ausgeräumt haben, warum die Saison noch nicht durchfinanziert ist.

Die Transparenz, die du ansprichst, war meiner Meinung nach da. Wurde allerdings in den neben Sätzen gepackt, die Reviersport natürlich nicht auflistet (beispielsweise das Rechenbespiel der Zuschauerzahl, die ich hier aufgeführt habe).

Die Angst, die Gehälter nicht zahlen zu können, ist übertrieben dargestellt. Klar, haben die verantwortlichen es so erzählt, jedoch wurden bisher die Gehälter immer gezahlt. Das wird auch weiter so passieren. Es besteht immer die Hoffnung, dass neue Sponsoren aus dem Untergrund kommen, die mehr finanzieren. Der Vorstand wurde aufgestockt, der Aufsichtsrat neu besetzt, um genau dieses Problem anzugehen.

Der Vorgriff bei der EVO ist scheiße, das wird dir auch jeder bestätigen können. Leider geht es nunmal derzeit nicht anders und ich hoffe, dass wir durch den neuen Aufsichtsrat Sponsoren an Land ziehen können, die diese Lücke stopfen. Es ist keine ideale Ausgangsposition, aber leider derzeit nicht anders möglich.

Sponsoren kommen bei Erfolg. Der Erfolg ist nur möglich, wenn der Etat ein wenig aufgestockt wird, um Spieler zu holen, die auch die Leistung eines Aufstiegsaspiranten bringen können. In dieser Saison haben wir gesehen, was mit einem noch kleineren Etat machbar ist.. Dementsprechend wird ein größerer Etat, bessere Chancen darstellen.

Es sind alles keine ideal Lösungen!

Jedoch bewegt sich hier etwas, was es meiner Meinung nach schon lange nicht mehr gab. Risiko ist in gewissen Maßen auch vorteilhaft und ich glaube, dass hier der richtige Ansatz ist, dieses Risiko zu gehen.

Preißler

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7

Mittwoch, 29. Mai 2019, 10:31

Danke für deine hilfreichen Ausführungen Manuel. Sie entsprechen meinen Vermutungen und bestärken meine Angst, in eine finanzielle Abwärtsspirale zu geraten. Die Ideallösungen, die Du ansprichst, fokussieren sich wahrscheinlich bislang "nur" auf die Personen, die das Projekt RWO unterstützen. Ihnen gilt mein Dank, denn sie sind keine Verwaltungsangestellte, sondern mit Herzblut dabei. Die geringe Zahl der Anwesenden begründet sich einerseits auf Vögel wie mich, andererseits auf allgemeine Zufriedenheit und chronischer, mangelnder Opposition.
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8

Mittwoch, 29. Mai 2019, 16:48

Danke für deine hilfreichen Ausführungen Manuel. Sie entsprechen meinen Vermutungen und bestärken meine Angst, in eine finanzielle Abwärtsspirale zu geraten. Die Ideallösungen, die Du ansprichst, fokussieren sich wahrscheinlich bislang "nur" auf die Personen, die das Projekt RWO unterstützen. Ihnen gilt mein Dank, denn sie sind keine Verwaltungsangestellte, sondern mit Herzblut dabei. Die geringe Zahl der Anwesenden begründet sich einerseits auf Vögel wie mich, andererseits auf allgemeine Zufriedenheit und chronischer, mangelnder Opposition.

Ehrlich gesagt finde ich deine Haltung etwas befremdlich...in verschiedenen Threads forderst du häufig mehr Herzblut, eine stärkere Involvierung von RWO-Fans und sonstige Dinge vom Verein...aber selbst bist du kein Mitglied???
:dhalter:Grüße aus Südhessen :dhalter:

Preißler

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9

Mittwoch, 29. Mai 2019, 21:28

@ RWO_forever

Ich bin kein Mitglied, aber glaube mir, ich habe ein sehr, sehr gutes Gewissen !
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10

Mittwoch, 29. Mai 2019, 21:50

Man muss kein Mitglied sein, um 110% RWO zu sein. Und das ist bei Preißler ja wohl keine Frage.

Dennoch lohnt es sich. Es war ein sehr toller Abend mit kleiner Aufbruchstimmung und dem richtigen Wahlausgang.
Von der Befremdlichkeit, die RevierSchmier bei den Aussagen bzgl. Liga 2 gesehen haben will, ist mir aber nichts aufgefallen. Die Männer haben doch vollkommen recht, genau das muss unser Ziel sein.
Heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder, keine Frage!


goleo

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Donnerstag, 30. Mai 2019, 00:12

@ Preißler

Ich denke 1904 hat es gut zusammengefasst.

