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1

Dienstag, 17. August 2010, 17:28

tagesspiegel 17.08 "Wir sind völlig klar in der Birne"

Herthas erster Gegner in der Zweitliga-Saison ist Rot-Weiß Oberhausen. Trainer Hans-Günter Bruns spricht über das Auftaktspiel, den Einheitsbrei im Fußball und über seinen sportlichen Traum.

Weiter auf : http://www.tagesspiegel.de/sport/wir-sin…ne/1904436.html
C'est la vie.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bluesky« (11. Januar 2011, 19:21)


Hipo

Super-Malocher

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2

Dienstag, 17. August 2010, 17:58

Zitat

Schalke war Systemfußball, Leverkusen war Fußball.
Die Aussage rahm ich ein und häng sie mir übers Bett. :D Gefällt mir das Interview!

-DER KULT-CLUB IM WESTEN-
Niederrheinpokal-Sieger 2018 der RWO


3

Dienstag, 17. August 2010, 18:07

Super Interview!

Vorallem zum Thema 'Modernen Fußball'.
:clap:
"I know one thing, that I know nothing"
(Socrates)

4

Dienstag, 17. August 2010, 18:49

Zitat


RWO geht ins dritte Jahr Zweite Liga. Wird das in Oberhausen eigentlich schon als selbstverständlich angesehen?

Für mich ist es das nicht, für die Leute im Verein auch nicht. Aber im Umfeld ist es natürlich oft so, dass vieles als Normalität hingenommen wird, was eigentlich nicht normal ist. Es wird sehr schnell vergessen, was wir hier geschafft haben. Das stimmt mich traurig. Aber das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen.
Das stört mich teilweise auch. Eigentlich sollte ja jeder hier im Forum wissen, wo wir herkommen.
C'est la vie.

5

Dienstag, 17. August 2010, 18:56

Wir haben sicherlich einen der sympathischsten Trainer des deutschen Profi-Fußballs. Schönes Interview. Auch sein Statement zur WM kann man so unterschreiben.

cap eMed

Meister

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6

Dienstag, 17. August 2010, 19:06

Nett geschrieben! Hätte nichts dagegen wenn am Montag das ganze nochmal nach einem Auswärtssieg nochmal in Berlin abgedruckt wird :D
Cap eMed

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,man weiß nie was drin ist" Forrest Gump

rainy day

Super-Malocher

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7

Dienstag, 17. August 2010, 19:43

Zitat


RWO geht ins dritte Jahr Zweite Liga. Wird das in Oberhausen eigentlich schon als selbstverständlich angesehen?

Für mich ist es das nicht, für die Leute im Verein auch nicht. Aber im Umfeld ist es natürlich oft so, dass vieles als Normalität hingenommen wird, was eigentlich nicht normal ist. Es wird sehr schnell vergessen, was wir hier geschafft haben. Das stimmt mich traurig. Aber das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen.
Das stört mich teilweise auch. Eigentlich sollte ja jeder hier im Forum wissen, wo wir herkommen.

Das stimmt schon und die Einschätzung, dass unser Verein mit jedem weiteren Jahr 2. Liga erstaunliches leistet
ist unbestreitbar und sollte nicht vergessen werden. Der Underdog als Maskottchen steht ja dafür.
Es will nur nicht jeder immer daran erinnert werden.

Trotz großartigen Wirtschaftens in den letzten vier Jahren ist die Entschuldung des Vereins von den Altlasten aus der Schulz-Zeit immer noch nicht gelungen. Da drücken immer noch Schulden knapp unter einer Millionen.
Der Verein muss nicht nur "konservativ wirtschaften", das heißt nur ausgeben, was man auch einnimmt,
er muß dazu auch immer noch diese unsäglichen Altschulden bedienen, die Hermann Schulz vererbt hat.

Ich erinnere mich, dass von Vereinsseite beim Aufstieg in die 2. Liga gesagt und/oder gehofft wurde, in 2 Jahren zweite Liga diese Altschulden tilgen zu können.
Das Ausscheiden aus dem DFB Pokal macht uns in dieser Saison wieder einen dicken Strich durch die Rechnung.
Es ist voraussehbar, dass sich auch am Ende dieser Saison die Schuldensituation nicht positiv verändern wird.
Eher wird das gegenteilig.

Selbst das Erreichen der 2. Runde mit den Einnahmen beim Spiel bei Bayern München hat beim Saisonabschluß
2010 nur dafür gereicht die Saison ausgeglichen, ohne neue Schulden zu beenden.
Und der Kader der neuen Saison wird sicher nicht weniger kosten als der Kader der letzten Saison. Es wurden
einige Spieler geholt, die auf der Gehaltsskala von RWO nicht ganz unten stehen werden.

