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Sonntag, 8. März 2015, 21:57

Oberhausener lehnen neue Straßenbahn 105 nach Essen ab

Die 165.000 Wahlberechtigten haben über das Schicksal der Straßenbahnlinie 105 entschieden. Die Beteiligung war mau, aber der Ratsbürgerentscheid gilt.

derwesten.de


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Die ganze Werbung, auch im Stadion scheint wohl ehr kontraproduktiv gesehen zu sein. Eine Wahlbeteiligung von 23,26% zeigt, dass das im Grunde niemanden interessiert hat.

-DER KULT-CLUB IM WESTEN-
Niederrheinpokal-Sieger 2018 der RWO


plauzinho

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2

Montag, 9. März 2015, 09:45

es ist schade, dass wir uns eine solch sinnvolle Investition nicht leisten können.

berti270574

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3

Montag, 9. März 2015, 10:07

Unsere Kommunal-Politiker hatten es selbst in der Hand, das Projekt durchzuwinken, jedoch nicht den Mumm auf Grund der anstehenden Wahl im September.
Dass der Bürger-Entscheid so ausgeht, war vorhersehbar: es waren viele Protestwähler dabei, nach dem Motto: ich bin Autofahrer, die Strassen werden auch nicht gemacht, warum soll der ÖPVN profitieren...
Alle schreien über mangelnde Infrastruktur, jetzt gab es die Chance, etwas zum :ironie: "Schnäppchenpreis" zu bekommen, war auch nicht richtig...
Wie auch immer: die Stadt spart jetzt 13 Mio., dafür bekommen wir dann zwei neue Tribünen :-D :clap:

4

Montag, 9. März 2015, 15:42

Wenn es für eine Tribüne einen Bürgerentscheid gibt, dann sehen wir auch alt aus.
RWO, mein Verein. Du, es könnte mal wieder schöner sein. Aber eines ist mir nicht neu, ich bleibe Dir für immer treu.

Und so tanzt du durch die Straßen, durch die Gassen,
wie ein Schatten, in graziler Eleganz.
Die Musik, die dich umhüllt, ist nicht zu fassen,
und du windest dich im Spieß- und Rutentanz.

plauzinho

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5

Montag, 9. März 2015, 15:44

die wird aber nur durch die üblichen höheren Baukosten teurer.
Der tatsächliche Mehraufwand für die Straßenbahn läge ohne die Phantastereien doch jährlich im siebenstelligen Bereich.

6

Montag, 9. März 2015, 17:50

Diesen Aufwand haben wir uns ja nun gespart. Bin gespannt, welche sinnhaften Maßnahmen an die Stelle des von mir befürworteten Ausbaus der 105 treten. Geld übrig bleiben wird jedenfalls keines, dem entgegen wird uns das Klagen über die schwächelnde Infrastruktur jedoch definitiv erhalten bleiben.
Ich mag weder Stauder noch Naketano

Fortune1895

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7

Montag, 9. März 2015, 17:57

die wird aber nur durch die üblichen höheren Baukosten teurer.
Der tatsächliche Mehraufwand für die Straßenbahn läge ohne die Phantastereien doch jährlich im siebenstelligen Bereich.

Wenn es für eine Tribüne einen Bürgerentscheid gibt, dann sehen wir auch alt aus.

Die Argumentation einiger Gegner (Es gibt doch die S-Bahn zwischen Oberhausen und Essen, das reicht!) ist vorallem witzig. Wenn demnächst wieder ein Autobahnausbau gefordert wird gibts die Retourkutsche (gibt doch zwei Spuren, die reichen!).

8

Montag, 9. März 2015, 18:10

Wenn es für eine Tribüne einen Bürgerentscheid gibt, dann sehen wir auch alt aus.
Kommt doch darauf an, worüber man abstimmen lässt.
Man sollte wie folgt vorgehen:

Massiv den Bau eines komplett neuen Stadions fordern und dann in einem Bürgerentscheid abstimmen lassen, ob ein neues Stadion oder nur eine neue Tribüne gebaut werden soll! 8)
Una vez RWO, loco para siempre.