Ich versuche es auch nochmal. Es war harmonisch, aber keine Lobhudeleien. Ich selbst, gehöre zu den superkritischen Menschen. Aber wenn positive Signale gesendet werden, muss ich nicht krampfhaft kritisch hinterfragen, was mittlerweile bekannt ist. RWO ist finanziell auf Kante genäht. Trotzdem sind wir ein Verein in einer Großstadt, der Potenzial hat und außerhalb Oberhausen mehr Anerkennung findet als in Oberhausen. Da muss sich der Oberhausener mal selber hinterfragen. Viele Dinge in der Vergangenheit sind suboptimal gelaufen, aber ich persönlich bin an dem Punkt, ins Hier und Jetzt und die Zukunft zu schauen. Nach der Versammlung habe ich ein positives Gefühl. Was sie Finanzlage anbelangt, ist sie wie sie ist. Ohne Gieske und EVO wären wir schon lange im Arxxx. Das muss man so einfach mal aussprechen, feststellen und respektieren. Die Aussage bzgl. der Durchfinanzierung sehe ich mehr als Weckruf, denn als Drohung. Ich gehe mit einem positiven Gefühl in die nächste Saison.
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Donnerstag, 30. Mai 2019, 11:57

Bin selber Mitglied, konnte aber nicht bei dabei sein. Alles, was ich bislang über die MV gelesenen habe, stimmt mich positiv.

Die Aussage "Anspruch 2. Liga" passt allerdings eher zu unserem östlichen Nachbarn. Die halten sich nach wie vor für ne große Nummer im deutschen Fußball, kriegen aber seit zig Jahren sportlich nix auf die Kette. Ich glaube, das eine hat mit dem anderen zu tun. Wir tun gut daran, uns realistische Ziele zu setzen. Und das heißt erstmal 3. Liga. Wenn wir das schaffen, geht's allein um den Klassenerhalt und danach um die Etablierung in dieser Liga.

Ob wir dann irgendwann noch ne Stufe höher kommen, ist Zukunftsmusik....
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VReusch

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Donnerstag, 30. Mai 2019, 12:26

Leider habe ich bei der MV passen müssen. Ich teile die allgemeine Zufriedenheit über die bisherige Entwicklung. Der "Vorgriff" ist schon riskant, aber was bleibt den Verantwortlich schon anderes übrig.

Die zukünftige Entwicklung in der kommenden Saison sehe ich sehr unkalkulierbar. Wir können uns kontnuierlich steigern, es kann aber auch mächtig schwierig werden. Nicht wenige Mannschaften haben nach einer guten Saison mit Aufstiegsambition nicht mehr in die gleiche Spur gefunden. Daher sehe ich uns vorerst hinter den Geldmächtigen einsortiert. Aber wie so häufig, kann sich unsere echte MANNSCHAFT dann doch behaupten und lässt die jetzigen Aufstiegskandidaten hinter sich.

In jedem Fall ist Anspruchsdenken zu vermeiden. Wir sind zwar RWO, aber das zeigen wir auf dem Platz und nicht über irgendwelche Lautsprecher-Postulate in den Medien. Wir wirtschaften solide und sind für unsere Arbeitnehmer verlässlich. Das ist die Basis für langfristigen Erfolg.

goleo

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Donnerstag, 30. Mai 2019, 13:30

Es wurden vor allem sehr positive Signale gesendet. Allen Personen, die dort gesprochen und sich vorgestellt haben, nehme ich das Gesagte ab. Das beziehe ich jetzt explizit auf die „Neuen“. Sie wirkten authentisch, persönlich und sind offensichtlich mit Herzblut dabei und keine Phrasendrescher. Den Wunsch und den Anspruch mal wieder in Liga 2 zu spielen darf, kann und sollte man haben, so lange man auf dem Boden bleibt und seine Identität behält. Ich glaube das ist das Ziel aller aktuell handelnden Menschen, die für RWO tätig sind. Keiner will oder sieht hier ein „Projekt-RWO“. Das würde ich auch nicht wollen und dazu führen, dass ich meinen Mitgliedsausweis in die Tonne hauen würde. Die Sache mit den Finanzen ist doch auch so. Würde der erste Verein unserer Stadt mehr Anerkennung, Zuspruch und Unterstützung finden bei den Einwohnern und hiesigen Firmen, dann würde sich die Frage der Durchfinanzierung nicht stellen. Von daher empfinde ich die Aussagen bzgl. der Finanzen schon als kritisch, sehe es aber wie gesagt als Weckruf, denn als Drohung, endlich mal hier in Oberhausen aktiv zu werden, anstatt zu kritisieren. Es wurden immerhin trotz knapper Kasse und Abstiege und ohne irgendwelche großartigen Zuwendungen ein Großteil der Schulden abgebaut und Vieles geschaffen. Hätten wir mehr Zuschauer, mehr Sponsoren, mehr Mitglieder, dann hätte RWO mehr Kohle und dann auch mehr Möglichkeiten. Eisern Union hat 24000 Mitglieder. Das nur mal so am Rande. - Mein Fazit, auch wenn es nur ein Gefühl ist, da passiert etwas. Und nächstes Jahr steigen wir auf. 8) Nur so ein Gefühl...
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Donnerstag, 30. Mai 2019, 20:34

Danke an alle, die hier so umfassend und sachlich berichteten (mir war die Fahrt diesmal zu weit, mir stecken noch die Essen- und Verl-Fahrten [und Spiele] in den Knochen...). Ich meine auch, dass uns seit längerer Zeit eine Unaufgeregtheit, eine Sachlichkeit und ein Realismus auszeichnet. Zu unserem Selbstverständnis sollte allerdings unbedingt gehören, dass wir so schnell wie möglich aus dieser Liga raus wollen - mit wirtschaftlicher Seriosität und dennoch Ambition. Ein Zielkonflikt? Nicht unbedingt, wenn Zusammenhalt da ist wie diese Saison!
Emscherkapitän

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