Ein Weiterkommen im DFB-Pokal wäre eine gute Chance gewesen. Völlig verständlich für mich, dass Hans Günter Bruns aufgrund des Versagens Sparmaßnahmen bei den Profis einfordert.
Ob weitere Einnahmen im DFB -Pokal nun eingeplant und Teil des Etats waren oder nicht. Das ist echt egal, Werwolf.
Wir sind auf jeden Euro angewiesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rainy day« (17. August 2010, 19:59)


8

Dienstag, 17. August 2010, 21:29

Hier wird endlich mal wieder deutlich Tacheles gesprochen, was leider von vielen in Oberhausen und im Forum für selbstverständlich vorausgesetzt wird (RWO 2. Liga), es ist seit Jahren eine Riesen-Leistung mit den minimalen Mitteln solche Erfolge zu erzielen. Das sollte keiner vergessen. Gerne jubelt die Masse über die Underdog- und Malocherkampagne, aber beim kleinsten Misserfolg mosert der liebe RWO-Fan herum. Rückschläge wie z.B. die Pokalniederlage sind ärgerlich, aber dürfen die seit Jahren erfolgreiche Marschroute keineswegs gefährden !

Mund abwischen und schnell die 41 Punkte plus x holen !

Und lieber 3-5-2 als 4-2-3-1 :D

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9

Dienstag, 17. August 2010, 22:25

Am liebsten würd ich Bruns am Stadion ketten das er nie mehr von uns gehen kann :bye:

Nur eine Sache versteh ich nicht. Das Konzept war doch immer junge Spieler hoch zu holen und sie zu integrieren ?
Bruns spricht von einem Großsponsor um oben mal anzuklopfen. Das passt irgendwie garnicht zu Bruns


Außer Heynkes fällt mir noch Jörn Andersen ein der offensive Fußball bietet. Nicht nur in Oberhausen sondern auch in Mainz damals.


Von mir aus können wir auch 3 Dinge rein bekommen solange wir 4 schießen :-p :D

Ristic

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10

Dienstag, 17. August 2010, 22:34

bruns hebt die wichtigkeit eines funktionierenden offensivspiels hervor und genau das fehlt uns zur zeit selbst. kurios.

11

Dienstag, 17. August 2010, 22:47


Nur eine Sache versteh ich nicht. Das Konzept war doch immer junge Spieler hoch zu holen und sie zu integrieren ?
Bruns spricht von einem Großsponsor um oben mal anzuklopfen. Das passt irgendwie garnicht zu Bruns


Nur Gute Junge Talente kosten auch Geld.
Egal ob man sie dann aus der eigenen Jugend hervorbringt oder von anderen Vereinen verpflichtet.

Das kostet alles Geld. Das weiß auch HGB.
"I know one thing, that I know nothing"
(Socrates)

12

Mittwoch, 18. August 2010, 10:04

Zitat


RWO geht ins dritte Jahr Zweite Liga. Wird das in Oberhausen eigentlich schon als selbstverständlich angesehen?

Für mich ist es das nicht, für die Leute im Verein auch nicht. Aber im Umfeld ist es natürlich oft so, dass vieles als Normalität hingenommen wird, was eigentlich nicht normal ist. Es wird sehr schnell vergessen, was wir hier geschafft haben. Das stimmt mich traurig. Aber das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen.
Das stört mich teilweise auch. Eigentlich sollte ja jeder hier im Forum wissen, wo wir herkommen.

Das stimmt schon und die Einschätzung, dass unser Verein mit jedem weiteren Jahr 2. Liga erstaunliches leistet
ist unbestreitbar und sollte nicht vergessen werden. Der Underdog als Maskottchen steht ja dafür.
Es will nur nicht jeder immer daran erinnert werden.

Trotz großartigen Wirtschaftens in den letzten vier Jahren ist die Entschuldung des Vereins von den Altlasten aus der Schulz-Zeit immer noch nicht gelungen. Da drücken immer noch Schulden knapp unter einer Millionen.
Der Verein muss nicht nur "konservativ wirtschaften", das heißt nur ausgeben, was man auch einnimmt,
er muß dazu auch immer noch diese unsäglichen Altschulden bedienen, die Hermann Schulz vererbt hat.

Ich erinnere mich, dass von Vereinsseite beim Aufstieg in die 2. Liga gesagt und/oder gehofft wurde, in 2 Jahren zweite Liga diese Altschulden tilgen zu können.
Das Ausscheiden aus dem DFB Pokal macht uns in dieser Saison wieder einen dicken Strich durch die Rechnung.
Es ist voraussehbar, dass sich auch am Ende dieser Saison die Schuldensituation nicht positiv verändern wird.
Eher wird das gegenteilig.