9

Montag, 9. März 2015, 18:35

Wenn es für eine Tribüne einen Bürgerentscheid gibt, dann sehen wir auch alt aus.
Kommt doch darauf an, worüber man abstimmen lässt.
Man sollte wie folgt vorgehen:

Massiv den Bau eines komplett neuen Stadions fordern und dann in einem Bürgerentscheid abstimmen lassen, ob ein neues Stadion oder nur eine neue Tribüne gebaut werden soll! 8)

Lustig, die Oberhausener würden doch sogar gegen den Erhalt von RWO stimmen, wenn sie es könnten. Traurig aber wahr. 8o

Die Chance mit der Straßenbahn war einmalig. Die Kohle wird jetzt in einer anderen Stadt (Voraussichtlich U-Bahn in Ddorf) in den ÖPNV gepumpt, die sehen wir nie wieder.
Es wird nicht mehr viele Möglichkeiten geben, eine arme Stadt wie Oberhausen wieder etwas voranzubringen. Für das Stahlwerksgelände fallen einige potenzielle Investoren weg, genau wie eine schnelle Verbindung zur Uni in Essen und andersrum z.B. nach Sterkrade. Auf Dauer hätten sich der Eigenanteil und die laufenden Kosten mit Sicherheit in vielen Bereichen rentiert. So brauch sich jedenfalls keiner beschweren, wenn Oberhausen auf ewig sinkende Einwohnerzahlen verzeichnet.
Heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder, keine Frage!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »1904« (9. März 2015, 18:51)


Fortune1895

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Montag, 9. März 2015, 19:37

Man hat das ganze Ruhrgebiet damit in eine schlechtere Ausgangslage gebracht...wie oft wurde beklagt das dass Ruhrgebiet doch mehr Geld vom Bund kriegen soll, mehr gefördert werden soll? Dutzende male, wenn demnächst eine Bürgermeister-Delegation in Berlin "rumheult" wird unsere Kanzlerin nur zwei Worte sagen: Linie Hundertfünf.

tux96

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11

Montag, 9. März 2015, 20:15

Wenn ich mir Nachrichten aus Nachbarstädten in Erinnerung rufe, dann frage ich mich, ob es mit ausgewiesenen Busspuren und Vorrangschaltungen nicht günstiger wäre:

http://www.derwesten.de/staedte/muelheim…id10172120.html
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duis…l-aid-1.4736195

Die Straßenbahnschienen neben der Danziger Straße teeren und die neue Strecke für Busse (um-)bauen. Da spart man sich die teure Hochlage über das Stahlwerksgelände. Hat man überhaupt daran gedacht?
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12

Dienstag, 10. März 2015, 14:44

Ich habe als Nicht-OBler zu wenig von der Diskussion mitgekriegt. Gab es denn überhaupt verschiedene Alternativen oder entweder die eine oder keine?

Ansonsten kann ich "1904" nur zustimmen.

tux96

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13

Dienstag, 10. März 2015, 15:23

Zur Abstimmung gebracht wurde nur dieser Vorschlag. Es gab einen Vorschlag von der CDU für eine alternative Streckenführung. Auf der Projektseite sind auch mehrere Strecken genannt mit Vor- und Nachteilen. Busse als Alternative zur Staßenbahn wurde meines Wissens gar nicht diskutiert.
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Dienstag, 10. März 2015, 15:43

der Vorschlag der CDU war ungefähr so sinnvoll wie die Schaffung von tausenden von Arbeitsplätzen lt. Studie realistisch.

rainy day

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Dienstag, 10. März 2015, 16:52

Busse als Alternative zur Staßenbahn wurde meines Wissens gar nicht diskutiert.

Weil die Bundesmittel / EU Mittel aus dem Fonds Förderung des Schienenverkehrs kommen sollten.
Für mich auch eine verpasste Gelegenheit, zumal man das Stahlwerksgelände angeschlossen hätte, was noch hätte wichtig werden können, je nach Art der Ansiedlung des dortigen Gewerbes.
Aber ich hatte es ja auch nicht nötig wählen zu gehen.

tux96

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16

Dienstag, 10. März 2015, 19:11

Ts ts ts schäm Dich ;) Im Stadtrat hat man hoffentlich daraus gelernt. Das Gutachten ist ja praktisch unter Verschluss gehalten worden, anstatt es zeitgemäß als PDF online zu stellen. Und das erste Argument auf der Projektwebseite (alle 10 Minuten eine Straßenbahn zwischen Sterkrade und HBF) war schon gelogen. Nur jede zweite Straßenbahn wäre durch gefahren. Da traut man den restlichen Behauptungen zum Nutzen nicht wirklich.
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