Selbst das Erreichen der 2. Runde mit den Einnahmen beim Spiel bei Bayern München hat beim Saisonabschluß
2010 nur dafür gereicht die Saison ausgeglichen, ohne neue Schulden zu beenden.
Und der Kader der neuen Saison wird sicher nicht weniger kosten als der Kader der letzten Saison. Es wurden
einige Spieler geholt, die auf der Gehaltsskala von RWO nicht ganz unten stehen werden.

Ein Weiterkommen im DFB-Pokal wäre eine gute Chance gewesen. Völlig verständlich für mich, dass Hans Günter Bruns aufgrund des Versagens Sparmaßnahmen bei den Profis einfordert.
Ob weitere Einnahmen im DFB -Pokal nun eingeplant und Teil des Etats waren oder nicht. Das ist echt egal, Werwolf.
Wir sind auf jeden Euro angewiesen.
hat man nicht auf der JHV gesagt, das man mitte dieses ajres schuldenfrei wäre?

rainy day

Super-Malocher

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13

Mittwoch, 18. August 2010, 11:24

hat man nicht auf der JHV gesagt, das man mitte dieses ajres schuldenfrei wäre?
Hat man nicht. Es wurde gesagt, dass zum Saisonabschluß der Etat ausgeglichen sein wird. Mit den Altschulden
hat das nichts zu tun.

Macabros

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14

Mittwoch, 18. August 2010, 15:55

Zitat

RWO geht ins dritte Jahr Zweite Liga. Wird das in Oberhausen eigentlich schon als selbstverständlich angesehen?

Für mich ist es das nicht, für die Leute im Verein auch nicht. Aber im Umfeld ist es natürlich oft so, dass vieles als Normalität hingenommen wird, was eigentlich nicht normal ist. Es wird sehr schnell vergessen, was wir hier geschafft haben. Das stimmt mich traurig. Aber das liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen.


Ich glaube der Großteil der Leute die ständig ins Stadion pilgern sehen das nicht als selbstverständlich an, das wir in der zweiten Liga spielen. Sonst wäre es wahrscheinlich letzte Saison bei der Niederlagenserie nicht so relativ human geblieben.
Gehe mal davon aus das bei den meisten anderen Vereinen die Fans nach fünf sieglosen Spielen schon auf die Barrikaden gegangen wären. Bei uns hats immerhin bis zum zehnten Spiel gedauert.
Hier meckert auch keiner über Niederlagen gegen überlegene Mannschaften oder erwartet einen Platz in den Top Ten.
Wenn der Einsatz stimmt kann ich auch mit Niederlagen leben. Nur wenn dieser nicht stimmt haben wir als zahlende Fans auch das Recht mal zu mosern. :grumble:
Mensch H.G. nicht so dünnhäutig auf jede Kritik reagieren, ich denke mal der Hauptteil der Fans tickt ähnlich wie Du und freut sich jedes Jahr aufs neue, wenn wir die Klasse halten. :clap: Bei mir ist das jedenfalls so. :thumbsup:
" Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft" ( Jean-Paul Sartre)

VReusch

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15

Mittwoch, 18. August 2010, 18:18

Wenn sich über RWO keiner mehr aufregt, ist dieser Verein am Ende. Meckervolk gehört zu jeder Fankultur dazu. Ich mag diese Leute, der Unterhaltung wegen .... Im Stadion hat das durchaus einen gewissen Witz, wenn man sieht, wer da den Dicken macht.

Asberger

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16

Mittwoch, 18. August 2010, 21:36

Also wenn ich höre, dass Bruns sich über mangelndes Offensivspiel beklagt und dass sich die Abwehrspieler nicht mit in den Angriff einschalten, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum sich bei unserer Mannschaft aus der 4er-Kette nie jemand in den Angriff einschaltet, daran krankt nämlich m.E. unser Spiel und macht es leicht durchschaubar für die Gegner, das hat man zuletzt wieder beim Pokalspiel gesehen.

vonderner

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17

Mittwoch, 18. August 2010, 22:52

Meckervolk gehört zu jeder Fankultur dazu.
Ich z.B. kann dieses ständiger Gerede von den beschränkten finanziellen Mitteln langsam nicht mehr hören.

goleo

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18

Donnerstag, 19. August 2010, 00:01

Super Interview! – Was ich nicht unterschreiben kann ist die Aussage, dass viele vergessen haben woher wir kommen. Ich selber und alle, die ich kenne, die sich irgendwie mit RWO beschäftigen, haben genau dies nicht vergessen. Trotzdem muss es erlaubt sein, auch mal nach einem schlechten Spiel im Forum Kritik zu äußern, ohne das direkt wieder das Totschlagargument kommt: „ Wir sind ja nur eine Oberligatruppe“. Dafür ist ein Forum da. Es macht doch keinen Sinn Dinge schön zu reden, die es nicht sind. Es geht auch nicht darum, wie auch sooft geschrieben wird, dass hier „alles“ direkt wieder schlecht geredet wird. In der Regel wird hier kontrovers diskutiert. Was offensichtlich schlecht war darf doch wohl geäußert werden. Nach einem schlechten Spiel wird halt gemeckert, sind wir sauer, gewinnen wir, ist alles super und wir sind euphorisch. Fußball ist Emotion. Und das ist gut so!
"Wehwehchen gibt es immer, ich habe mich früher am Spieltag nur von Voltaren ernährt!" - Terranova Fußballgott

RWO-Oldie

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19

Donnerstag, 19. August 2010, 09:46

Meckervolk gehört zu jeder Fankultur dazu.
Ich z.B. kann dieses ständiger Gerede von den beschränkten finanziellen Mitteln langsam nicht mehr hören.


Wenn et so is - isset so. Das kann man doch auch nicht totschweigen.

Bruns spricht doch genau die richtigen Punkte an. Und er sagt ja auch nicht, dass alle um den Verein vergessen, wo wir her kommen.
Er ist sicher auch der erste, der nach solchen Katastrophenspielen wie Sonntag auf die Palme geht.
Darum geht es doch auch gar nicht.

Nur manche - und das wurde gerade in der Luginger-Diskussion deutlich - setzen für RWO die gleichen Maßstäbe an wie an Duisburg, Bochum oder gar Schalke. Da werden nach ein paar schwachen Spielen neue Trainer und Spieler gefordert. Vor allem wenn man dann so manche Namen sieht, die da in die Menge geworfen werden. Dann frage ich mich manchmal, ob die Leute auf dem schnellstmöglichen Weg RWE folgen wollen.

Ich bin davon überzeugt, dass Bruns mit der Gesamtsituation durchaus zufrieden ist. Auch mit dem grundsätzlichen Verhalten der Fans.
Aber um wirklich auf dem Weg - der der einzig richtige für RWO ist - zu bleiben, muss man immer wieder bewusst machen, woher wir kommen und was realistisch möglich ist.

Natürlich darf man träumen (Schalke träumt auch schon über 50 Jahre) und vielleicht gibt es ja noch mal ein Wunder. Aber jedem ist oder sollte klar sein, dass das dann auch ein Wunder ist. Wie z.B. die Situation, dass wir überhaupt in der 2. Liga spielen.

20

Donnerstag, 19. August 2010, 10:08

Meckervolk gehört zu jeder Fankultur dazu.
Ich z.B. kann dieses ständiger Gerede von den beschränkten finanziellen Mitteln langsam nicht mehr hören.


Wenn et so is - isset so. Das kann man doch auch nicht totschweigen.

Bruns spricht doch genau die richtigen Punkte an. Und er sagt ja auch nicht, dass alle um den Verein vergessen, wo wir her kommen.
Er ist sicher auch der erste, der nach solchen Katastrophenspielen wie Sonntag auf die Palme geht.
Darum geht es doch auch gar nicht.

Nur manche - und das wurde gerade in der Luginger-Diskussion deutlich - setzen für RWO die gleichen Maßstäbe an wie an Duisburg, Bochum oder gar Schalke. Da werden nach ein paar schwachen Spielen neue Trainer und Spieler gefordert. Vor allem wenn man dann so manche Namen sieht, die da in die Menge geworfen werden. Dann frage ich mich manchmal, ob die Leute auf dem schnellstmöglichen Weg RWE folgen wollen.

Ich bin davon überzeugt, dass Bruns mit der Gesamtsituation durchaus zufrieden ist. Auch mit dem grundsätzlichen Verhalten der Fans.
Aber um wirklich auf dem Weg - der der einzig richtige für RWO ist - zu bleiben, muss man immer wieder bewusst machen, woher wir kommen und was realistisch möglich ist.

Natürlich darf man träumen (Schalke träumt auch schon über 50 Jahre) und vielleicht gibt es ja noch mal ein Wunder. Aber jedem ist oder sollte klar sein, dass das dann auch ein Wunder ist. Wie z.B. die Situation, dass wir überhaupt in der 2. Liga spielen.



@RWO-oldie
eine gute aussage von dir!
trotz allem sollte auch bei hgb ein wenig gelassenheit herrschen, nicht alles auf die goldwaage legen und persönlich nehmen.
eine lebendige fan-kultur schwankt (leider) immer zwischen den extremen. das es neben schwarz und weiss auch ander töne gibt sieht halt nicht jeder.
ich denke das die meisten es schon einzuschätzen wissen was hier geleistet wird/wurde!


YOU`LL NEVER WALK ALONE OLD FAMILY OBERHAUSEN

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